Nach dem negativen Feedback zum Pokémon-Go-Update: Niantic antwortet

Wenn auch lange nicht auf alles Wichtige.

Das am Wochenende erschienene große Update für Pokémon Go brachte nicht nur Vorteile wie Bugfixes und eine Verbesserung der Ladezeiten beim App-Start oder Bedienen der Menüs.

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Absehbarer Ärger schoss zum Beispiel mit dem Entfernen der Fußspuren in Richtung des Entwicklers Niantic, abgesehen davon, dass beliebte und von Tausenden genutzte Drittanbieterdienste wie Pokevision seit dem Patch geblockt sind.

Hardcore-Pokémon-Go-Spieler fanden das nicht lustig. Sie nutzten die Dienste eher als eine Art Erweiterung der noch sehr beschränkten Feature-Palette der App selbst. Und zu wissen, wo man welche Pokémon finden kann, ist keine schlechte Sache für Leute mit wenig Zeit oder in dünn besiedelten Gegenden.

Klar frustrierte das viele Leute, ebenso wie das Schweigen des Entwicklerstudios. Vor allem, da die Sache ohne Ankündigung über die Bühne ging. Schwupps, einfach weg, und jetzt guckt, was ihr macht. Einige Spieler forderten eine Rückzahlung ihrer In-App-Käufe und viele bombardierten die App mit negativen Reviews.

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Niantics für Ingress eingestellter Community-Manager ließ auf Twitter wissen, dass das Unternehmen noch gar keinen Pokémon-Go-bezogenen Community-Manager hat.

"Wir sind gerade dabei, einen Community-Manager für Pokémon Go anzustellen. Meine Beteiligung ist auf Ingress bezogen."

Sehr merkwürdig bei einem weltweiten Phänomen wie diesem, aber immerhin hat Niantic nach der Entrüstungswelle nun das Schweigen gebrochen, wenn auch nicht zu allen wichtigen Themen.

"Wir haben die 3-Schritt-Anzeige entfernt, um das zugrundeliegende Design zu verbessern. Das ursprüngliche Feature, das vielen gefiel, war ebenfalls irreführend und hat nicht die Ziele unseres Produktes erfüllt. Wir halten euch auf dem Laufenden, während wir bestrebt sind, dieses Feature zu verbessern", heißt es in der Mitteilung.

"Wir haben nur begrenzten Zugriff auf Drittanbieterdienste, die es uns erschwerten, die Angebotsqualität aufrechtzuerhalten und Pokémon Go Nutzern auf der ganzen Welt zugänglich zu machen. Die Vielzahl an Usern machte aus dem weltweiten Roll-out von Pokémon Go eine... interessante... Herausforderung. Und wir sind noch nicht fertig! Ja, Brasilien, wir wollen das Spiel zu euch bringen (und in viele andere Länder, wo es noch nicht verfügbar ist)."

"Wir haben eure Posts gelesen und vernehmen den Frust von Leuten aus Gegenden, wo wir noch nicht gestartet sind, und von denen, die Features vermissen. Wir wollen, dass ihr wisst, wir arbeiten wahnsinnig viele Stunden, um das Spiel am Laufen zu halten, während wir weiterhin weltweit an den Start gehen. Wenn ihr nicht viel von uns hört, dann weil wir die Köpfe permanent aufs Spiel gerichtet haben. Aber wir werden unser Bestes tun, euch bei den weiteren Geschehnissen auf dem Laufenden zu halten."

Kein Wort dazu, ob Pokevision und die anderen Dienste irgendwann wieder erreichbar sein werden oder was den weiteren Werdegang der App angeht. Aber für Niantic, die selbst immer noch überrumpelt wirken von dem schier erdrutschartigen Erfolg, ist es zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

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Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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