Ark-Entwickler vereint Survival of the Fittest und Survival Evolved

"Wir sind einfach nicht für Free-to-play gemacht."

Nach nicht ganz vier Monaten ist das Free-to-play-Gastspiel des Ark-Spin-offs Survival of the Fittest auf Steam auch schon wieder vorbei. Die Inhalte werden in das Hauptspiel, Ark: Survival Evolved, integriert.

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Das ist genau das, wonach es sich anhört: Aus einem eigenständigen Free-to-play-Angebot wird ein alternativer Spielmodus für das Hauptspiel.

"Jegliche Probleme mit dem Spiel werden von uns gelöst werden", gab Entwickler Studio Wildcard in einem Post auf der Steam-Community-Seite zum Besten.

"Wenn wir Performance-Updates aufgrund von Optimierungen am Hauptspiel erzielen, wird Survival of the Fittest diese ebenfalls erhalten." Auch das Entwicklungskit werde mit Content vom Hauptspiel bestückt, sodass Modder diese direkt in Survival of the Fittest integrieren können.

Das bedeutet natürlich, dass die Konsolenversionen von Survival of the Fittest auf Eis liegen. Der Entwickler wolle sich erst anschauen, wie sich die Änderungen auf lange Sicht auswirken.

"Uns ist sehr wichtig zu sehen, wie es mit SotF weitergeht, und sicherzustellen, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen", fährt das Studio fort.

"Wir sehen ein, dass es sich um ziemlich große Änderungen handelt, die die Zukunft des Spiels beeinflussen werden, hoffen aber, dass ihr unsere Gründe dafür versteht und den Spielmodus, den ihr so liebt, weiter unterstützt."

Bei Survival of the Fittest handelt es sich um einen entschlackten, kampfbetonten Modus für Ark, der als interne Mod seinen Anfang nahm.

Nutzer, die bisher nur Survival of the Fittest spielten, haben weiterhin Zugang zum Spiel, das auch als eigene Anwendung weiter existieren wird. Man muss also nicht extra Survival Evolved kaufen.

Ab sofort werde man SotF aber als Teil von Survival Evolved betrachten.

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Teil des Grundes für die Umstellung liegt im Finanziellen. Survival of the Fittest war so free-to-play, wie es nur ging. Das Spiel enthielt keinerlei Mikrotransaktionen. Der Entwickler betrachtete es als eine Art Demo für Ark. Man verdiente also kein Geld daran, tatsächlich kam es eher zu Kosten für das Studio.

"Wenn man ein Spiel wie dieses free-to-play macht, dann kostet das immer noch Geld", so der Entwickler. "Das beginnt mit Entwicklungskosten, geht über Server-Kosten bis hin zu den Ausgaben, um Turniere zu veranstalten und Preise zu stellen. Und dann sind da noch die Alternativkosten."

"Um sicherzustellen, dass SotF ein Erfolg bleibt und eine gute Wahl, hätte Wildcard viele Ressourcen und Zeit darin investieren müssen, wie man ein Free-to-play-Entwickler wird. Wir hätten lernen müssen, ein Free-to-play-Spiel zu monetarisieren, durch In-App-Käufe wie Skins und anderer Kosmetika."

"Unterm Strich passt das einfach nicht zu uns. Wir machen gerne Spiele und konzentrieren uns auf gutes Gameplay. Wir wissen nicht viel über Monetarisierung und sind ehrlich gesagt nicht daran interessiert, ein Team von Ökonomen anzustellen, um uns das abzunehmen. Es ist sehr viel mehr in unserem und eurem Interesse, wenn sich Wildcard allein auf die Entwicklung des Spiels konzentriert.

"Wir sind einfach nicht für Free-to-play gemacht. Wenn SotF Teil von Ark: Survival Evolved ist, kann es direkt von dessen Ressourcen zehren und uns so ermöglichen, den Titel weiter zu betreiben."

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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