No Man's Sky - Tipps für den Einstieg, Tutorial, Schiff reparieren, Supersprung

So bringt ihr die erste Stunde hinter euch und lernt, wie man sich in diesem Universum mit einem Trick noch schneller fortbewegt.

Jeder fängt mal klein an. Im Falle von No Man's Sky als Häufchen Elend, dessen Raumschiff auf einem fremden Planeten abgestützt ist. Ohne große Erklärungen entlässt euch das Spiel in die "freie Wildbahn" und dort müsst ihr nun mal gucken, wie ihr klarkommt. Natürlich gibt es einige kleine Hinweise, die euch das Spiel in Form einer unten rechts eingeblendeten Checkliste und einiger Tipps anbietet, allerdings weiß man nicht immer auf Anhieb, was genau zu tun ist.

In unserem Guide zum Spieleinstieg erfahrt ihr, wie die Ausgangslage ist, wo ihr welche Elemente findet, um die Apparaturen des Schiffs zu reparieren, und erspart euch damit eine Menge Laufarbeit.

Vorweg: Häufig speichern!

Zum Start hat No Man's Sky noch mit Abstürzen zu kämpfen, was ein wenig zum Problem wird, weil man nicht manuell speichern kann. Zumindest gibt es explizit keine Funktion dafür. Aber das Spiel speichert jedes Mal, wenn ihr aus eurem Raumschiff steigt. Wer sicher gehen will, dass er nach einem langen Landgang oder einer wichtigen Entdeckung seinen Spielstand für den Fall eines Absturzes updatet, der steigt kurz in seinen Flieger und dann wieder aus.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es vor allem bei Hyperraumsprüngen und Reisen durch Schwarze Löcher zu Freezes und Abstürzen kommt. Es empfiehlt sich also, unmittelbar vor einem Sprung noch einmal ein- und wieder auszusteigen.

Der geheime Supersprung

Das ist ein so guter Tipp, der den weiteren Verlauf in No Man's Sky so viel einfacher und spaßiger gestaltet, dass wir ihn noch vor die Hilfestellungen zur Einführung stellen. Das Spiel selbst verrät einem nichts von dieser Aktion, die einen mit großer Geschwindigkeit mehrere Meter vorwärts katapultiert und lange Gänge buchstäblich wie im Flugvergehen lässt.

Und das geht so: lauft vorwärts und drückt dann die Taste für den Nahkampfangriff (R1 auf dem PS4-Controller) und direkt darauf die Taste für das Jetpack. Ihr macht nun einen schnellen Satz nach vorne. Wer nun die Jetpack-Taste gefühlvoll so betätigt, dass er knapp über dem Boden bleibt, kann teilweise Hundert Meter und mehr in einem Tempo deutlich über Sprintgeschwindigkeit zurücklegen. Probiert es aus, ihr werdet bei euren Erkundungsgängen nicht mehr darauf verzichten wollen!

Die ersten Schritte: Startschubdüsen, Implusantrieb, Scanner und Analysevisier reparieren

Ihr erwacht auf einem fremden Planeten und werdet darüber informiert, dass die Startschubdüsen Implusantrieb, Scanner und Analysevisier defekt sind. Repariert als erstes Scanner und Analysevisier, dann fällt die Suche nach den restlichen Zutaten leichter. Für den Scanner braucht es 25 Einheiten Kohlenstoff, der Basis allen bekannten Lebens. Sucht euch also das erste, was entfernt nach einer Pflanze aussieht und zerlegt es mit eurem Multiwerkzeug (R2 halten).

Beachtet dabei, dass eure Waffe überhitzt, zu sehen am sich füllenden Balken oben rechts. Kurz bevor der voll ist, lasst ihr die Feuertaste los, damit der Strahler abkühlen kann. Zerstört nicht mehr Gewächse, als ihr müsst, damit ihr nicht von den Wächter-Drohnen angegriffen werdet. Nach der Reparatur des Scanners, sammelt ihr 25 Eisen, um das Analysevisier wieder in Stand zu setzen. Haltet nach kleinen felsenartigen Formationen Ausschau, die aus der Erde sprießen.

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Eisen gibt es überall in Hülle und Fülle.

Habt ihr alles beisammen und die Reparatur erledigt, könnt ihr durch einen Klick des linken Sticks oder "c" auf der Tastatur des PCs die Umgebung nach Ressourcen und Interessantem abtasten lassen. Das sollte immer euer erster Schritt sein, wenn ihr irgendwo aussteigt. So werden euch gewisse Elemente direkt eingeblendet. Haltet ihr den linken Trigger beziehungsweise "f", könnt ihr mit dem Analysevisier Tiere und Elemente scannen.

Als nächstes braucht ihr vier Karitplatten, um die Startschubdüsen zu reparieren. Die werden aus Eisen hergestellt. Pro Platte werden 50 Eisen benötigt. Ihr wisst, was zu tun ist. Haltet schon Ausschau nach roten Kristallen (Plutonium), denn die werden als Treibstoff für diese Düsen verwendet.

Den Impulsantrieb zu reparieren, ist das Schwierigste zu Beginn. Ihr braucht zwei Karitplatten (also 100 Eisen), 20 Zink - haltet Ausschau nach gelben Blumen, die ihr nicht zerstört, sondern pflücken könnt, wenn ihr euch nähert, der Scanner markiert sie als orange-gelbes Symbol mit einem weißen Viereck in der Mitte - und 200 Einheiten Heridium. Heridium ragt als bläulich-schwarz schimmernde, quaderartige Säule aus der Erde heraus, die sich häufig haushoch in den Himmel reckt.

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Heridium wie es leibt und steht.

Könnt ihr kein Heridium in eurer Umgebung sehen, sucht einen erhöhten Ort auf, um weiter blicken zu können. Sobald ihr 400 Einheiten zusammen habt (200 für jetzt, 200 für später) - immer schön darauf achten, dass ihr den Laser zwischendurch kurz abkühlen lasst, dann geht es schneller - kehrt ihr zum Raumschiff zurück, fertigt das Karit and und repariert schließlich den Impulsantrieb. Nun noch das Plutonium, das eigentlich überall als roter Kristall aus der Erde sprießt in die Startschubdüsen getankt und ihr könnt den Planeten verlassen.

Bevor ihr abhebt, solltet ihr euch noch die Kisten rings um die Absturzstelle plündern und die "Trümmer" neben eurem Schiff anklicken. Dort werdet ihr gefragt, ob ihr die Führung des Atlas annehmen oder ablehnen wollt. Wir empfehlen, sie anzunehmen. Ohne Führung dauert die Reise zum Zentrum der Galaxie geschätzt drei bis vier mal so lang. Mehr dazu im Kapitel Führung des Atlas annehmen: ja oder nein? Atlas-Pass, Nada und Polo.

Bevor ihr den Planeten verlasst, fliegt ihr noch ein wenig im Tiefflug über ihn herüber, bis ihr aus der Höhe eine solche Absprungkapsel seht:

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An diesen Kapseln gibt's was Feines.

Hier holt ihr euch kostenlos das erste Inventar-Upgrade eurer Exo-Suit ab. An allen weiteren Kapseln kostet das jeweils nächste Upgrade immer 10.000 Units mehr. Dann hebt ihr ab und fliegt ins All. Dort zerschießt ihr ein paar Asteroiden, um an Thamium-9 zu kommen, mit dem ihr euren Impulsantrieb auftankt. Danach scannt ihr das System (Linker Stick reinklicken oder "c" auf der Tastatur). Ihr erhaltet daraufhin die Markierung zu einem eingehenden Signal. Fliegt dorthin, indem ihr den Impulsantrieb aktiviert (L1 und R1 drücken, bzw. Leertaste). Am Ziel landet ihr, aktiviert das Signal und folgt dann dem nächsten Ziel. In der Basis sprecht ihr mit dem Alien und erhaltet den Bauplan für den Hyperantrieb.

Weitere Tipps und Tricks zu No Man's Sky:

No Man's Sky - Die große Übersicht

No Man's Sky - Planeten mit wertvollen Ressourcen finden

No Man's Sky - Atlas-Pfad, Nada und Polo, Atlas-Pass V1, V2, V3, schnellster Weg ins Zentrum

No Man's Sky - Fundorte der Elemente, seltene Rohstoffe und Legierungen

No Man's Sky: Tiere und Kreaturen scannen und füttern

No Man's Sky - Tiere finden, scannen und füttern

No Man's Sky - Units schnell verdienen, Geld farmen und bessere Raumschiffe erhalten

No Man's Sky - Seltene Gegenstände und Items finden

Daraufhin verlasst ihr den Planeten in Richtung der nun markierten Raumstation. Drinnen geht ihr die rechte Treppe hoch (oder nutzt euer Jetpack). Hinter der Tür bekommt ihr an einem "Terminal des galaktischen Marktes" einen Dynamischen Resonator. Der kostet rund 32.000 Units, die ihr recht schnell durch den Verkauf von überschüssigen Elementen und anderen Funden verdient.

Schließlich erhaltet ihr ein letztes Mal Navigationsdaten zu einem Außenposten. Dort bekommt ihr von einem Alien Antimaterie, die ihr zusammen mit 100 Thamium-9 in eine Warpzelle verwandelt: Treibstoff für euren Hyperantrieb.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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