Ich kam skeptisch auf das PlayStation Meeting, glaubte, die Hardware sei einem 4K-Display nicht gewachsen. Die gute Nachricht ist, dass ich nach ein paar Stunden ausprobieren durchaus von der Qualität des Erlebnisses beeindruckt bin und mir die technische Zauberei imponiert, dank der die verbaute GPU deutlich über ihre eigentliche Leistungsklasse hinaus abliefert. Allerdings besteht für mich wenig Zweifel daran, dass die PS4 Pro schwer zu verkaufen sein wird. Schlicht deshalb, weil die Spieleberichterstattung die zentralen Vorzüge der Bildqualität nicht aufzeichnen und wiedergeben kann. Es gibt schlicht keinen Weg, HDR wirkungsgetreu zu demonstrieren. Und doch ist es ein Schlüsselelement des PlayStation-4-Pro-Erlebnisses. 4K an sich ist schon beeindruckend und ein würdiges Upgrade, aber HDR hievt es auf den nächsten Level.

Doch lasst uns zunächst über die Konsole an sich sprechen. Wie sich herausstellt, war der Leak der PlayStation 4 CUH-2000 "Slim" bezeichnender als angenommen. Die PS4 Pro (oder CUH-7000, für Freunde von technischerer Typenbezeichnungen) sieht gewissermaßen wie der große Bruder der verschlankten PS4 aus. Ein größerer, dickerer Dreidecker, jedoch mit sehr ähnlichen Design-Elementen, bis runter auf die PlayStation-Symbole an der Unterseite des Geräts. Interessanterweise würde der LED-Leuchtstreifen an der Seite der ursprünglichen PS4 an die Vorderseite verlegt, wo sie in der unteren horizontalen Rille - bei quer aufgestellter Konsole - eingelassen ist. Und ja, es gibt endlich einen zusätzlichen USB-3.0-Anschluss an der Rückseite.

Leider war es nicht möglich, sich im belebten Umfeld des PlayStation Mettings von der Geräuschentwicklung ein Bild zu machen. Die maximale Leistungsaufnahme der Pro liegt jedoch bei 310 Watt. Wir nehmen an, dabei handelt es sich um die maximale Leistung des Netzteils, nicht um den typischen Verbrauch. Ein PC mit Core i7 6700K samt Radeon RX480 (eine höher getaktete Version der GPU der PS4 Pro) zieht in unseren Tests schließlich nur 270 Watt. Das Netzteil ist intern, aber es ist interessant, dass der alte Kleingerätestecker einem Kaltgeräteanschluss gewichen ist, wie er auch in der ersten PS3-Iteration zum Einsatz kam.

Ansonsten ist das "Look and Feel" des Systems doch nah an der Standard-PS4. Als das Meeting beendet wurde, schalteten sich auch die Demos ab und das Standard-Betriebssystem war zu sehen, und gab sich so gut wie unverändert vom üblichen PS4-Menü. Ich bin sicher, dass weitere Funktionen hinzukommen werden, wie das 1080p Remote Play und die Sharing-Features. Aber es wurde klar, dass nicht nur die Designsprache der Hardware zwischen neuer und alter Hardware einheitlich die gleiche blieb, sondern auch das Aussehen und die Bedienung des Interface.

Die wichtigste Frage ist jedoch, in welchem Umfang die PS4 Pro tatsächlich ein spürbares Upgrade darstellt und ob Sonys Hardware wirklich ein spielenswertes Erlebnis für 4K-Fernseher liefert. Wir haben ja schon einen Blick auf die Polaris GPU-Technologie geworden und in verschiedenen Auflösungen einem Stresstest unterzogen, mit dem Ergebnis, dass es definitiv keine 4K-taugliche Komponente war. Dennoch wird es Software mit vollen 3840x2160 Bildpunkten geben. Als wir uns auf dem Event mit Naughty Dog unterhielten, erfuhr ich, dass The Last of Us Remastered - genau wie die normale PS4-Version - einen 30Hz Modus mit verbesserter Bildqualität besitzt. Der bürgte für höher aufgelöste Schatten. Auf der PS4 kommt nun ein voller, nativer 4K Support hinzu. Will man auf 60 FPS spielenbekommt man eine niedrigere Auflösung, sollten aber trotzdem eine bessere Performance erwarten als im ursprünglichen Release auf der normalen PS4.

Und weil Microsoft Pressematerial veröffentlicht, das für Project Scorpio im nächsten Jahr "echtes" 4K Gaming anpreist, müssen wir über Upscaling sprechen. Tatsächlich variiert die Qualität von einem Spiel zum nächsten. Als Activision auf der Bühne von 4K und 60 FPS für Call of Duty: Infinite Warfare sprach und dann einen Abschnitt zeigte, der zwar eindrucksvoll aussah, aber eindeutig keines der beiden Versprechen einlöste. Treppchenbildung auch an den Kanten der Umgebungen von Mass Effect Andromeda, das auf der PS4 Pro gezeigt wurde, obwohl die kontrastarme Ästhetik des gezeigten Levels die meisten Artefakte verbarg und der Auflösungszugewinn immer noch ein großes Upgrade gegenüber Standard-1080p darstellte.

Wie dem auch sei, ein Trio der Sony-First-Party-Bemühungen sah ernsthaft beeindruckend aus: Horizon: Zero Dawn, Days Gone und Infamous: First Light. Alle nutzen die High-End-Upscaling-Technologie, über die wir bereits zuvor sprachen, den 4x4 Schachbrett-Prozess, der 2x2 Pixel-Blöcke zu einem 4x4-Äquivalent extrapoliert. Nennt es Next-Gen-Upscaling, wenn ihr möchtet. Es erlaubt den Entwicklern einen 2160p 4K Framebuffer aus nur der Hälfte der Pixel zu erstellen, was weit besser zu der Hardware-Power der Pro passt.

Zuerst warf ich einen Blick auf die Ergebnisse von Days Gone, dem Open-World-Survival-Shooter von Sony Bend. Ich betrachtete die Pixel-Struktur auf dem 65-Zoll-4K-Sony-TV aus etwas mehr als einem halben Meter und ging dann näher heran. Es sah gut aus, richtig gut. Es gibt eine ganz leichte Weichzeichnung im Vergleich zu der gestochenen Schärfe eines nativen 4K-Bildes, aber selbst aus dieser Nähe wirkt der Effekt noch hervorragend. In einer normalen Wohnzimmerumgebung sollte es keine Probleme geben. Wie auch die anderen gezeigten Demos kann der Code in Echtzeit per Knopfdruck zwischen 1080p und "4K" wechseln. Auch HDR an und aus sind so jederzeit verfügbar. Der Unterschied zwischen 1080p und dem 4K-Modus ist wie Tag und Nacht, womit klar ist, dass hier mehr passiert, als einfach nur den Pixel-Output der Grundausgabe zu verdoppeln. Tatsächlich ist der Zuwachs an Details fast schon erleuchtend und das gilt sowohl für Days Gone wie auch Horizon: Zero Dawn.

4K Medien zu Horizon Zero Dawn. Es sieht gut aus, aber es kann leider nicht das HDR wiedergeben, das bei diesem Titel spektakulär aussieht.

Infamous First Light zeigt auch gewaltige Verbesserungen, aber es ist interessant, dass, wenn man das Spiel während der Neon-Explosionen pausiert, sich der Schachbrett-Effekt um verschiedene Elemente herum zeigt, vor allem um die Neon-Blitz-Effekte des Charakters. In der Bewegung ist der Effekt jedoch nicht zu erkennen. Das lässt sich leider nicht über Deus Ex: Mankind Divided sagen, bei dessen Upscaling-Methode der sichtbare Pixel Crawl leicht zu erkennen war. Das hier ist natürlich ein nicht fertiggestellter Code, dessen Performance deutlich unter der des normalen PS4-Spiels lag, etwas, das Sony bei den Vorgaben für ein PS4-Pro-Spiel aktiv verbietet. Aber gut sah es nicht aus. Die Demo lief leider ohne einen Entwickler zugegen, den ich mit Fragen zur Scaling-Methode hätte löchern können.

Apropos Entwickler vor Ort: Es kamen diverse Aspekte der Schachbrett-Technik zur Sprache. Bisher wurde es als Software-Post-Processing-Upscaling betrachtet, es ist in Wahrheit aber eines von einer Reihe neuer Features, die von der GPU der Pro unterstützt wird und kommt damit ohne Extra-Kosten für die Entwickler. Es war auch herauszuhören, dass es zwar ein Hardware-Feature ist, bei dem die Entwickler aber auch ein gewisses Maß an Kontrolle darüber haben, was erklären könnte, dass bei unterschiedlichen Spielen unterschiedliche Mengen an Artefakten zu sehen waren.

Das Wichtigste jedoch, was man von der Präsentation mitnehmen konnte, war: obwohl der PS4 Pro die schiere Leistung fehlt, um ein natives 4K Bild zu rendern, zeigten eine Reihe von Spielen trotzdem einen deutlichen Sprung in Sachen Bildqualität. Es ist ein lohnender Zugewinn im Vergleich zum 1080p-Bild und eine gute Art, den 4K-TV auszunutzen. Der sichtbare Effekt beim Wechsel zwischen Full-HD und dem Schachbrett-4K ist einfach überzeugend.

Man muss Sony zugutehalten, dass sie verstehen, dass es immer noch eine gewisse Skepsis gibt und deshalb sagte man uns zum Ende, dass Chef-Entwickler Mark Cerny in den nächsten Wochen mehr auf spezifische Aspekte der neuen Hardware-Features eingehen wird. Da auch gesagt wurde, dass man auf mehr GPU-Verbesserungen als nur den Schachbrett-Upscaler eingehen wird, sollten also noch mehr faszinierende Details folgen.

Ein 4K-Ausblick auf Mass Effect Andromeda auf der PS4 Pro. Wenn man dies direkt nach einer HDR-Präsentation sieht, wird einem sofort klar, wie große der Zugewinn durch das HDR ist und es ist frustrierend, es hier nicht angemessen zeigen zu können.

Die Enthüllungen waren auch noch nicht vorbei: Viele der Demos und alle von Sonys eigenen Produkten - inklusive Uncharted 4 und The Last of Us Remastered - hatten einen HDR-An/Aus-Schalter in ihrem Code integriert. Und hier kommt der Punkt, an dem es für Sony schwierig werden könnte, das Upgrade richtig an den Mann zu bringen.

Zumindest bei den High-End-Bildschirmen, die auf dem Event verwendet wurden, war HDR immens wichtig für die Qualität der Präsentation. Das Fazit ist schnell gezogen: In manchen Szenarios fügt HDR genauso viele zusätzliche Details hinzu, wie eine höhere Auflösung. In Horizon: Zero Dawn verändert sich die Skybox, in Uncharted 4 sieht der Strand im Insel-Level, den wir gesehen haben, verwaschen aus und es mangelt ihm vollständig an Texturen, bis HDR aktiviert wird. Aber die Auffassung, dass HDR einen Einfluss auf die Leuchtkraft der Farben hätte, ist nur die halbe Wahrheit. Ja, der Kontrast wird massiv verbessert, aber dadurch ermöglicht man auch, dass sehr viel mehr Details in der Präsentation aufgelöst werden.

Und das macht die Ankündigung von HDR-Support für alle PlayStation-4-Geräte zu einer großen Sache (ja, das Feature umfasst auch den Gaming-Bereich). Es wird faszinierend zu sehen sein, wie all das bei 1080p funktioniert - das ist etwas, was wir auf dem Event nicht sehen konnten. Einige argumentieren, dass sich dieses kostenlose Upgrade für vorhandene PS4-Nutzer wahrscheinlich nicht gut auf die Adoptionsrate der Pro auswirken wird - immerhin ist es ein wichtiges Feature der neuen Box. Auf Basis der Stunden, die wir heute mit der Hardware verbracht haben, ist es aber eher wahrscheinlicher, dass die Aktivierung dieses Features als eine Art "Einstiegsdroge" dient, ein Vorgeschmack auf das vollständige Erlebnis, das ihr nur mit der Pro bekommt. Denn soweit wir wissen, ist HDR-Support derzeit nur bei 4K-Fernsehern verfügbar.

Die Bedeutung von HDR - so beeindruckend es in natura auch sein mag - wird eine Herausforderung für Sony darstellen, zumindest kurzfristig. Zuerst einmal ist es ein Albtraum, das Ganze effektiv zu vermarkten. Es ist extrem schwierig, den Unterschied mit den Standard-Medien zu verdeutlichen - Screenshots und Videos werden nicht ausreichen. Außerdem entgeht euch etwas Besonderes, wenn ihr auf einen 4K-Bildschirm umsteigt, der HDR nicht unterstützt - auch die Wahl des Fernsehers ist entscheidend. Ebenso unterscheidet sich die Art und Weise, wie HDR präsentiert wird, von Bildschirm zu Bildschirm deutlich - es kann je nach Display sehr, sehr unterschiedlich aussehen. Die Faustregel ist, dass ihr einen Bildschirm mit möglichst hellem Display kaufen solltet, aber dann könntet ihr, wie wir letztens bei unserem Test von 4K-HDR-Bildschirmen festgestellt haben, Probleme mit Eingabeverzögerungen bekommen.

Mark Cerny - Lead System Architect der PS4 und PS4 Pro - spricht mit dem PlayStation Blog über die neue Konsole.

Die erstaunliche Realität ist - zumindest für den Moment -, dass Sony eine kostengünstige Box geschaffen hat, die großartige Resultate mit High-End-4K-Display-Technologie erzielen kann, aber den richtigen Bildschirm dafür zu finden, wird noch eine Weile keine günstige Angelegenheit sein. Aber dann wiederum bot der Panasonic DX750, den wir als unser firmeneigenes Display ausgewählt haben, eine tolle Balance zwischen Erschwinglichkeit, HDR-Support und geringen Eingabeverzögerungen. Wir können es kaum erwarten, ihn mit der PS4 Pro auszuprobieren.

Andere Aspekte der PS4 Pro zeigten sich während der verschiedenen Demos. Obwohl die meisten Entwickler zwar scheinbar höhere Auflösungen und HDR nutzen wollen, profitieren Nutzer von 1080p-Bildschirmen doch lediglich von Super-Sampling und vielleicht von einer besseren Framerate bei den meisten Titeln. Die Spieleentwickler haben aber auch die Möglichkeit, verschiedene Präsentationen vorzubereiten, abhängig davon, welcher Bildschirm verbunden ist. Habt ihr also ein 1080p-Display, seht ihr vielleicht eine üppigere Grafik, bei einem 4K-Display könntet ihr dann womöglich noch eine höhere Auflösung bekommen. Etwas Sorgen bereitet uns, dass eine Anpassung der Auflösung am Frontend nötig sein könnte, wenn man lieber von einem verbesserten 1080p-Modus anstatt von der rein grafisch weniger beeindruckenden 4K-Präsentation profitieren möchte. Wir hoffen, dass sich die Entwickler eher an Crystal Dynamics' Ansatz bei Rise of the Tomb Raider orientieren, wo man im Pausemenü zwischen den verschiedenen Modi umschalten kann.

Wir können bestätigen, dass die Berichte korrekt sind. Nur in der PS4-Pro-Version von Rise of the Tomb Raider gibt es drei verschiedene Modi: Eine 4K30-Präsentation mit HDR-Support, die eine beeindruckende Balance zwischen visuellen Features und Auflösung bietet, ein 1080p30-Modus, der die Qualitätseinstellungen auf das Maximum anhebt und einen 1080p-Modus mit nicht begrenzter Framerate, in dem die Performance zwischen 40 und 60 FPS schwankt (wir vermuten, dass die CPU sich hier als Flaschenhals erweist), so wie bei der Definitive Edition von Tomb Raider auf der normalen PlayStation 4.

Auf dem Playstation-Meeting zeigte Crystal Dynamics nur den 4K-Modus. Wir haben den Titel kürzlich ausreichend gespielt, sowohl auf der Titan X Pascal als auch im GTX-1080-SLI-Verbund. Er liefert, ganz ehrlich gesagt, eine der besten verfügbaren 4K-Spielerfahrungen. Die PS4 Pro ist hier etwas beeinträchtigt - es sieht etwas weicher aus und die Qualitätsvoreinstellungen sind beschnitten -, aber die Kernerfahrung, der 'Upgrade-Faktor' über 1080p, wenn man so will, der ist vorhanden. Das war bei weitem der beste Third-Party-4K-Titel, den wir auf dem Playstation-Meeting gesehen haben.

Ein kurzes 4K-Demoband zeigt verschiedene Playstation-Pro-4-Titel, die in ihrer nativen Auflösung laufen.

Was das Event angeht, entstand ein Gefühl der Vertrautheit mit der PS4-Pro-GPU - im Grunde haben wir dieselbe AMD-Radeon-Polaris-Technologie in Form der RX 480 auf dem PC bereits getestet. Und während es einige nette Überraschungen in diesen Tests gab, wurde auch klar, dass Limitierungen der Rechen- und Speicherbandbreite natives 4K vom Tisch wischen. Zu Sonys Anerkennung: Sie haben bereits zugestimmt, dass die GPU ihre Grenzen hat, aber die selbstgefertigte Hardware verrichtet einen guten Job dabei, die Möglichkeiten des Systems an die 4K-Display-Technologie anzugleichen. Ich persönlich ging in das Playstation-Meeting mit gesunder Skepsis und kam heraus in dem Denken, dass hiermit sehr bald eine kosteneffiziente Konsole erscheint, eine höchst eindrucksvolle Upgrade-Option, wenn man sie an die Seite eines Ultra-HD-Bildschirms stellt. Es gab kein Panik-Upgrade der Neo-Specs - wir sprechen immer noch von einer 4.2-Teraflop-GPU -, stattdessen hat sich Sony für smarte Technologie statt roher Rendering-Power entschieden, immer noch mit wirklich beeindruckenden Resultaten. Das macht die PS4 Pro brauchbar als 399-Dollar-Box.

Diese Errungenschaft muss ein wenig Federn lassen durch das Fehlen von UHD-Blu-ray-Unterstützung - ein bemerkenswertes Versäumnis für ein Gerät, das als 4K-'Pro'-Upgrade gegenüber der PS4 vermarktet wird. Vielleicht war es nötig, um diesen Preis anpeilen zu können, aber genauso gut könnte es fehlendes Interesse vonseiten Sonys dem Format gegenüber bedeuten. Trotzdem versetzt es Microsoft in die interessante Position, die einzige dieses Format unterstützende Konsole anzubieten. Während der eigentliche Gebrauch bzw. die Nachfrage limitiert sein mag, nimmt es der Pro doch ein wenig Glanz. Im Endeffekt: Wenn ihr eine Menge Geld in ein High-End-4K-HDR-Display investieren möchtet, dann möchtet ihr auch eine Alles-in-einem-Box, die euch die meisten Optionen gibt, das meiste aus ihr rauszuholen. HDR-Medien sind momentan noch begrenzt, dennoch wirkt das Abnabeln von einer potenziellen Content-Quelle für euren neuen Bildschirm ein wenig kurzsichtig.

Jenseits der Technik scheint klar zu sein, dass die PS4 Pro mit einem robusten Spiele-Line-up an den Start geht - eine Mischung aus verbesserten neuen Titeln und einigen alten Favoriten. Während wir mit Uncharted 4 auf dem Event rechneten, war das Auftreten von Infamous First Light (Second Son wird auch gepatcht) und The Last of Us Remastered eine Freude. Alles Gesehene deutet an, dass es eine Menge Gründe gibt, zu diesen Titeln zurückzukehren.

Von nun an bleibt die Herausforderung erhalten. Die PS4 Pro wird all jenen mit 1080p-Bildschirmen einen Schub verleihen, aber die Auswirkungen werden sich im Rahmen halten und die großen Zugewinne erzielt man in 4K und mit HDR. Uns ist eine gewisse Teilnahmslosigkeit gegenüber 4K-Gaming aufgefallen, doch auf Grundlage des Gezeigten sind die Ergebnisse größtenteils sehr beeindruckend. Was wir gestern gesehen haben, ist ein lohnendes Upgrade, aber die Realität ist nüchtern - im Moment sprechen wir nicht nur von einem Konsolen-Upgrade, sondern auch von einem, das euch praktisch den Kauf eines neuen Displays abverlangt. Und das Problem daran: Die beste 4K-HDR-Erfahrung ist sicher nicht billig, auch wenn die PS4 Pro selbst nach einem großartigen Gegenwert aussieht. Es ist ein potenzielles Minenfeld und eines, durch das wir euch hoffentlich führen können, sobald die neue PS4 Pro erscheint.

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Über den Autor:

Richard Leadbetter

Richard Leadbetter

Technology Editor, Digital Foundry

Rich has been a games journalist since the days of 16-bit and specialises in technical analysis. He's commonly known around Eurogamer as the Blacksmith of the Future.

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