Bioshock (PS4, Xbox One, PC): Komplettlösung, Tipps und Tricks

Der sichere Weg durch Rapture.

Zeit für einen weiteren modernen Klassiker. Oder gleich drei davon, worüber sich niemand beschweren sollte. Bioshock The Collection ist ab sofort zu haben und bringt die Bioshock-Trilogie auf die aktuellen Konsolen PS4 und Xbox One. Ganz schön was nachzuholen, wenn man die letzten rund zehn Jahre unter einem Stein verbracht hat. Auch wenn Bioshock niemals die Komplexität seines geistigen Vorgängers System Shock (oder Deus Ex) erreicht, sind es doch Spiele, in denen man mehr als einmal dastehen und sich fragen könnte, wie und vor allem wo es nun weitergeht. Hey, in zehn Jahren entwickelt sich Komfort, den man heute vielleicht vermisst.

Daher haben wir ein Paket geschnürt, mit dem sich keiner in Rapture oder Columbia verlaufen sollte. Im Folgenden findet ihr die Komplettlösung zu Bioshock. Solltet ihr Hilfe zum zweiten oder dritten Teil suchen, findet ihr diese in der Bioshock-2-Komplettlösung bzw. der Bioshock-Infinite-Komplettlösung. Wir führen euch sicher durch die Unterwasserstadt, beleuchten die dunklen Ecken, warmen euch vor Gegnern und fiesen Fallen. Was man eben so braucht, wenn man in einer feuchten Hölle der gruseligen Freaks gefangen ist. Viel Erfolg beim Überleben.

Inhaltsverzeichnis: Komplettlösung Bioshock

Bioshock: Ankunft in Rapture, Tutorial

Bioshock: Medical Pavillon - Notzugang, Dr. Steinman

Bioshock: Medical Pavillon - Schutt zerstören, Telekinese

Bioshock: Medical Pavillon - Steinmans Schlüssel, Notzugang öffnen

Bioshock: Neptune's Bounty - Hafenviertel, Forschungskamera, Fontaine Fisheries

Bioshock: Neptune's Bounty - Spider-Splicer fotografieren, Wilkins besiegen

Bioshock: Schmugglerversteck - Luke öffnen, U-Boot, Andockhafen

Bioshock: Arcadia - Metro-Station, Julie Langford finden

Bioshock: Arcadia - Rosen-Musterexemplar, Erfinde Lazarus-Vektor

Bioshock: Farmer's Market - Destilliertes Wasser, Enzymproben, Chlorophylllösung

Bioshock: Fort Frolic - Martin Finnegan, Silas Cobb, Hector Rodriguez töten

Tipps und Tricks

Auch wenn Bioshock nicht das komplexeste First-Person-Spiel und in seiner Struktur gegenüber seinen Ahnen geglättet ist, sollte man sich nicht überschätzen. Nachfolgend geben wir einige Hinweise, mit denen das Überleben deutlich leichter fallen sollte.

Spielwelt

Rapture an sich ist ein kleines Kunstwerk, eine vor ihrem Zerfall nach Höherem strebende Unterwasserstadt, von der ihr nur noch die Überreste erkundet. Aber was muss das hier prächtig gewesen sein! Ihr durchquert die Stadtteile einen nach dem anderen, könnt teils in besuchte Areale zurückkehren (nicht immer; wenn, dann mithilfe von Taucherglocken) und euch in den zahllosen Winkeln und Ecken verlieren. Rapture ist weit mehr als nur ein Level, den ihr absolviert. Es ist ein Abbild der Gesellschaft, die darin lebte und es in Gestalt deformierter Splicer noch immer tut. Das heißt: Seht euch alles an. Auch wenn ihr im Spielverlauf gar nicht in ein bestimmtes Geschäft kommen müsstet, lohnt es sich dennoch, das zu tun. Es gibt praktisch überall etwas zu sehen.

Seien es Kassenautomaten, denen man einige Dollar entlocken kann, Behälter voller Munition, Waffen-Upgrade-Stationen oder einfach Tonbandaufnahmen. Wer viel erkundet und sich Zeit lässt, hat deutlich mehr von Bioshock als Leute, die nur schnell zum Missionsziel eilen, um es von der Liste zu streichen. Ihr habt stets mehr Geld, mehr Munition, mehr von allem einfach. Also immer schön langsam und nicht hetzen lassen. Durchsucht jeden Behälter, jede Leiche, alles, was ihr findet. Auch Kleinvieh macht Mist.

Tonbänder

Ja, auch sie haben es aus System Shock hierher geschafft. Tonbänder erzählen im Grunde die Geschichte von Rapture, was in diesem Monstrum von Stadt geschah, welche Leute hier die Fäden zogen, was ihre Agenda war, woran sie zugrunde gingen und sehr viel mehr. Es lohnt sich auch hier immer, die Augen offenzuhalten. Oft liegen die Aufnahmen gut erkennbar auf einem Tisch, manchmal aber auch zwischen Möbelstücken oder unter dem Bett. Wer alles finden will, muss wirklich gut suchen. Achtet bei Items immer auf das kurze Aufblitzen, so entgeht euch mit etwas Ruhe und einem angestrengten Blick viel weniger.

Little Sisters und Big Daddys

Schon nach kurzer Zeit läuft euch die erste dieser tragischen Paarungen über den Weg: Ein dicker Hüne in einem Taucheranzug und ein zierliches Mädchen neben sich. Die Kleinen saugen Leichen Adam ab und die Dicken beschützen sie dabei. Und zwar mit ihrem Leben. Das Dumme: Ihr müsst an die Little Sisters herankommen, nur so erlangt ihr das wertvolle Adam (siehe nächster Abschnitt). Die Big Daddys bekämpfen jeden aufs Äußerste, der sich einer Little Sister zu weit nähert. Daher hier ein paar Tipps zum Kampf: Zunächst mal solltet ihr vor jedem Angriff einen Spielstand anlegen. Klingt doof, ist aber sehr hilfreich, wenn ihr einen Fehler begeht. Hackt Kameras, Drohnen und Geschütze, dann lockt den Big Daddy dorthin.

Mit dem Koloss im Schlepptau kann es sich auch lohnen, in eine kleine Gruppe Splicer zu rennen. Diese greifen für gewöhnlich mit in den Kampf ein und lenken den armen Beschützer von euch ab. Er verträgt immer noch genug, daher überschätzt euch nicht. Benutzt die dicksten Waffen, die ihr zur Verfügung habt. Außerdem solltet ihr, wie bei jedem anderen Gegner, erst mal Big-Daddy-Fotos machen (sobald ihr die Kamera habt), um mehr Schaden anzurichten. Achtet außerdem darauf, einen Big Daddy nur dann anzugreifen, wenn er seine Little Sister dabei hat. Stampft er allein durch die Gänge, erhaltet ihr nach seinem Tod zwar einige Beute, aber eben nicht das Mädchen, um das es geht.

Adam und was man damit tut

Nun, Adam ist eine Substanz, um die sich vieles in Bioshock dreht. Eure einzige Möglichkeit, daran zu kommen, sind besagte Little Sister. Ihr habt nach dem Tod des dazugehörigen Big Daddys die Wahl, ob ihr die Little Sister ausbeuten (gibt mehr Adam) oder retten wollt (weniger Adam). Der Punkt ist folgender: Eure Entscheidungen spiegeln sich am Ende des Spiels wider und darin, wie ein bestimmter Charakter euch gegenüber eingestellt ist. Und keine Sorge: Wenn ihr alle kleinen Mädchen artig rettet, macht euch besagte Person öfter Geschenke, um den Adam-Verlust auszugleichen.

Aber was tut man nun damit? In jedem Abschnitt gibt es einen oder mehrere Gatherer's-Garden-Automaten. An denen könnt ihr mit Adam sogenannte Plasmide kaufen, um die Aktionsmöglichkeiten der Spielfigur zu erweitern. Mit Plasmiden schleudert ihr zum Beispiel Feuerbälle oder Blitze aus der Hand, könnt Big Daddys auf eure Seite ziehen, einen Bienenschwarm beschwören oder Splicer gegeneinander aufhetzen. Plasmide sind ein wichtiger Teil der Spielmechanik und es lohnt sich immer, einen Überblick darüber zu haben, um euren Spielstil entsprechend anpassen zu können. Auch Slots für weitere Plasmide lassen sich an den Automaten erstehen.

An sogenannten Genbanken, die ebenfalls wie Verkaufsautomaten in den Levels verteilt sind, könnt ihr die aktiven Plasmide wechseln, sollte es die Situation erfordern. Verinnerlicht, was sich womit anstellen lässt, und ihr solltet eigentlich nie im Regen stehen.

Und wenn man doch mal stirbt?

Selbst wenn man es nicht mehr schafft, sich im richtigen Moment mit Verbandszeug zu heilen, gibt es auf den normalen Spieleinstellungen stets Vita-Chambers à la System Shock 2, in denen man wiederbelebt wird. Diese sind halbwegs regelmäßig in den Abschnitten verteilt und im schlimmsten Fall müsst ihr eine Minute dorthin zurücklaufen, wo ihr hergekommen seid.

Weitere Automaten

Neben dem Gatherer's-Garden-Automaten und den Genbanken zum Tausch der Plasmide gibt es noch weitere Möglichkeiten. Normale Verkaufsautomaten sind gefüllt mit allem, was man erwartet: Munition, Eve-Spritzen, Verbandskästen und all den Dingen, die man so braucht. Hier tankt man vor allem nach, wenn man viel Geld hat und Nachschub braucht. Waffen-Upgrade-Stationen sind besonders. Dort könnt ihr euren Waffen Upgrades verpassen, aber immer nur eines pro Station. Wenn ihr sie einmal benutzt habt, wird sie fortan unbrauchbar. Überlegt euch gut, was ihr verbessern möchtet. Bei U-Invent-Automaten könnt ihr dagegen Items aus gefundenen Rohstoffen bauen. Tut das unbedingt, denn Munition und Co. braucht man immer.

Noch Tipps?

Lernt, mit den Plasmiden umzugehen. Welche ihr bevorzugt, liegt an euch. Hier einige Vorschläge: Mit dem Blitzschlag könnt ihr Pfützen unter Strom setzen, was den darin stehenden Gegnern hart zu schaffen macht - ein Schlag mit dem Schraubschlüssel reicht dann in der Regel. Mit Feuer lassen sich Öllachen entzünden, was sich auf jeden im Umkreis auswirkt. Auch sehr brauchbar ist „Hypnotize Big Daddy", womit euch die dicken Hünen für eine Little Sister halten, eine Zeitlang nicht von eurer Seite weichen und jeden angreifen, der euch zu nah kommt. Sehr nützlich.

Versucht stets, Kameras und Geschütze zu hacken, damit sie anschließend für euch arbeiten. Kommt also ein Splicer in den Scheinwerfer der Kamera, richtet sich das Sicherheitssystem gegen ihn. Tritt er vor ein Geschütz, ballert es sofort um sich. Ihr könnt auch selbst Alarm auslösen, die anfliegenden Drohnen mit dem Stromschlag aus der Luft holen, sie hacken und dann für eure Zwecke nutzbar machen. Alles eine Frage der Perspektive.

Solltet ihr mal in einen Alarm geraten und Probleme haben, könnt ihr euch umsehen nach Vorrichtungen an den Wänden, mit denen sich der Alarm gegen einen kleinen Obolus abschalten lässt. Auch die Gesundheitsstationen sind wichtig. Nicht nur ihr könnt euch dort heilen, sondern auch die Gegner. In letzterem Fall erscheint eine Meldung und ihr seid gut beraten, den Kerl zu der Station zu verfolgen und zu erledigen, bevor er wieder munter ist.

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Über den Autor:

Sebastian Thor

Sebastian Thor

Freier Redakteur - Eurogamer.de

Steht auf Bier und Bloodsport. Mag weiche Sofas und verliert sich gern in Gedanken an dies und das. Seit 2014 bei Eurogamer dabei, aktuell als freier Redakteur.

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