Wikinger und Monster: Battlefield-Designer stellt Project Wight vor

Update: Weitere Details und Infos.

Update (09.11.2016): Unsere englischen Eurogamer-Kollegen haben mit Goldfarb gesprochen und ein paar weitere Details zum Spiel in Erfahrung gebracht.

1

Er bestätigt unter anderem, dass es sich dabei um ein Open-World-Spiel handelt.

Wie schon erwähnt, erzählt das Spiel die Geschichte nicht aus der Perspektive der Wikinger, sondern aus dem Blickwinkel der Kreatur. Sie ist die Letzte ihrer Art, der Rest wurde von den Menschen gejagt und getötet.

“Die Geburtsstunde des Projekts war vor fast 20 Jahren, als ich John Gardners Grendel gelesen habe, das die Legende von Beowulf aus der Perspektive des Monsters erzählt. Die meiste Zeit in meinem Leben habe ich viele Perspektiven nicht verstanden, ich stand immer auf der Seite der 'anderen'. Als ich Grendel las, berührte es mich persönlich und ich dachte, dass ich eines Tages gerne etwas daraus machen würde“, so Goldfarb.

Der Teaser hinterlässt den Eindruck, dass es der Kreatur nur um Rache geht, aber das Spiel dreht sich nicht nur um Gewalt.

“Wir wollen unmissverständlich klar machen, dass es nicht nur um Gemetzel geht. Es steckt mehr dahinter, was wir noch zeigen werden.“

“Wenn ihr ein Tiger wärt und mit ansehen müsstet, wie all die andren Tiger ausgerottet werden: Was würdet ihr tun? Ich will nicht über den Zustand der Welt sprechen, aber zumindest für mich geht es darum, dass die Leute einiges von der Wut und Traurigkeit über den aktuellen Zustand der Welt ausdrücken können - das ist ein Teil dessen, worum es in diesem Spiel geht“, sagt er.

“Wenn man sich die Welt nicht durch die Augen der Menschheit ansehen würde, würde man eine Menge schreckliche Dinge sehen. Wir als Spezies sind schlecht darin, es aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. In vielerlei Hinsicht kann es sich lohnen, sich die Welt aus einem anderen Blickwinkel vorzustellen und sich zu denken, 'wow, ist das nicht beschissen?' Selbst wenn es nur eine fantasievolle Vorstellung ist, so ist es doch eine wunderbare Vorstellung.“

Bis das Spiel erscheint, dauert es aber noch ein Weilchen. 2017 kommt es definitiv nicht und eine finale Entscheidung zu den Plattformen wurde wohl ebenfalls noch nicht getroffen. Aber es gibt Hoffnung, dass es für Konsolen und PC erscheint.

Originalmeldung (03.11.2016): The Outsiders, das Indie-Studio des ehemaligen Battlefield-Lead-Designers David Goldfarb, hat sein erstes Spiel vorgestellt.

Es hört derzeit auf den Namen Project Wight und verschlägt euch in die Zeit der Wikinger.

Dabei widmet man sich der Legende rund um Grendel, allerdings spielt ihr hier das „Monster", eines der letzten seiner Spezies. Der Rest wurde von den Menschen gejagt und getötet.

In dem von Goldfarb vertonten Teaser-Video seht ihr, wie das Alter der Kreatur Auswirkungen auf seine Fähigkeiten hat.

Details zum Release-Termin oder Plattformen liegen derzeit nicht vor.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (4)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (4)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading