Viele neue Details zu Mass Effect: Andromeda: Kämpfe, Story, Tempest, Planeten und mehr

Einiges zu lesen.

Am gestrigen N7 Day gab es auch viele neue Informationen und Details zu Mass Effect: Andromeda.

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Diese stammen aus dem Magazin Game Informer und wurden im NeoGAF-Forum zusammengefasst.

Erscheinen soll das Spiel im Frühjahr 2017 für PC, Xbox One sowie PS4 und ist hier vorbestellbar.

Was euch im neuesten Teil der Reihe erwartet, lest ihr nachfolgend:

Story

  • Im Jahr 2176 - also noch vor Sovereign - schließen sich mehrere Spezies zusammen, um die „Andromeda Initiative" zu gründen
  • Vier Archen, jeweils für unterschiedliche Rassen, werden gebaut und beherbergen tausende Individuen für die Reise zur Andromeda-Galaxie. Die Schiffe starten im Jahr 2185, also noch vor der Reaper-Invasion
  • Das Ziel der Expedition ist der Aufbau einer dauerhaften Präsenz in der Andromeda-Galaxie und der Aufbau einer zuverlässigen Verbindung zwischen Milchstraße und Andromeda
  • Turianer sind mit dabei
  • Im Helius Cluster gibt es eine große Zahl von Planeten, die Leben ermöglichen können
  • Jede Arche wird von einem „Pathfinder" angeführt
  • Der Pathfinder, Aufklärungsteams und andere Besatzungsmitglieder befinden sich im Kälteschlaf und wissen nicht, was nach ihrer Abreise in der Milchstraße passiert
  • Ihr könnt entweder Scott oder Sarah Ryder spielen (Namen lassen sich ändern), die Kinder von Alec Ryder (Pathfinder der menschlichen Arche)
  • Alec Ryder wird von Clancy Brown gesprochen
  • Ereignisse am Start des Spiels führen dazu, dass ihr diese Rolle einnehmen müsst, aber im Gegensatz zu Commander Shepard zum Start der ersten Trilogie habt ihr euch noch nicht bewährt und habt wenig Erfahrung
  • Das soll aber nicht bedeuten, dass Mass Effect von nun an Ryders Geschichte ist. Das Spiel soll eine komplette Geschichte erzählen (und andere Dinge andeuten, die passieren könnten)
  • Es gibt mehr Anpassungsoptionen als in den vorherigen Spielen
  • Euren Vater und euren Bruder bzw. eure Schwester könnt ihr ebenfalls anpassen, jedoch nicht so detailliert
  • Der „Nexus" ist im Grunde eine vorgeschobene Kommandozentrale, die von mehreren Spezies betrieben wird, die früher in der Andromeda-Galaxie eingetroffen sind, um den Weg für die Archen zu ebnen
  • Die Hyperion (die Arche der Menschen) trifft an einem falschen, brisanten Ziel ein und verliert den Kontakt mit den anderen Archen sowie dem Nexus

Inspiration

  • Der (deutlich verbesserte) Mako aus ME1, die Loyalitätsmissionen aus ME2 und der Multiplayer aus ME3

Kampf

  • Globale Cooldowns werden durch individuelle Timer ersetzt
  • Kräfte werden für die schnelle Nutzung auf Tasten gelegt, ihr müsst nicht mehr länger pausieren, den Angriff auswählen und ziehen (es ist noch immer möglich, den Kampf zu pausieren, aber für BioWare ist das nicht die Art und Weise, wie er funktionieren soll
  • Es gibt ein dynamisches Deckungssystem (wie in The Last of Us)
  • Es ist noch immer ein deckungsbasierter Shooter, der das Ziel hat, dass sich die Spieler mehr über das Schlachtfeld bewegen
  • Jetpacks sollen für mehr Variation bei der Bewegung sorgen. Ihr könnt euch damit zur Seite bewegen statt eine Rolle auszuführen
  • Das Jetpack verfügt über eine Schwebefunktion, damit ihr Feinde hinter ihrer Deckung angreifen oder einen Blick auf die Umgebung werfen könnt
  • Man konzentriert sich weniger auf lineare Umgebungen, bei denen ihr genau wisst, wann es zu einem Kampf kommt (solche linearen Abschnitte gibt es aber nach wie vor)
  • Game Informer spricht von einem positiven Hands-on und gibt an, dass sich das Spiel im Kampf besser anfühlt und verglichen mit den Vorgängern über eine eigene Identität verfügt
  • Ihr könnt noch immer Attacken und Kombos aneinander reihen, euer Squad befehligen und so weiter
  • Alle wichtigen Elemente sind vorhanden, aber der Fokus der Entwickler liegt darauf, euch zu mehr Experimenten mit mehr Fähigkeiten anzuspornen
  • Es gibt kein Klassensystem mehr, stattdessen habt ihr vollen Zugriff auf die Fähigkeiten von allen Klassen. Ihr könnt also Fähigkeiten von Soldaten, Technikern oder Biotikern miteinander verknüpfen
  • Das Ziel besteht darin, den Spielern verschiedene Ansätze für den Kampf zu ermöglichen, ohne sich am Start auf etwas festlegen zu müssen
  • Eine Spezialisierung ist möglich, wenn ihr genügend Punkte in eine bestimmte Kategorie investiert. Dadurch erhaltet ihr Boni für diesen speziellen Spielstil
  • Bei diesen Spezialisierungen tauchen dann Namen wie „Vanguard" (Kampf und Biotik) oder „Adept" (Biotik) wieder auf
  • Investiert eure Punkte in verschiedene Kategorien und ihr könnt euch als „Explorer" spezialisieren
  • Die Story liefert eine Erklärung dafür, warum ihr eure Punkte im Spiel neu verteilen könnt, um verschiedene Gameplayansätze ausprobieren zu können, ohne dafür mehrere Charaktere erstellen zu müssen
  • Helm, Brust-, Schulter- Arm- und Beinpanzerung lassen sich detaillierter und umfangreicher anpassen als in den Vorgängern
  • Viele bekannte Waffen kehren zurück, neu dabei sind weitere Nahkampfoptionen wie Schwerter oder Hämmer
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Feinde, Umgebungen und Crafting

  • Die „Kett" sind der Hauptfeind
  • BioWare wollte, dass die Spieler die Begegnung mit einer neuen Alienrasse erleben und es nicht mit einer zu tun bekommen, die den Protagonisten bereits bekannt ist
  • Sie sollen keine Todfeinde darstellen, aber schon Unheil verkünden und gleichzeitig dafür sorgen, dass ihr ihre Motive nachempfinden könnt
  • Ihr erkundet keine linearen Abschnitte von Planeten, auf denen ihr landet, sondern könnt sie von der Oberfläche bis in den Untergrund erforschen
  • Kritische Missionen, optionale Planeten, Hubs und Loyalitätsmissionen kehren zurück
  • Euer Fahrzeug heißt „Nomad" und die Macher von Need for Speed halfen beim Handling
  • Im Gegensatz zum Mako ist der Nomad sehr schnell und ihr sollt ihn besser unter Kontrolle haben
  • Das Fahrzeug verfügt nicht über Waffen, aber könnt seine Geschwindigkeit und das Aussehen anpassen
  • Dinge wie die identischen Außenposten auf verschiedenen Planeten oder Ressourcenansammlungen wollte man nicht wiederholen
  • An den interessanten Punkten auf den Planeten erwarten euch Kämpfe, Rätsel, Geschichten und mehr
  • Ein Planet namens „Elaaden" wird als möglicherweise habitable Zone markiert, allerdings ist seine Oberfläche lebensfeindlich (kein Wasser, sehr heiß). In diese Richtung könnte man euch auf verschiedene Art und Weise führen. Ein Kroganer könnte euch etwa bitten, dort nach einem vermissten Kolonieschiff zu suchen. Oder ihr landet selbst dort und schaut, was ihr findet
  • Eine eurer Prioritäten auf Planeten besteht darin, nach Abwurfzonen für eure Crew zu suchen, um Außenposten zu errichten, damit ihr dort Fuß fassen könnt
  • An diesen Stationen könnt ihr eure Bewaffnung ändern, sie dienen als Schnellreisepunkte und mehr
  • Auf Planeten kann es verschiedene Gefahren geben, etwa giftige Ansammlungen, brennende Wracks oder das Wetter. All das kann euch töten
  • Auf den meisten Planeten gibt es mindestens eine große Feindbasis
  • Es kann Gegenden, Gegner oder „Super-Bosse" geben, die anfänglich zu stark für euch sind. Dadurch will man euch anspornen, später noch einmal zurückzukehren
  • Ryder kann Dinge in der Umgebung scannen, später werden diese analysiert und schalten so unter anderem neue Technologien frei
  • Durch das Scannen und Entdecken könnt ihr auch Baupläne finden, um Waffen und Rüstung selbst herzustellen
  • Ihr könnt eine Vielzahl an Dingen herstellen, nicht nur Munitionsarten und Waffenmodifikationen. Dazu zählen dank der Alientechnologie auch Dinge, die es in der Milchstraße nicht gab
  • Manche Geschichten und Missionen führen euch über mehrere Planeten hinweg

Teammitglieder

  • Peebee (Spitzname): Eine Asari, die bereits in Videos zu sehen war. Nach der Ankunft im Nexus schlägt sie sich alleine durch und verfügt über eine „lebendige Persönlichkeit". Sie ist clever und kümmert sich nicht um soziale Normen und „Details"
  • Liam: Kam mit Pathfinder an, war früher Polizeioffizier und geht alles mit einer gewissen Leichtigkeit an, ist mitunter aber auch etwas leichtsinnig
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Die Tempest (euer Schiff)

  • Für BioWare ein wichtiger Punkt, um auf die Normandy zurückzublicken, die bei den Fans beliebt war
  • Bei der Bewegung durch das Schiff gibt es keine Ladebildschirme
  • Die Galaxiekarte ist wieder mit dabei, ist aber immersiver. Ihr wählt einen Planeten aus und das Spiel vermittelt euch, dass ihr dorthin reist. Und wenn ihr die Galaxiekarte verlasst, seid ihr direkt am Zielort
  • Ihr steuert das Schiff nicht manuell, aber die Wechsel von Planet zu Planet sollen sich nahtlos anfühlen. Auf der Brücke könnt ihr durch die Fenster sehen, wie sie näherkommen
  • BioWare wollte ein nahtloses Erlebnis haben, wenn ihr einen Zielort wählt, in die Ladebucht geht, in den Nomad einsteigt und auf einem Planeten landet. Es gibt eine Landesequenz und ihr verlasst das Spiel. Es gibt also nicht einfach nur einen Ladebildschirm, woraufhin ihr euch einfach so auf der Oberfläche befindet

Beziehungen und Charaktere

  • Es gibt mehr Beziehungen im Spiel als in jedem anderen BioWare-Spiel
  • Das Squadmitglied mit den wenigsten Dialogzeilen in Andromeda hat noch immer mehr Dialogzeilen als das Squadmitglied mit dem meisten Text in ME3
  • Aufgrund von Komplikationen beim Erweckungsprozess kann euer Bruder bzw. eure Schwester euch nicht im Kampf begleiten, allerdings könnt ihr mit ihnen interagieren und eine Beziehung zu ihnen aufbauen
  • Vieles davon ist optional und mehr über Ryders Familie zu erfahren gehört zur Story
  • BioWare ist sich sicher, dass die feineren Details der Story die Geschichte von einer traditionellen „Heldenreise" abheben
  • Loyalitätsmissionen kehren zurück, sind für das Ende des Spiels aber nicht wichtig. Ihr könnt sie zum Beispiel abschließen, nachdem ihr die Hauptstory beendet habt
  • Beziehungen enden nicht einfach mit einer Sexszene als Höhepunkt. Manche Charaktere wollen zum Beispiel einfach nur Sex, andere sind an langfristigen Beziehungen interessiert und manche einfach gar nicht. BioWare wollte dafür sorgen, dass es mehr Momente wie das Zerschießen der Flaschen mit Garrus in ME3 gibt. Davon soll es viele geben

Multiplayer

  • Gegenüber ME3 weiterentwickelt und verfeinert
  • Karten-basiertes System, in dem ihr Erfahrungspunkte und Credits verdient
  • Es gibt Mikrotransaktionen, aber Echtgeld ist nicht zwingend erforderlich. Alles lässt sich auch so freischalten
  • Ihr legt wie gewohnt Map und Feind fest, ebenso gibt es verschiedene Modifikatoren, zum Beispiel eine niedrigere Gesundheit (bessere Belohnungen) oder mehr Schaden (weniger Belohnungen)
  • BioWare will auch individuelle Missionen mit einzigartigen Modifikatoren veröffentlichen, die sich nicht anpassen lassen
  • Diese individuellen Missionen belohnen euch mit einer dritten Währung, den „Mission Funds". Damit könnt ihr direkt spezifische Items und Waffen kaufen und müsst euch nicht auf den Zufallsinhalt der Kartenpakete verlassen. Items sind aber immer nur für begrenzte Zeit erhältlich, bevor das Angebot wechselt
  • Im Multiplayer spielt ihr die „Apex Force", ein militärisches Strike Team des Nexus
  • Für unterschiedliche Feinde sind verschiedene Taktiken nötig (einige nutzen verstärkt Schilde, andere Biotik)
  • Durch das Spielen des Multiplayers könnt ihr euch Vorteile im Singleplayer verschaffen, es hat aber keinen Einfluss auf das Ende
  • Neue Prestige-Mechanik. Bei mehreren verschiedenen Charakteren bekommt ihr normale Erfahrungspunkte und Prestige. Prestige gilt für jeden Charakter eines bestimmten Typs, etwa Tanks. Verdient ihr genügend Prestige, könnt ihr etwa mehr Gesundheit für alle Tank-Charaktere freischalten

Entscheidungen

  • Das Paragon/Renegade-System gibt es nicht mehr
  • BioWare will mehr Nuancen bieten, die Dinge subtiler gestalten und den Spielern mehr Möglichkeiten bieten, sich selbst auszudrücken
  • Ihr könnt mit jemandem übereinstimmen oder nicht, ohne dabei in die Paragon- oder Renegade-Ecke gedrängt zu werden
  • Es gibt verschiedene Kategorien für Dialogoptionen: Herz, Kopf, professionell und lässig
  • Sie beeinflussen euch nicht und auch nicht irgendeine Anzeige, sondern sollen euch Freiheiten geben, ohne dass ihr euch Gedanken über ungewollte Konsequenzen machen müsst
  • "Narrative Aktionen" kehren zurück, aber ihr wählt nicht einfach zwischen Rot (schlecht) und Blau (gut), stattdessen könnte dort einfach „Schießen" stehen. Ihr wisst also nicht sofort, ob es nun womöglich gut oder schlecht ist
  • Entscheidungen sind auch nicht notwendigerweise richtig oder falsch, bei allem gibt es Pro und Contra. Ihr sollt einfach das Spiel so spielen, wie ihr es wollt

Die Zukunft

  • Mass Effect: Andromeda lässt die Tür für weitere Spiele offen, was niemanden überraschen dürfte
  • Im New Game Plus könnt ihr das Geschlecht eures Charakters ändern, wenn ihr wollt
  • Zu unterschiedlichen Enden sagt BioWare nur, dass es eine Überraschung ist. „Es ist anders als bei der Trilogie", heißt es

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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