Civilization 6 Strategien: Die besten Wege in der frühen Phase des Spiels

Nachdem ihr euch mit den Grundlagen vertraut gemacht: So dominiert ihr die frühe Phase des Spiels.

Das Faszinierende an Civilization 6 ist, dass es - wie schon bei all den vorangegangenen Teilen der Serie - multiple Möglichkeiten gibt, wie man es Spielen kann. Unzählige unterschiedliche Strategien können verfolgt werden, die zu einer der vielen Siegesbedingungen führen. Damit ihr eine bessere Vorstellung eurer Möglichkeiten bekommt, haben wir für euch nachfolgend ein paar solide Strategien für die Startphase zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis Civilization 6 - Strategien und Mechaniken

Civilization 6 Strategien: Die besten Wege in der frühen Phase des Spiels

Civilization 6 Strategien: So meistert ihr die mittlere Phase eurer Zivilisation

Civilization 6 Strategien: Wichtige Tipps für die Endphase einer Runde

Civilization 6 Bezirke - Wie sie funktionieren, Boni, der beste Bauplatz

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Civilization 6 - Strategien: So legt ihr einen soliden Start hin

Das Thema von Civ 6 ist das Zeitalter der Erkundung. Das sollte euch schon einmal einen großen Hinweis darauf geben, worauf es in den ersten Spielphasen ankommt. Doch bevor ihr euch aufmachen könnt, den Nebel des Krieges auf eurer Karte zurückzudrängen, müsst ihr erst einmal eure erste Stadt gründen.

Habt ihr Glück, und euer Siedler startet in der Nähe eines Flusses, gibt es kaum einen Grund, warum ihr weiterziehen solltet. Immerhin ist der Zugang zu frischem Wasser der wichtigste Faktor zu Spielbeginn, um möglichst schnell neuen Wohnraum zu schaffen und die Stadt wachsen zu lassen. Vom Wasser einmal abgesehen, sucht ihr für den optimalen Standort eurer Stadt eine bunte Mischung aus allen möglichen Terrainarten. Besonders vorteilhaft sind ein paar Berge für die Aktivierung des Nachbarschaftsbonus' der Heiligen Stätte und Campus-Bezirke. Ganz davon zu schweigen, dass sie eine hervorragende natürliche Verteidigung gegen Feinde bilden.

Habt ihr eure Stadt gegründet, sollten eure ersten Bauentscheidungen ein Späher, ein Schleuderschütze und ein Monument sein. Damit habt ihr die Möglichkeit, eure Umgebung zu erkunden und den Ausrichtungsbaum zu erforschen. Verzichtet vorerst einmal darauf, Handwerker zu erstellen. Mit ihrer Fähigkeit, sofort Verbesserungen vorzunehmen, gibt es keine Notwendigkeit, sie wie die früheren Bautrupps aus den vorangegangenen Civ-Teilen so schnell wie möglich an die Arbeit zu schicken.

Außerdem wird es noch ein paar Runden dauern, ehe eure Bevölkerung bis zu dem Punkt angewachsen ist, an dem ihr wirklichen Nutzen aus der Verbesserung von Feldern ziehen könnt. Und nicht zuletzt ladet ihr herumtreibende Barbaren geradezu ein, euch zu überfallen, wenn ihr euch zuerst auf die Verbesserung von Feldern konzentriert, anstatt eine kleine Wehrmacht heranzuschaffen.

Mit eurem Späher, dem Schleuderschützen und euren Start-Krieger-Trupp könnt ihr in verschiedene Richtungen vordringen und nach Posten von Barbaren suchen. Entdeckt ihr dabei einen Späher der Barbaren, hakt ihn nicht als harmlos ab, sondern jagt ihm hinterher und erledigt ihn. Andernfalls wird er bei seinem nächsten Vorposten Bericht erstatten und euch weitere Barbarenplünderer auf den Hals hetzen.

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Abhängig von der Kartengröße sollten eure Erkundungsvorstöße früher oder später in einer Begegnung mit einer anderen Zivilisation oder zumindest einem Stadtstaat führen. Das frühe Erforschen des Außenhandels und das Erstellen eines Händlers lässt euch dann von einer lukrativen Handelsbeziehung profiteren - ganz zu schweigen von der viel besser zu bereisenden Straße, die zwischen den Städten entsteht. Stellt nur sicher, dass der Weg des Händlers zwischen den Städten vor barbarischen Bedrohungen geschützt ist.

Bei der Regierung entscheidet ihr euch am besten für die Politik, die euch bei euren gegenwärtigen Umständen am sinnvollsten erscheinen. Die "Stadtplanung" ist für zusätzliche Produktion immer nützlich und wenn alle Zeichen dafür stehen, dass ihr Barbaren über den Weg lauft, ist auch "Disziplin" empfehlenswert, um die Bedrohungen führ zu beseitigen, ehe sie zum richtigen Problem werden.

Nach den ersten zehn bis zwölf Runden könnt ihr euch langsam daran machen, einen Handwerker anzuheuern, um die wachsende Bevölkerung der Stadt gerecht werden, kurz darauf gefolgt von einem Siedler. Beim Errichten eurer zweiten Stadt könnt ihr euch etwas mehr Zeit für die Suche nach dem optimalen Standort mit entsprechendem Gelände lassen. Stellt nur sicher, dass ihr genügend Platz um eure neue Stadt herum habt, damit neuen Bezirken und Wundern ausreichend Baugrund zur Verfügung steht.

Die frühe Spielphase von Civ 6 ist dank den vielfältigen Boni, die Anführer und Untertarnen mit sich bringen, deutlich flexibler, als bei den vorangegangenen Titeln der Reihe. Für einen soliden Start solltet ihr euch drei Städte bei Runde 60 bis 70 als Ziel setzen. Nehmt euch die Zeit und achtet darauf, wie ihr die Boni eures Anführers und eurer Untertarnen am besten nutzten könnt. Überlegt euch auch, wie ihr diese Boni mithilfe des Ausrichtungs- und Technologiebaums verstärken könnt und wie sich Forschung für die Projekte beschleunigen lassen, die euch am Wichtigsten sind. Sowie ihr euch einen Aktionsplan erdacht habt und durch schlaue Platzierung der Bezirke und ihrer verbundenen Gebäude daraufhinarbeitet, seid ihr auf einem guten Weg zur mittleren Spielphase.

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Über den Autor:

Markus Hensel

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