Fünf Ideen für die nächste Schlacht in Star Wars: Battlefront 2

Wie der Krieg der Sterne noch besser werden könnte.

Dass Star Wars: Battlefront einen Nachfolger bekommt, ist kein Geheimnis. Bereits im Mai 2016 wurde bestätigt, dass sich Battlefront 2 in der Entwicklung befindet, erscheinen soll das Spiel - sofern nichts dazwischen kommt - im nächsten Winter. Der erste Teil aus dem Hause EA und DICE war zwar ein spaßiger Multiplayer-Shooter, aber sicherlich alles andere als perfekt.

Es gibt einiges, was sich verbessern und erweitern ließe, und an dieser Stelle lest ihr ein paar Gedanken und Ideen zur Fortsetzung und was ich gerne darin sehen würde. Ganz egal, ob ihr daran etwas zu kritisieren habt, dem zustimmt oder eigene Ideen einbringen wollt - ihr könnt es gerne in den Kommentaren tun.

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Eine Singleplayer-Kampagne

Ja, über das Thema Kampagne in einem Multiplayer-Shooter könnte man sich immer noch wunderbar streiten. Ich vertrete ja nach wie vor die Ansicht, dass ein als Multiplayer-Shooter konzipiertes Spiel nicht zwingend eine Kampagne braucht. Auf der anderen Seite hab ich die Kampagnen von Battlefield 3, 4 und Hardline gespielt und hatte meinen Spaß damit. Ein bisschen gute Unterhaltung, viel Action, Krachbumm, aber im Endeffekt nicht mehr als ein bisschen Hochglanz-Blockbuster als Vorgeschmack auf die Online-Schlachten.

Insofern: Wenn Battlefront 2 eine Kampagne hat - und das ist laut jüngsten Aussagen der Fall -, dann hoffe ich, dass sie zumindest ansprechend umgesetzt wird. Mehr als ein paar Stunden gute Unterhaltung würde ich zwar nicht erwarten, aber das wäre doch schon mal was. Zumindest ist im Star-Wars-Universum sehr viel Platz für gute Geschichten. Aber ob ein Battlefront der richtige Platz dafür ist, wäre wiederum eine andere Frage.

Weltraumschlachten

Kämpfe zwischen Raumjägern gab es in Battlefront zwar, aber meistens in der Atmosphäre eines Planeten. Zeit, das auf die nächste Stufe zu bringen. Gute Ansätze gab es bereits in den DLCs des ersten Teils, aber was fehlt, sind einfach diese fließenden Übergänge. Wie in den früheren Teilen auf dem eigenen Träger starten, sich ein paar Weltraumgefechte liefern, auf dem gegnerischen Träger landen und versuchen, ihn von innen in die Luft zu sprengen. Oder Übergänge vom Weltraum/Orbit auf die Oberfläche eines Planeten, wo man die am Boden kämpfenden Kollegen unterstützen könnte. Hier gibt es noch viel Luft nach oben und ich hoffe, dass sich DICE diesbezüglich ein paar Gedanken macht.

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Mehr Inhalt

Oft kritisiert wurde Battlefront zu Beginn vor allem wegen seines schmalen Inhalts - und weil man relativ zeitnah zum Release bereits den Season-Pass mit vier DLCs ankündigte. Sprich: Zu wenig Planeten, zu wenig Maps, zu wenig Modi und so weiter. Wie DICE die Fortsetzung in Angriff nimmt und ob man einige Schlachtfelder aus dem Vorgänger vielleicht 1:1 oder leicht überarbeitet übernimmt, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall braucht das Spiel im zweiten Anlauf mehr Schauplätze, ein paar neue Spielvarianten und sollte nicht nur die Originaltrilogie abdecken. Aber Hauptsache ist, dass am Ende kein Jar-Jar als Held auf dem Schlachtfeld steht. Alles, nur das nicht.

Besseres Teamplay

Mitunter ergab sich in Battlefront ganz automatisch gutes Teamplay. Das hing aber maßgeblich von den Mitstreitern ab und wie sehr diese auf ihre Umgebung und ihre Teamkollegen achten. Andere wiederum stürmten oftmals blindlings nach vorne und machten ihr eigenes Ding, ohne großen Wert auf Taktik oder Teamwork zu legen. Aufgrund der mangelnden Optionen, die das Spiel hier bot, ist das aber nicht wirklich überraschend. Diesen Teil sollte DICE kräftig ausbauen, um das Teamplay deutlich stärker zu fördern. Gezwungen werden kann dazu zwar niemand, aber man sollte es doch möglichst schmackhaft machen, ob nun durch Boni, Befehle (Ziel X angreifen, Ziel Y verteidigen, etc.) oder andere Vorteile.

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Cross-Platform-Play und bessere DLC-Politik

Cross-Platform-Play zwischen den einzelnen Plattformen - und ja, damit meine ich auch zwischen Xbox One und PlayStation 4 - wäre eine feine Sache. Microsoft hat für Letzteres die Grundlagen geschaffen und es wäre mal an der Zeit, dass jemand diesen Schritt macht. Warum also nicht mit einer so beliebten Marke? Zugegeben, das klingt derzeit mehr nach Wunschtraum, aber technisch machbar ist es allemal. Der Ball liegt immer noch in Sonys Hälfte und selbst die Macher von Rocket League scharren schon mit den Hufen. Und bei Gears of War 4 ist es immerhin schon zwischen PC und Xbox One möglich.

Eine weitere Sache ist die DLC-Politik. Klar, ein Season-Pass bringt Geld, aber man muss sich schon fragen, ob der traditionelle Season-Pass noch zeitgemäß und ob es wirklich förderlich ist, die Community mit DLCs Stück für Stück aufzusplitten. Mittlerweile gibt es Spiele, die andere Wege gehen, etwa Titanfall 2. Auch Rainbow Six: Siege feierte mit seinem fairen Ansatz Erfolge und For Honor folgt diesem Beispiel ebenfalls. Also: Maps und Modi kostenlos für alle und für den Season-Pass wird man sich sicherlich ein paar andere Goodies und exklusive Dinge einfallen lassen können. Ich bezweifle zwar, dass so etwas in diesem Jahr passiert, aber für die Zukunft wäre es eine Überlegung wert.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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