Umfassender Patch zu For Honor veröffentlicht

Peacekeeper-Nerf und viele Balance-Änderungen.

Ubisoft hat den For Honor Patch v1.05 auf PC veröffentlicht, eine Konsolenversion des Updates folgt in Kürze. Der Patch nimmt eine ganze Reihe an Änderungen an Balance und Spielrhyhtmus vor, insbesondere an der kontrovers Peacekeeper-Klasse, die Fans des Spiels für so übermächtig halten, dass sie in von Turnieren ausgeschlossen ist.

Die Zonenattacke des Peacekeepers wurde so angepasst, dass der Hühne keinen Frame-Vorteil gegenüber einen blockenden Gegner mehr hat. Ein paar andere Moves sind weniger Spam-freudig (höhere "Recovery"-Zeit) und verursachen weniger Schaden.

Wer daraufgewartet hat, dass der Spam von light > light aus dem Spiel fliegen würde, muss sich allerdings noch gedulden. Ubisoft hat aber bereits angekündigt, dass auch hieran noch Änderungen zu erwarten seien.

Was Spielmodi angeht, wurde Elimination so angepasst, dass die Boosts nicht länger vom Beginn der Runde an zu haben sind. Sie spawnen nun erst 20 Sekunden nach Beginn des Kampfes, damit die Eröffnung der Schlachten nicht länger als stupides Wettrennen um die Boni startet.

Angriffs- und Verteidigungswerte von Ausrüstung finden unterdessen während des Rachemodus keine Berücksichtigung mehr, das bleibt den spezifischen Werten für Racheangriff und Racheverteidigung allein überlassen.

Darüberhinaus unterscheiden die lukrativen Daily Orders und Contract Orders, wechselnde Herausforderungen gegen In-Game-Währung, nicht länger zwischen PvP und PvE, zudem sind neue Daily Orders hinzugekommen, die gar keine Spielmodus-Beschränkung aufweisen. Spieler laufen nun weniger Gefahr, nur wegen des in Aussicht gestellten Stahls Dinge zu spielen, auf die sie keine Lust haben.

Nachdem die Spieler seit dem letzten Patch schon deutlich mehr Stahl für alles Mögliche bekommen, steht For Honor damit auf deutlich stabileren Beinen. Zusammen mit der Tatsache, dass Ubisoft nun wöchentliche Entwicklerupdates liefert, hat die Stimmung in der Community zuletzt deutlich verbessert.

Jetzt müssen nur noch die Matchmaking- und Verbindungsprobleme bereinigt werden - wenn man sich aber Rainbow Six Siege so anschaut, weiß man, dass das ein wenig dauern kann. Nach eigenen Angaben arbeitet Ubisoft aber bereits daran.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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