Den Master Chief in Halo 5 nicht oft zu sehen, war eine "gewaltige Enttäuschung", gibt 343 zu

Das Studio blickt zurück.

Allzu häufig war der Master Chief in der Kampagne von Halo 5 nicht zu sehen. Und wie 343 Industries mittlerweile zugibt, war das eine "gewaltige Enttäuschung" für die Fans.

In einem neuen Interview mit GamesTM blicken Franchise-Director Frank O'Connor und 343-Chefin Kiki Wolfkill unter anderem darauf zurück.

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"Wir steckten einiges an Kritik für das Storytelling in Halo 5 ein, aber das war absolut verdient. Wir haben erkannt, dass die Leute die Geschichte des Master Chiefs für Halo 5 wollten", sagt O'Connor.

"Wir haben es definitiv auf eine Art und Weise vermarktet, von der wir hofften, dass sie überraschen würde. Aber für manche Fans und insbesondere Fans des Master Chiefs war es eine gewaltige Enttäuschung, denn sie wollten mehr von ihm. Und daraus haben wir viel gelernt."

Ihm zufolge hat man die Bindung der Spieler zu diesem Charakter unterschätzt. Es klingt so, als würde er daher in Halo 6 wieder eine prominentere Rolle spielen.

"Die Zahl der 'Gebt uns mehr vom Chief'-Stimmen nach dem Ende von Halo 5 war gewaltig, daher denke ich, dass er jetzt sogar etwas wichtiger ist, als er es je zuvor war - und das mit Sicherheit für unser Franchise", fügt er hinzu.

Daher konzentriert man sich weniger auf die Einführung neuer Charaktere und die Erweiterung der spielbaren Charaktere, sondern will vielmehr die Spielwelt ein wenig "realistischer und ansprechender" gestalten.

In diesem Jahr erscheint Halo 6 aber definitiv nicht, bestätigt O'Connor.

Darüber hinaus sprach man noch über den desaströsen Launch der Master Chief Collection im Jahr 2014, als die Sammlung mit zahlreichen technischen Problemen zu kämpfen hatte, insbesondere im Multiplayer-Modus.

"Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass der Launch der Master Chief Collection sowohl extern als auch intern eine Herausforderung war. Aus vielen Gründen war das sehr schmerzhaft", sagt Wolfkill.

"Es fühlte sich persönlich an. Nicht im Hinblick auf etwaige persönliche Angriffe, sondern auf eine Art und Weise, die zutiefst traurig macht. Für das Studio war das ein entscheidender Moment. Es zeigte uns, wie wir mit so etwas umgehen, sowohl von einer emotionalen als auch von einem moralischen Standpunkt aus betrachtet, was wir daraus lernen können, wie wir weitermachen und sicherstellen, dass dies nicht noch mal passiert?"

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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