The Surge: Tipps und Tricks: Kampf, Altmetall, Multiplikator, Gnadenstoß, Körperteile abtrennen

The Surge: Mit folgenden Hinweisen fällt es leichter, gegen Cyborgs und Roboter in die Schlacht zu ziehen.

Nach Lords of the Fallen schickt Deck 13 ein weiteres von der Souls-Reihe inspiriertes Action-Rollenspiel ins Rennen: The Surge. Genau wie die epochalen Vorbilder ist es nicht sehr vergebend in Sachen Kampf und Timing, wenn man beidem nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit begegnet. Ein bisschen lockeres Tastengeklimper, ohne die Grundlagen zu verstehen, das bringt euch höchstens um die nächste Ecke... um von einem Cyborg zu Schrott verarbeitet zu werden. Daher haben wir eine Sammlung von Tipps und Starthilfen zusammengestellt, mit denen ihr The Surge leichter meistert und den Einstieg findet.

Auf dieser Seite:

Tipps zum Kampfsystem, Körperteile abtrennen, Allgemeine Hinweise

Auf weiteren Seiten:

The Surge: Ausrüstung, Implantate, Kernleistung, Inventar

The Surge: Erster Boss - P.A.X.

The Surge: Zweiter Boss - LU-74 Feuerteufel

The Surge: Dritter Boss - Große Schwester

The Surge: Vierter Boss - Black Cerberus

Beginnen wir mit einigen allgemeinen Hinweisen.

  • Gewöhnt euch daran, einen Abschnitt unter Umständen mehrfach spielen zu müssen. Bei jedem Ableben werdet ihr an einer Medibay-Station wiederbelebt und alle normalen Gegner sind wieder da, wo sie beim letzten Mal waren, ganz so, wie man es aus den Souls-Spielen kennt.
  • Euer gesammeltes Altmetall - praktisch die Währung in The Surge - liegt dann am Ort des Ablebens. Schafft ihr es erneut hierher, ohne zu sterben, könnt ihr die Einheiten wieder aufsammeln. Wenn nicht, sind sie weg. Vorsicht: Ihr habt fürs Aufsammeln nur einen begrenzten Zeitrahmen von wenigen Minuten. Danach verfallen die Einheiten in jedem Fall.
  • Grinden kann helfen, wenn man sich zu schwach für einen Abschnitt fühlt und merkt, dass man wenig Schaden bei Gegnern anrichtet oder schlicht nach wenigen Treffern aus den Cyborg-Latschen kippt. In dem Fall kann es sich lohnen, ein paar Extrarunden zu drehen, um seine Werte ausbauen oder die Ausrüstung verbessern zu können.
  • Haltet die Augen offen nach Schrotthaufen, die ihr einsammeln könnt. Diese lagern im Inventar, bis ihr sie dort verwendet und in Altmetalleinheiten umwandelt. Das sollte man erst dann tun, wenn man die Zähler wirklich braucht - etwa wenn zum Leveln noch ein paar hundert fehlen. Andernfalls rennt man damit durch die Gegend und läuft Gefahr, sie zu verlieren.

Kampfsystem

Ähnlich wie die Souls-Spiele basiert der Nahkampf in The Surge auf Timing und darauf, den Abstand zum Gegner einschätzen zu können. Wenn ihr den einen universellen Kampftipp sucht, der in jeder Situation greift: Bleibt ruhig und überstürzt nichts. Bewegt euch langsam und konzentriert durch die Welt, um Gegner möglichst einzeln aufzuscheuchen. Allein das kann schon den Unterschied ausmachen. Wer sich abhetzt und kopflos durch Fertigungshallen eilt, hat schnell eine ganze Cyborg-Gruppe am Hacken. Daher lieber langsam und einen Gegner nach dem anderen, soweit möglich.

Oben links im Bild solltet ihr die rote Energie- und die gelbe Ausdaueranzeige im Auge behalten. Geht Erstere zur Neige, dann drückt schnell B (Xbox One) bzw. Kreis (PS4), um euch zu heilen. Die Ladungen dafür werden bei jedem Ableben eurer Figur erneuert. Sinkt die Ausdauerleiste auf den Nullpunkt, könnt ihr weder zuschlagen noch ausweichen (A bzw. X), seid also kurzzeitig nahezu wehrlos. Ihr solltet es nicht so weit kommen lassen. Lauft ihr Gefahr, sämtliche Ausdauer zu verbrauchen, zieht euch kurz zurück dorthin, wo euch der Gegner nicht erreichen kann, und verschnauft ein paar Momente, bis sich die Leiste wieder aufgeladen hat.

Körperteile abtrennen

Der Rhythmus erinnert sehr an die Souls-Spiele, aber mit einem entscheidenden Unterschied. Habt ihr einen Gegner anvisiert (R3 drücken), könnt ihr mit dem rechten Stick Körperteile durchschalten und diese gezielt angreifen. Blau schimmernde, mit einem blauen Kreis versehene Körperteile sind am verletzlichsten; der dort angerichtete Schaden fällt höher aus. Was nicht bedeutet, dass man die gepanzerten Körperteile außer Acht lassen sollte (erkennbar an dem orangefarbenen Schimmern und dem Schildsymbol).

Je mehr Schaden ihr, sagen wir, dem gepanzerten Kopf oder dem rechten Arm zufügt, desto höher die Chance, das entsprechende Körperteil abzutrennen. Im Kampf blinkt dann die X- bzw. Quadrattaste auf und ihr setzt damit eine Finisher-Animation in Gang, den sogenannten Gnadenstoß. Das hat zwei Vorteile. Zum einen erhöht ihr mit so einem brutalen Schlussstrich die Chance, dass der Gegner das Körperteil verliert, zum Beispiel ein LYNX-Brustmodul. An einer Montage-Einheit könnt ihr die Teile reparieren und nutzen, sofern ihr genug Altmetall und die benötigten Bauteile parat habt.

Zum anderen erhaltet ihr mit einem Gnadenstoß mehr Altmetall. Als kleines Beispiel: Für den ersten so erledigten Cyborg bekommt ihr die normale Menge, für den zweiten schon die 1.1-fache Menge. Der dritte Gegner bringt euch das 1.2-Fache und immer so weiter. Wie eine Art Multiplikator. Das geht so lange weiter, bis ihr sterbt und an einer Medibay wiederbelebt werdet. Dann heißt es, den Punktezähler erneut auszubauen.

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