Während sich Capcom weiter über die Neuauflage von Resident Evil 2 ausschweigt, nutzte nun Alyson Court den E3-Trubel, um das Remake wieder in die Schlagzeilen zu bringen.

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In einem YouTube-Video gibt die Synchronsprecherin von Claire Redfield ein Update ihres Sprecher-Engagements. Demnach habe der Produzent des Spiels bereits vor eineinhalb Jahren ihren Agenten kontaktiert, woraufhin sie Anfragen von verschiedenen Unternehmen erhielt, die sich bei Capcom um die Lokalisierung bewarben. Obwohl letztlich eines jener Studios engagiert wurde, das Court bereits im Vorfeld nach ihrem Interesse an Synchron- und Motion-Capture-Aufnahmen befragte, erhielt sie im Anschluss dennoch eine Absage, so die langjährige Sprecherin.

Courts Aussage zufolge habe sich das beauftragte Unternehmen dazu entschieden, nicht mit gewerkschaftlich organisierten Sprechern zu arbeiten. Entsprechend trägt ihr Video den Titel "Performance Matters", den Streikspruch der amerikanischen Sprechergewerkschaft SAG-AFTRA, die vergangenes Jahr in den Streik trat.

"Ich weiß nicht, was danach mit den Synchronarbeiten passierte", erklärt Court im Video. Und weiter: "Ich hätte sie gern übernommen, denn ich weiß, dass ihr euch das gewünscht habt." Bereits in Resident Evil: Revelations 2 übernahm eine andere Sprecherin die Rolle von Claire Redfield.

Immerhin: Nachdem es lange Zeit ruhig um das Remake von Resident Evil 2 war, deutet Courts Video zumindest darauf hin, dass die Arbeiten am Spiel fortgesetzt werden - wenn auch nicht unbedingt unter den besten Vorzeichen.

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Über den Autor:

Gregor Thomanek

Gregor Thomanek

Freier Redakteur

Trinkt gern Kaffee und liebt Videospiele, im Idealfall beides auf einmal. Ist für alles zu haben, was aus Japan kommt. Hat nie Herr der Ringe gesehen und findet, das sollte auch so bleiben. Gründet irgendwann einen Ryan-Gosling-Fanclub. Hat seine Katze "Yoshi" genannt, bereut nichts. Konsolenkind.

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