Star Wars Battlefront 2: Das Imperium schlägt zurück

X-Wing vs. Tie Fighter.

Auf der gamescom 2017 standen die Raumschlachten von Star Wars: Battlefront 2 im Vordergrund. Und ich war natürlich mittendrin und stürzte mich aufseiten des Imperiums in zwei Weltraumgefechte, in denen um die imperiale Schiffswerft über dem Planeten Fondor gekämpft wurde. Diese spielt auch in der Kampagne des Shooters eine Rolle und gehört seit dem Roman Tarkin aus dem Jahr 2015 sogar zum offiziellen Kanon des Star-Wars-Universums.

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Gekämpft wurde im Modus Starfighter Assault in verschiedenen Phasen. Als Angreifer müssen die Rebellen versuchen, die Verteidigung des Imperiums in verschiedenen Phasen zu überwinden, indem sie zuerst einmal den Schildgenerator ausschalten, um dann nach und nach größeren Schaden anrichten zu können. Eingeläutet und abgeschlossen werden die Gefechte übrigens durch kurze Cutscenes, bevor es zur Sache geht.

Kämpft ihr für das Imperium, müsst ihr hier natürlich versuchen, die anrückenden Allianztruppen davon abzuhalten, ihre Ziele zu erfüllen, indem ihr etwa die Y-Wing-Bomber oder corellianische Korvetten abfangt und euch zwischendurch um die umherschwirrenden X- und A-Wings kümmert. Tie Fighter und Tie Interceptor eigenen sich hervorragend zum Kampf gegen Raumjäger, der Tie Bomber ist besonders gegen die Korvetten effektiv, kann aber ebenso den Heldenschiffen zusetzen. Für das Imperium konnten hier die Scimitar (Darth Mauls Schiff) und Boba Fetts Slave 1 ausgewählt werden, bei den Rebellen der Millennium Falcon und Poe Damerons schwarzer X-Wing. Die Heldenschiffe machen nach wie vor einiges aus und können ordentlich austeilen, wodurch ich mich im zweiten Match mit der Slave 1 mit großem Abstand an die Spitze der Abschussliste setzen konnte.

Die Raumschlachten sind diesmal übrigens gleich von Anfang an mit dabei, also müsst ihr nicht erst auf einen DLC dafür warten. Die Raumschiffe könnt ihr mit eigenen Sternkarten ein bisschen anpassen, somit etwa für mehr Schaden sorgen oder festlegen, ob die Waffen nach einer Überhitzung schneller abkühlen oder gar nicht erst so schnell erhitzen. Da nur zwei Slots vorhanden sind, will eure Wahl aber gut überlegt sein. In der gamescom-Demo standen drei Karten zur Verfügung und ich gehe mal davon aus, dass es im fertigen Spiel noch ein paar mehr sein werden.

Durch Abschüsse, Hilfe bei Abschüssen, erfüllte Missionsziele und dergleichen sammelt ihr während der Gefechte Battle Points, die ihr braucht, um die Heldenschiffe fliegen zu können. Beim Respawn werdet ihr übrigens automatisch mit anderen wieder einsteigenden Mitstreitern einem Geschwader zugewiesen. Bleibt ihr in deren Nähe, erhaltet ihr Bonus-Battle-Points durch getötete Gegner und ähnliche Aktionen. Während der einzelnen Phasen zeigt der blaue Balken am oberen Bildschirmrand zudem bei den verteidigenden imperialen Streitkräften zum Beispiel den aktuellen Zustand der Schilde an. Der rote Balken hingegen visualisiert die verbleibende Zahl an Tickets, die den Rebellen noch zur Verfügung stehen, bevor sie eine Niederlage einstecken müssen.

An und für sich spielt sich der Modus recht ähnlich wie im Vorgänger und das alles sieht vor allem richtig gut aus. Die Maps sind groß, es ist einiges los und Star-Wars-Feeling kommt definitiv auf, wenn die Laserschüsse an eurem Cockpit vorbei zischen oder ihr Feindjäger in tausend kleine Stücke schießt. Macht Laune.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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