Railway Empire: Eisenbahnromantik im Laufe der Zeit

Baut euer eigenes Schienenimperium auf.

Erinnert sich noch jemand an den Klassiker Railroad Tycoon? Der letzte Teil erschien 2003, bevor das Ganze im Jahr 2006 mit Sid Meier's Railroads eine Fortsetzung fand, doch seitdem warten Fans der Reihe vergebens auf einen neuen Teil. Da könnten nun Kalypso und Gaming Minds (Grand Ages: Medieval, Port Royale 3) in die Bresche springen.

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Die Entwickler bleiben mit dem Titel ihren strategischen Wurzeln treu und orientieren sich ohne Zweifel am Genre-Klassiker. Im Spiel baut ihr euer eigenes Eisenbahnimperium auf - oder versucht es zumindest, denn ein Zuckerschlecken ist das Ganze sicherlich nicht. Erst mal müsst ihr aus einem Pool an Bewerbern einen Charakter auswählen, der eure Firma repräsentiert. Alle von ihnen haben unterschiedliche Boni. Drei von denjenigen, für die ihr euch nicht entscheidet, werden dann zu euren Rivalen. Und wenn euch die Konkurrenz zu sehr nervt, ärgert ihr sie mit Überfällen oder Industriespionage.

Anschließend platziert ihr irgendwo euren allerersten Bahnhof - in der gamescom-Demo, die von Gaming Minds' Guido Neumann präsentiert wird, ist das in San Francisco der Fall. Danach geht es an den weiteren Ausbau eures Imperiums. Mit immer mehr Gleisen und Bahnhöfen erschließt ihr Stück für Stück die Vereinigten Staaten. Ebenso könnt ihr Wartungsgebäude bauen, damit eure Züge nicht verfallen, und weiterhin etwa Fabriken und Sehenswürdigkeiten errichten.

Auf den Schienen befördert ihr unter anderem Passagiere, gleichermaßen unterstützt ihr damit die Wirtschaft, indem ihr etwa eine Zuckerfabrik baut und damit eure Kasse aufbessert. Errichtet einen Bahnhof in der Nähe und der Zucker wird automatisch transportiert, ebenso könnt ihr zusätzliche Mitarbeiter für die diversen originalgetreu nachgebildeten Züge anheuern und so zusätzliche Boni erhalten.

Im Laufe der Jahre - die Kampagne recht von den 1830ern bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts - nutzt ihr mehr als 40 historisch nachgebildete Züge und forscht nach neuen Technologien, die sich hinter den über 300 Erfindungen und Verbesserungen verbergen, darunter Sitzpolsterung, Kühlwagen oder Bordtoiletten.

Unter anderem ist es auch möglich, dass ihr zum Beispiel eine Universität in einer Stadt errichtet, somit ihre Attraktivität steigert und wiederum für mehr Bedürfnisse und Passagiere sorgt. Ebenso habt ihr stets im Blick, was eure Konkurrenten so tun, wie es um sie bestellt ist und welche Fortschritte sie im Vergleich zu euch erzielt haben. Alles in allem müsst ihr viele Details im Auge behalten, eure Strecken effizient nutzen - ihr könnt sie beim Bau auch verschieben, um mögliche Extrakosten durch den Brückenbau zu vermeiden - und dafür Sorge tragen, dass euer Unternehmen beständig wächst. So, wie es sich für eine gute Wirtschaftssimulation gehört.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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