Shadows Awakening: Dämonische Kräfte und Stimmen im Kopf

Da könnte ein Doctor helfen.

Fans der Heretic-Kingdoms-Reihe dürften sich auf Shadows: Awakening freuen. Das neue Abenteuer desselben Entwicklerstudios ist ein komplett für sich stehendes Spiel der Reihe mit abgeschlossener Handlung, keine Fortsetzung. Das neue Party-System erlaubt es euch, aus drei Helden euren persönlichen Favoriten mit eigener Geschichte, individuellen Aufgaben und Fähigkeiten zu wählen.

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Der "Haken" an der Sache ist nur der, dass ihr die Kontrolle des Devourers, einem aus der Schattenwelt herbeigerufenen Dämonen, übernehmt und sich die Fähigkeiten eures Helden auf den Dämon übertragen. Weiterhin absorbiert ihr die Seelen von bis zu 14 anderen Charakteren und erlangt so zusätzliche Skills. Ihr stellt so im Grunde eure eigene Gruppe zusammen.

Und obwohl ihr stets nur einen Protagonisten gleichzeitig steuert, könnt ihr jederzeit per Tastendruck zwischen einzelnen Personas hin und herschalten. Durch den umfangreichen Fähigkeitenbaum lässt man euch ebenso die Skills der absorbierten Charaktere miteinander kombinieren. Währenddessen hört ihr nach wie vor die Dialoge und Stimmen des Helden, der eurer Können kommentiert.

In dem RPG müsst ihr insbesondere auf eure Strategie und Taktik beim Spielen achten. Denn um Gegner niederzumetzeln oder Rätsel zu lösen, wechselt ihr zwischen der Schattenwelt und der normalen Welt. Peter Nagy zufolge, der bereits als Head of Development an Shadows: Heretic Kingdoms gearbeitet hat, gibt es in Shadows: Awakening viele neue Rätsel, die nur darauf warten, von euch gelöst zu werden.

Schwierig sollen diese zwar nicht sein, aber ihr müsst auch hier zwischen den einzelnen Welten wandeln, um die Lösung zu entschlüsseln. Optisch und spielerisch macht das Spiel den Eindruck eines Dungeons-Crawlers wie Diablo, in dem ihr ähnlich wie in Dota die Fähigkeiten eures Helden und Dämons kombinieren müsst, wollt ihr in dem Spiel weiterkommen. Die Bosskämpfe sollen nach den Worten von Nagy aus verschiedenen Phasen bestehen und die Entscheidungen, die ihr trefft, eine wichtige Rolle spielen.

Ein besonderes Schmankerl bietet sich für Fans von Doctor Who: Alle Dialoge wurden vollständig vertont und dafür hat man sich unter anderem niemand geringeren als den vierten Doctor der Serie, Tom Baker, ausgesucht.

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Tina Leistenschneider

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