Destiny 2: Die Mikrotransaktionen sorgen für Unmut bei den Spielern

Update: Bungies Luke Smith äußert sich zu den Shadern.

Update (08.09.2017): Auf Twitter hat sich Bungies Luke Smith, Director von Destiny 2, dazu geäußert, stimmt den Spielern jedoch nicht zu und bezeichnet die Jagd nach Shadern als Teil des Endgames.

"Shader werden durch das Spielen verdient: Levelaufstiege, Kisten, Engramme, Verkäufer. Wir rechnen damit, dass ihr genügend Shader haben werdet, wenn ihr weiterspielt", schreibt er.

"Erreicht ihr Level 20, findet ihr öfter Shader: Als Belohnung bei Verkäufern, während ihr an den Schauplätzen unterwegs seid und in Endgame-Aktivitäten. Shader sind nun eine ständige Belohnung für das Spielen. Die Anpassung wird das Gameplay inspirieren. Jeder Planet hat einzigartige Rüstungs- und Shader-Belohnungen."

"Bei Destiny 2 wollen wir, dass Aussagen wie 'Ich möchte den Raid, die Trials machen oder zum Titan zurückkehren, um mehr dieser Shader zu erhalten' möglich sind", erklärt er.

Originalmeldung (07.09.2017): Auch in Destiny 2 gibt es wieder Mikrotransaktionen, aber einige Entscheidungen von Bungie in Bezug darauf sorgen derzeit für Unmut bei den Spielern.

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Für Ärger sorgt etwa eine Änderung bei den Shadern, die ihr in Destiny 1 noch nach Lust und Laune austauschen und verwenden konntet. In Destiny 2 sind sie nun Verbrauchsgegenstände und nur einmalig nutzbar.

Darauf hingewiesen hat Bungie nicht, Spieler fanden es selbst heraus. In Destiny 2 könnt ihr Shader unter anderem über Lootkisten von der Eververse Trading Comapny bekommen. Dafür zahlt ihr mit Ingame-Währung, die ihr aber erst mal mit Echtgeld kaufen müsst.

Darüber hinaus wird kritisiert, dass der Shop Modifikationen verkauft, die das Gameplay beeinflussen. Ihr könnt sie mit Waffen und Rüstungen nutzen, eine Modifikation lässt euch beispielsweise mehr Schaden einstecken, eine weitere macht euch schneller.

Zwar handelt es sich dabei nur um Modifikationen mit seltener Qualität und nach Abschluss der Kampagne könnt ihr legendäre Modifikationen vom Waffenschmied erwerben, aber dennoch lässt man euch hier Echtgeld für Gameplay-Vorteile investieren.

Die Lootkisten (Bright Engram) bescheren euch unterdessen eine Zufallsauswahl an Items. Ihr erhaltet ein Bright Engram mit jedem Aufstieg bis Level 20 und Silber könnt ihr erst kaufen, wenn ihr Level 20 erreicht habt.

Ein Bright Engram kostet 200 Silber und somit fast 2 Euro, denn 500 Silber könnt ihr für 4,99 Euro kaufen. Weiterhin erhältlich sind 1.100 Silber für 9,99 Euro, 2.300 Silber für 19,99 Euro und 5.800 Silber für 49,99 Euro.

Darüber hinaus gibt es mit "Bright Dust" eine weitere Währung, die sich nur im Eververse Shop verwenden lässt. Bright Dust erhaltet ihr manchmal aus einem Bright Engram oder wenn ihr Items daraus in Einzelteile zerlegt.

Alles in allem sorgen aber die Veränderungen an den Shadern für die größte Unzufriedenheit. Aus gutem Grund. In Destiny 2 könnt ihr nämlich Shader für individuelle Rüstungsteile anwenden, also zum Beispiel einen für den Brustpanzer und einen anderen für den Helm. Spieler wollen oft natürlich das komplette Set, doch das Problem ist, dass ihr zum Beispiel aus einen Bright Engram lediglich drei Shader erhaltet, für ein komplettes Rüstungsset wären jedoch vier erforderlich. Hier ist dann die Verlockung groß, noch mehr Geld zu investieren, um weitere Shader zu erhalten.

Ob es dabei bleibt oder ob Bungie nachträglich noch Anpassungen vornimmt, wird die Zukunft zeigen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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