PUBG: Entwickler will Solo-Modus und mehr Zerstörung

Verspricht Änderungen an der blauen Zone und einen Nachtmodus.

Reddit hat mal wieder eines seiner beliebten AMAs ("Ask me anything") abgehalten, diesmal mit dem Schöpfer der Steam-Sensation PLayerunknown's Battlegrounds, Brendan Greene.

Dieser wurde auch zugleich passend zur gewaltigen Verbreitung des Spiels (Stand 15:00 Uhr am 21.09. laut Steamspy 11,7 Millionen verkaufte Exemplare - und Steamspy hinkt meist ein wenig hinterher) mit Hunderten Fragen gelöchert.

Viele seiner Antworten vielen ein wenig indifferent aus, man werde sich dieses oder jenes mal anschauen und überlegen, was man tue, so etwas in der Art. Hier und da wurden ließ er aber zur Marschrichtung des Spiels etwas durchblicken.

So verriet Greene zum Beispiel, dass man gerade prüfe, wie man kompetitive beziehungsweise Ranglisten-Modi integrieren könne.

"Wir wollen außerdem ein Charakter-Level-System und Waffen-Skill-Systeme (das aber nicht das Gameplay betrifft) sowie weitere Progressionssysteme hinzufügen", schreibt er und kündigt mehr Infos an, sowie die Planungen weiter vorangeschritten seien.

Des Weiteren werde daran gearbeitet, die blaue Zone "fairer" zu machen, allerdings ging er hier nicht ins Detail. Aktuell ist der hohe Zufallsfaktor bei der blauen Zone einigen noch ein Dorn im Auge. Auch hier stellte er baldige Erläuterungen in Aussicht.

Mehr gab es auch zur Penetration von Geschossen durch verschiedene Oberflächen. So stellt Wasser bekanntlich noch ein unüberwindbares Hindernis für die PUBG-Waffen dar und auch an Maschendrahtzäunen bleiben sie häufiger hängen, als gut für den Schützen ist.

"Das Gunplay-Team hat die Arbeiten an einem Penetrationssystem begonnen und obwohl wir noch keine spezifischen Informationen hierzu teilen können, erfahrt ihr dazu mehr in den kommenden Monaten", so Greene.

Interessanterweise ist er auch einem Einzelspielermodus aufgeschlossen gegenüber. Seiner Ansicht nach, biete die Karte Erangel viel Raum für interessante Geschichten. Allerdings sind die Ressourcen gerade darauf fokussiert, das Kernspiel fertigzustellen.

Außerdem wünscht er sich mehr Zerstörung von Umgebungsobjekten. "Ich würde gerne mehr Zerstörung integrieren, allerdings kostet das viel Server-Performance, wir müssen also achtgeben, wie weit wir da gehen", erzählt er. Es sei kein Feature für die nahe Zukunft von PUBG.

Arma-Fans freuen sich zudem vielleicht über die Aussage, dass intern bereits der Prototyp eines nächtlichen Szenarios lauffähig ist. "Ich glaube, ihr wärt überrascht, wie gut das aussieht." Allerdings gäbe es hierfür noch keinen Termin, denn das Feature brauche noch eine Menge Zeit.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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