Jeder Fußballspieler weiß: Übersicht ist die halbe Miete. Nur wer seine Augen überall hat und weiß, was gerade auf dem Spielfeld passiert, kann angemessen reagieren. Das ist in FIFA 18 selbstredend nicht anders, allerdings habt ihr hier den Vorteil, verschiedene Kameraeinstellungen wählen zu können. Doch welche ist die beste Kamera und warum sollte man überhaupt etwas an der Standardperspektive verändern?

Sowohl die Ansicht "Standard" als auch die ebenfalls sehr populäre "Tele"-Kamera sind natürlich nicht ohne Grund so beliebt. Ihnen gelingt das Kunststückchen, eine halbwegs passable Übersicht mit einer Perspektive zu kombinieren, bei der ihr zugleich noch nahe genug am Geschehen seid, um etwa die Gesichter der Spieler problemlos zu erkennen.

Der Wunsch nach eben diesem "Mittendrin statt nur dabei"-Gefühl ist natürlich nachvollziehbar, spätestens, seitdem Entwickler EA auf die sehr ansehnliche Frostbite-Engine umgestiegen ist, mit der FIFA besser aussieht als je zuvor. Wäre es nicht schade, sich all die aufwändig dargestellten Details entgehen zu lassen, nur um mehr vom Spielfeld sehen zu können.

Machen wir uns nichts vor: Natürlich ist es das. Doch wie beim Fußball selbst kommt es eben auch bei FIFA nicht darauf an, "schön" zu spielen - vielmehr geht es um die Effektivität. Und diese steigt enorm, wenn ihr euch erst mal für eine weiter entfernte Kameraperspektive entschieden habt.

FIFA 18: Standard, Tele, Übertragung, Koop - So könnt ihr die Kameraeinstellung ändern

Die Kamera könnt ihr grundlegend jederzeit - auch während eines Matches - verstellen. Geht dafür einfach ins Menü und wählt dort erst Einstellungen, dann Spieleinstellungen aus. Ihr befindet euch anschließend direkt im Kamera-Tab. Dort könnt ihr folgende Einstellungen anpassen:

  • Einzelspieler-Kamera
  • Multiplayer-Kamera
  • Fester-Spieler-Kamera
  • Pro Clubs-Kamera
  • BAP: Torwart- Kamera
  • Kameraeinstellungen

Natürlich sind die nachfolgenden Beispiele nur Richtwerte; ihr seid bei FIFA grundlegend gut damit beraten, ein wenig herumzuexperimentieren, um herauszufinden, mit welchen Einstellungen ihr euch am wohlsten fühlt. Das gilt für die Steuerungsvariante ebenso wie für die Kameraperspektive und alle anderem individualisierbaren Optionen.

FIFA18_Kamera_1
Die normale Standardperspektive ...
FIFA18_Kamera_2
... gegen eine weiter entfernte. Der gewonnene Überblick ist enorm.

Wir empfehlen euch, die Einzelspieler- bzw. Multiplayer-Kamera auf Übertragung Tele oder Koop zu ändern. Scrollt anschließend weiter nach unten und ändert den Punkt "Kameraeinstellungen“ auf "Individuell". Das erlaubt euch, weitere Feinabstimmung vorzunehmen. Schiebt nun den Regler der Kamerahöhe auf 20, den Maximalwert. Den Kamerazoom ändert ihr hingegen auf 0, das absolute Minimum.

Lasst euch vom ersten Schock nicht beirren: Je nachdem, wie lange ihr zuvor auf den voreingestellten Perspektiven gespielt habt, wird euch die initiale Umstellung einiges abverlangen. Kein Wunder, immerhin könnt ihr mit den neuen Einstellungen bis zu dem Dreifachen des Spielfeldes sehen - ein enormer Bonus in Sachen Übersicht, den ihr nicht mehr werdet missen wollen, sobald ihr euch einmal daran gewöhnt habt.

Speziell im aktuellen FIFA-Teil bringt euch eine weiter entfernte Kamera jede Menge Bonuspunkte, da ihr hier sehr viel stärker manuell verteidigen müsst als in früheren Iterationen. Doch genau das funktioniert nur dann so, wie es soll, wenn ihr einen möglichst großen Überblick habt. Der alternativ nutzbare Radar ist zwar praktisch, kann aber längst nicht dieselbe Menge an Informationen transportieren wie ein regulärer Blick aufs Spielfeld. So könnt ihr auf der Minimap etwa weder die Flughöhe des Balles noch die Blickrichtung der Spieler erkennen - zwei absolut essentielle Informationen, auf die ihr nicht verzichten könnt.

Wichtig ist: Gebt der Umstellung und euch selbst ausreichend Zeit. Ihr werdet kaum von jetzt auf gleich zu einem Verfechter weiter entfernter Kamera-Einstellungen werden, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass es irgendwann soweit ist, wenn ihr denn am Ball bleibt. Spielt fürs Erste am besten ein paar Runden gegen einen (einfachen) Computergegner, um euch primär auf die neue Perspektive, weniger auf euren Kontrahenten konzentrieren zu können.

Hier findet ihr weitere Tipps zum Spiel:

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