Nach Kritik: EA kündigt Überarbeitung der Loot-Boxen an Star Wars Battlefront 2

Auch die Spielerprogression wird angepasst.

Da soll noch einmal einer sagen, es brächte nichts, sich drüber aufzuregen: Wie EA nun ankündigte, wird Entwickler DICE das Loot-Boxen und Progressionssystem von Star Wars Battlefront 2 überarbeiten, nachdem die Reaktion darauf nach der Beta bestenfalls... nun ja "verheerend" ausfiel.

Das grundlegende Prinzip bleibt das gleiche, allerdings erhält man mehr der Belohnungen nun durch normales Spielen und ist nicht mehr so sehr der Loot-Lotterie bezahlter Boxen ausgeliefert.

Im Detail sieht das so aus, dass die besten Star-Karten, die vom Level "Episch", nun in Loot-Boxen gar nicht mehr vorkommen, was Pay-to-win-Bedenken entkräften soll. Stattdessen bekommt man epische Karten nur noch über Crafting und das ist direkt an den Level des Spielers gebunden, den man sich nicht erkaufen kann. EA dazu: "Man kann nicht länger eine Menge Boxen kaufen, alles zu Crafting-Material zerbröseln und es sofort einsetzen, um supermächtige Star-Karten zu erhalten."

Als Ausnahme bezeichnet EA Star-Karten, die als Vorbesteller-Boni oder im Rahmen von Deluxe- und Starter-Paketen von Battlefront 2 herausgegeben wurden.

Auch Waffen werden nun zu weiten Teilen aus Loot-Boxen gestrichen. Einige "wenige ausgewählte" werden allerdings drinbleiben. Der Rest der Waffen wird mit dem Erreichen bestimmter Klassen-Meilensteine freigeschaltet. Spielt einfach die gewünschte Klasse ausgiebig und im Verlauf schaltet ihr immer mehr Waffen für sie frei.

Nicht unähnlich läuft es mit klassenspezifischen Star-Karten-Gegenständen und -Ausrüstung, die erhält man nämlich für eben dieses Erreichen der Klassen-Meilensteine.

Das Spiel erscheint am 17. November. Was denkt ihr? Sind die Änderungen genug, dass ihr dem Spiel eine Chance gebt?

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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