Belgische Kommission entscheidet: Loot-Boxen sind Glücksspiel!

Trägt sein Ergebnis nun an die EU heran.

Ist der Spuk am Ende ganz schnell wieder vorbei? Die belgische Glücksspielkommission, die dieser Tage Loot-Boxen genauer unter die Lupe nahm, ist zu einem Entschluss gekommen, der einigen Spieleherstellern nicht gefallen dürfte.

"Die Mixtur aus Geld und Sucht ergibt Glücksspiel", so die Kommission laut vg247.com über die nach Zufallsprinzip gegen Echtgeld ausgeschütteten In-Game-Gegenstände.

Und Glücksspiele unterliegen nun mal härteren Regularien als Videospiele für gewöhnlich.

Der Belgische Justizminister Koen Geens sagte dazu:

"Glücksspiel und Gaming zu vermischen, besonders in jungem Alter, ist gefährlich für die geisstige Gesundheit des Kindes."

Belgiens Draht zur EU ist ein besonders kurzer, Geens will die Sache an die zuständigen Gremien bei der Europäischen Union herantragen, sagte aber auch, dass dies eine Weile dauern würde.

Zuletzt nahm der Lootbox-Irrsinn immer lästigere Formen an. Spiele Wie Need For Speed Payback oder Star Wars Battlefront parkten sogar spielrelevante Inhalte hinter verzufallten Transaktionen und nahmen damit Einbußen beim Spielspaß in Kauf.

Ein entsprechender Entscheid der EU dürfte mit dieser Praxis kurzen Prozess machen.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (115)

Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (115)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading