Pokémon Go: Wetter und alle Wetterboost im Detail

Welche Boni euch Sonne, Regen, Schnee, Nebel, Wind und Wolken bringen.

Das Wetter in Pokémon Go wurde zusammen mit den ersten Taschenmonstern der 3. Generation im Zuge von Patch 0.85.2 (Android) respektive 1.55.1 (iOS) eingeführt, und kann euch und eure Monster mit verschiedenen Wetterboosts verstärken. Das besondere am "dynamischen Wetter" in Pokémon Go ist, dass es sich am echten Wetter in eurer geografischen Umgebung orientiert. Regnet es beispielsweise gerade bei euch, regnet es auch im Spiel, was allen Wasser-Typen einen Vorteil verschafft. Auf dieser Seite zeigen wir euch, welche Wetter-Arten es gibt und welche Effekte und Boni sie welchen Monstern einbringen.

Pokémon Go: Wetter und alle Wetterboost im Detail Inhalt:

Wetterverstärkung in Pokémon Go - Diese Boni bringen die Wetter-Effekte

Grundsätzlich beeinflussen die Wetter-Effekte das Finden, Fangen und Kämpfen von und mit den kleinen Rackern. Es gibt aber kein Taschenmonster, das nur erscheint, wenn ein bestimmtes Klima vorherrscht - ihr müsst euch also nicht zwingend in den übelsten Regenschauer hinauswagen, um "das eine Monster" zu erwischen. Zudem haben die Entwickler bewusst darauf verzichtet, negative Auswirkungen ins Spiel zu bringen, die euch als Trainer oder eure Monster einschränken. Stattdessen bekommen immer nur ein paar Monster-Typen die positiven Auswirkungen zu spüren.

Wetter-Boni beim Finden

  • Beim Finden beeinflusst die Witterung beispielsweise, wie wo und wie häufig bestimmte Typen anzutreffen sind. Stellt euch als Beispiel einfach ein Wasserexemplar wie Schiggy vor, das an regnerischen Tagen häufiger und an sonst nicht üblichen Orten vorkommt, als man es bislang gewohnt war. Feuer-Typen wie Glumanda werdet ihr dagegen bei klaren, sonnigen Tagen öfters antreffen - dann vielleicht sogar an Orten, an denen es sich für gewöhnlich nicht zeigt.

Wetter-Boni beim Kämpfen

  • Das Wetter wirkt sich auch auf die Stärke der Attacken aus, sofern der Angriffs-Typ zum momentanen Effekt passt. So richten Wasser-Attacken bei Regen 20 % mehr Schaden an, wohingegen Feuer-Attacken wie bei Sonne 20 % effektiver sind. Diese Wetter-Typen-Effektivität gibt es für alle Typen, wobei der Schadensboni immer 20 % beträgt. Genaueres dazu erfahrt ihr im nächsten Punkt.

Wetter-Boni beim Fangen

  • Fangt ihr ein Monster, das gerade einen Wetterboost hat, erhaltet ihr als besonderen "Bonus" 25 % mehr Sternenstaub pro Fang.
  • Außerdem ist das Level von wilden Pokémon und Raid-Bossen beim Fangen um 5 Stufen erhöht, wenn sie dem aktuellen Wettereffekt entsprechen. Sprich: Wilde Taschenmonster wandern mit Stufe 6 und Raid-Bosse mit Stufe 25 in euren Pokédex.
  • Zu guter Letzt erhalten gefangene Monster einen Bonus bei ihren IV-Werten. Im Klartext bedeutet das, dass sie IV-Werte von mindestens 4/4/4 besitzen (das Maximum ist nach wie vor 15/15/15).

Ihr seht schon, fortan werden die Kämpfe wieder etwas komplexer, da man neben Dingen wie Typen-Effektivität, STAB-Bonus und so weiter auch noch auf das Klima achten muss.

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Wetterbonus und -Effekte: Welche Pokémon erhalten wann einen Bonus?

Es gibt sieben verschiedene Effekte (sonnig, Regen, Schnee, bedeckt, teilweise bewölkt, windig und Nebel) im Spiel, von denen immer einer gerade aktiv ist. Welcher, hängt von der echten echten Witterung an eurem Ort ab. Im Spiel gibt es zudem mehrere Indikatoren für den aktuellen Wetter-Effekt. Am einfachsten ist es, wenn ihr die Wetteranimationen im Spiel beobachtet. So erkennt ihr beispielsweise Regen an den großen Tropfen und dem schwarzen Himmel, während bei Schnee alles in hellen weiß und Blautönen gehalten ist.

Einen weiteren Hinweis liefert das neue Wetter-Symbol das ihr auf der Karte im unteren rechten Bildschirmrand respektive im Kampfbildschirm rechts, oberhalb der Infos zum gegnerischen Kämpfer seht. Tippt ihr auf der Karten-Ansicht auf das Wetter-Symbol, erhaltet ihr genauere Infos zum Effekt und welche Auswirkungen er hat. Oder ihr werft einen Blick in die nachfolgende Liste.

Sonnig (Klar)

Wetterboost für die Typen: Boden, Pflanze, Feuer

Pokemon_Go_Wetter_Symbol_Sonnig

Regen

Wetterboost für die Typen: Wasser, Elektro, Käfer

Pokemon_Go_Wetter_Symbol_Regen

Schnee

Wetterboost für die Typen: Eis, Stahl

Pokemon_Go_Wetter_Symbol_Schnee

Bedeckt

Wetterboost für die Typen: Fee, Kampf, Gift

Pokemon_Go_Wetter_Symbol_bedeckt

Teilweise bewölkt

Wetterboost für die Typen: Normal, Gestein

Pokemon_Go_Wetter_Symbol_teilweise_bewoelkt

Windig

Wetterboost für die Typen: Drache, Flug, Psycho

Pokemon_Go_Wetter_Symbol_Windig

Nebel

Wetterboost für die Typen: Unlicht, Geist

Pokemon_Go_Wetter_Symbol_Nebel

Achtung vor Unwetter-Gefahren bei "Wetter extrem"!

Pokemon_Go_Wetter_Extrem

Wetter "Extrem" ist kein herkömmlicher Effekt im Spiel, sondern eine Warnung. Es soll Spieler darauf hinweisen, dass es am aktuellen Standort Unwetter geben könnte, bei denen man vielleicht besser nicht nach draußen zur Jagd aufbrechen sollte. Es ist quasi wie eine Unwetter-Warnung vom Wetterdienst, nur dass sie Niantic selbst an die Spieler ausgibt.

Die Monsterjagd lohnt sich bei extremen Wetter übrigens nicht, da bei diesen Bedingungen alle Boni deaktiviert werden. Es gibt also keine verstärkten Monster-Typen, die häufiger anzutreffen sind, keinen extra Sternenstaub und so weiter. Damit will man wohl vermeiden, einen Anreiz zu schaffen, bei schlechtem Wetter trotz Warnung hinauszugehen. Auf der anderen Seite kann das ziemlich lästig werden, wenn beim kleinsten Tropfen sofort eine Warnung rausgehauen wird.

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Pokémon, die besonders vom Wetter beeinflusst werden

Mit der Einführung der dritten Generation und der Wettermechanik in den damaligen Hauptspielen hat man sich natürlich auch ein paar spezielle Monster überlegt, die in besonderer Weise vom Klima beeinflusst werden. Das gesichtsgebende Aushängeschild ist in diesem Punkt natürlich Formeo. Dieses Kerlchen wechselt bei bestimmten Wetterlagen von seiner gräulichen Normalform zu seiner blauen Regenform, der roten Sonnenform oder der eisblauen Schneeform.

351_Formeo

Das Wetter hat bei Formeo aber nicht nur optische Auswirkungen, sondern beeinflusst auch seinen Typ sowie die Stärke seiner Attacken. Beispielsweise richtet "Stampfer" bei teilweise sonnigem Wetter 20 % mehr Schaden an, bei Nebel wir die Attacke "Knirscher" um 20 % verstärkt und bei teilweise bewölktem Wetter ist "Antik-Kraft" 20 % effektiver.

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Über den Autor:

Markus Hensel

Markus Hensel

Redakteur

Seit 2011 bei Eurogamer.de dabei. Zockt alles aus dem Hause Blizzard, insbesondere D3, Overwatch, Starcraft 2 und WoW-Raids (auch nach 10 Jahren noch). Hört Rock und Metal, hat einen Drachen-Fetisch, kann mit Fußball nichts anfangen, ist stolzer Besitzer eines Monstergrills und mag Kuchen und Kekse (viel zu sehr).

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