Pokémon GO - Wetter erklärt: Welche Effekte es gibt und wie sie eure Pokémon beeinflussen

Welche Boni euch Sonne, Regen, Schnee, Nebel, Wind und Wolken bringen.

Patch 0.85.2 (Android) respektive 1.55.1 (iOS) bringt neben dem ersten großen Schwung an Gen 3 Pokémon noch eine weitere interessante Neuerung in den Mobilehit Pokémon Go: dynamisches Wetter.

Es ist keine allzu große Überraschung, dass diese Funktion mit der dritten Generation ihren Einzug feiert, den bereits in den Hauptspielen (Rubin, Saphir, Smaragd) war das Wetter eine der größten neuen Spielmechaniken.

Auf dieser Seite klären wir, was "dynamisches Wetter" bedeutet, welche unterschiedlichen Wettereffekte es im Spiel gibt, wie ihr sie erkennt und, natürlich, welchen Einfluss sie auf eure Pokémon haben.

Pokémon Go - Dynamisches Wetter: Spiel-Wetter passt sich echtem Wetter an

Das interessante am "dynamischen Wetter" ist die Tatsache, dass es sich am echten Wetter in eurer geografischen Umgebung orientiert und in der Spielwelt entsprechend anpasst. Scheint bei euch also gerade die Sonne, ist das auch in Pokémon Go so der Fall. Regnet es, wird es auch in der digitalen Welt nass - so zumindest die Theorie.

In der Praxis scheint das nicht immer und überall exakt zu klappen. Ob das so gewollt ist, ist bislang noch unklar. Es ist auch bislang nicht bekannt, woher die Wetterdaten stammen und wie häufig sie aktualisiert werden. Die Fangemeinde tippt derzeit auf den Wetterdienst "AccuWeather", das wurde bislang aber weder bestätigt noch dementiert.

Pokémon Go - Was bewirken die Wetter-Effekte (Wetter-Boni)?

Grundsätzlich beeinflussen die neuen Wetter-Effekte das Finden, Fangen und Kämpfen von und mit Pokémon. Die Entwickler haben bewusst darauf verzichtet, negative Auswirkungen ins Spiel zu bringen, und sehen es viel lieber, wenn es stattdessen spezielle Boni gibt. Daher haben Wettereffekt niemals negative Auswirkungen auf euch als Trainer oder eure Pokémon. Stattdessen bekommen immer nur ein paar Monster-Typen die positiven Auswirkungen zu spüren.

Wetter-Boni beim Finden von Pokémon

  • Beim Finden von Pokémon beeinflusst das Wetter beispielsweise, wie wo und wie häufig bestimmte Pokémon-Typen anzutreffen sind. Stellt euch als Beispiel einfach ein Wasserpokémon wie Schiggy vor, das an regnerischen Tagen häufiger und an sonst nicht üblichen Orten vorkommt, als man es bislang gewohnt war. Feuer-Pokémon wie Glumanda werdet ihr dagegen bei klaren, sonnigen Tagen öfters antreffen - dann vielleicht sogar an Orten, an denen es sich für gewöhnlich nicht zeigt.

Wetter-Boni beim Kämpfen

  • Das Wetter wirkt sich auch auf die Stärke der Attacken eurer Pokémon aus, sofern der Angriffs-Typ zum momentanen Wetter-Effekt passt. So richten Wasser-Attacken bei Regen 20 % mehr Schaden an, wohingegen Feuer-Attacken wie bei Sonne 20 % effektiver sind. Diese Wetter-Typen-Effektivität gibt es natürlich für alle Pokémon-Typen, wobei der Schadensboni immer 20 % beträgt. Genaueres dazu erfahrt ihr im nächsten Punkt.

Wetter-Boni beim Fangen von Pokémon

  • Fangt ihr ein Pokémon, das gerade positiv durch das Wetter beeinflusst wird, erhaltet ihr als besonderen "Wetter-Bonus" 25 % mehr Sternenstaub pro Fang.
  • Außerdem ist das Level von wilden Pokémon und Raid-Bossen beim Fangen um 5 Stufen erhöht, wenn sie dem aktuellen Wettereffekt entsprechen. Sprich: Wilde Pokémon wandern mit Stufe 6 und Raid-Bosse mit Stufe 25 in euren Pokédex.
  • Zu guter Letzt erhalten gefangene Pokémon einen Bonus bei ihren IV-Werten. Im Klartext bedeutet das, dass sie IV-Werte von mindestens 4/4/4 besitzen (das Maximum ist nach wie vor 15/15/15).

Ihr seht schon, fortan werden die Kämpfe wieder etwas komplexer, da man neben Dingen wie Typen-Effektivität, STAB-Bonus und so weiter auch noch auf das Wetter achten muss.

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Pokémon Go - Welche Wetter-Effekte gibt es und welche Pokémon-Typen werden davon beeinflusst?

Bislang gibt es insgesamt sieben Wetter-Effekte: sonnig, Regen, Schnee, bedeckt, teilweise bewölkt, windig und Nebel. Welches Wetter in Pokémon Go bei euch gerade herrscht, sollte eigentlich klar sein, wenn ihr eure momentane Situation in der echten Welt beobachtet - schließlich soll sich das Wetter im Spiel an der Realität orientieren. Wie gut das funktioniert, werden wir noch sehen.

Zu Sicherheit gibt es aber auch im Spiel genügend Indikatoren für den aktuell vorherrschenden Wetter-Effekt. Am einfachsten ist es, wenn ihr die neuen Wetteranimationen im Spiel beobachtet. So erkennt ihr beispielsweise Regen an den großen Tropfen und dem schwarzen Himmel, während bei Schnee alles in hellen weiß und Blautönen gehalten ist.

Einen weiteren Hinweis liefert das neue Wetter-Symbol das ihr auf der Karte im unteren rechten Bildschirmrand respektive im Kampfbildschirm rechts, oberhalb der Infos zum gegnerischen Pokémon seht. Tippt ihr auf der Karten-Ansicht auf das Wetter-Symbol, erhaltet ihr genauere Infos zum Effekt und welche Auswirkungen er hat. Oder ihr werft einen Blick in die nachfolgende Tabelle.

Wetter Wetter-Boni für Pokémon des Typs Wetter-Symbol (Icon / Tag / Nacht)
Sonnig (Klar) Boden, Pflanze, Feuer
Pokemon_Go_Wetter_Symbol_Sonnig
Regen Wasser, Elektro, Käfer
Pokemon_Go_Wetter_Symbol_Regen
Schnee Eis, Stahl
Pokemon_Go_Wetter_Symbol_Schnee
Bedeckt Fee, Kampf, Gift
Pokemon_Go_Wetter_Symbol_Bedeckt
Teilweise bewölkt Normal, Gestein
Pokemon_Go_Wetter_Symbol_teilweise_bewoelkt
Windig Drache, Flug, Psycho
Pokemon_Go_Wetter_Symbol_Windig
Nebel Unlicht, Geist
Pokemon_Go_Wetter_Symbol_Nebel
wetter

Pokemon Go - Wetter extrem (Weather extrem)

Pokemon_Go_Wetter_Extrem

Wetter "Extrem" ist kein herkömmlicher Wetter-Effekt im Spiel, sondern viel mehr eine Warnung. Es soll Spieler darauf hinweisen, dass es am aktuellen Standort Unwetter geben könnte, bei denen man vielleicht besser nicht nach draußen zur Pokémonjagd aufbrechen sollte. Es ist quasi wie eine Unwetter-Warnung vom Wetterdienst.

Laut einer Umfrage, die kurz nach der Veröffentlichung des Patchs durchgeführt wurde, scheint es derzeit so, dass die Warnung recht häufig ausgegeben wird. Rund 40 % der Teilnehmer meldeten, dass sie eine solche Warnung erhalten haben. Das hört sich nach einer hohen Anzahl an, hängt aber wohl in erster Linie damit zusammen, was Niantic/der Wetterdienst als "extrem" definiert.

Die Pokémonjagd lohnt sich bei extremen Wetter jedenfalls kaum, da bei diesen Bedingungen alle Wetter-Boni deaktiviert werden. Es gibt also keine verstärkten Monster-Typen, die häufiger anzutreffen sind, keinen extra Sternenstaub und so weiter. Damit will man wohl vermeiden, einen Anreiz zu schaffen, bei schlechtem Wetter trotz Warnung hinauszugehen. Auf der anderen Seite kann das ziemlich lästig werden, wenn beim kleinsten Tropfen sofort eine Warnung rausgehauen wird.

Zurück zu Pokémon Go: Pokémon finden, fangen und ausbrüten - So füllt ihr euren Pokédex

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Pokemon Go - Pokémon, die besonders vom Wetter beeinflusst werden

Mit der Einführung der dritten Generation und der Wettermechanik in den damaligen Hauptspielen hat man sich natürlich auch ein paar spezielle Monster überlegt, die in besonderer weise vom Wetter beeinflusst werden. Das gesichtsgebende Aushängeschild ist in diesem Punkt natürlich Formeo.

351_Formeo

Dieses Pokémon wechselt bei bestimmten Wetterlagen von seiner gräulichen Normalform zu seiner blauen Regenform, der roten Sonnenform oder der eisblauen Schneeform.

Das Wetter hat bei Formeo aber nicht nur optische Auswirkungen, sondern beeinflusst auch seinen Typ sowie die Stärke seiner Attacken. Beispielsweise richtet "Stampfer" bei teilweise sonnigem Wetter 20 % mehr Schaden an, bei Nebel wir die Attacke "Knirscher" um 20 % verstärkt und bei teilweise bewölktem Wetter ist "Antik-Kraft" 20 % effektiver.

Es gibt noch weitere Pokémon, die so vom Wetter beeinflusst werden, allerdings gehören diese zu späteren Generationen. Übrigens gibt es keine Pokémon, die nur bei einem bestimmten Wetter erscheinen, ihr müsst euch also nicht zwingend in den übelsten Regenschauer hinauswagen, um "dieses eine Monster" zu erwischen.

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Über den Autor:

Markus Hensel

Markus Hensel

Redakteur

Seit 2011 bei Eurogamer.de dabei. Zockt alles aus dem Hause Blizzard, insbesondere D3, Overwatch, Starcraft 2 und WoW-Raids (auch nach 10 Jahren noch). Hört Rock und Metal, hat einen Drachen-Fetisch, kann mit Fußball nichts anfangen, ist stolzer Besitzer eines Monstergrills und mag Kuchen und Kekse (viel zu sehr).

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