Für gewöhnlich ist Bowsers Festung in Mario-Spielen immer sehr vorhersehbar gestaltet: viel Lava, viel düstere Klänge, triste Farbpalette. Nicht so in Super Mario Odyssey, wo das Reich des Koopa-Königs in Teilen dem feudalen Japan nachempfunden ist. Spielerisch anspruchsvoll wird das Gebiet vor allem aufgrund seiner separat schwebenden Inseln; es gibt hier kaum zusammenhängende Landmasse.

1. Schleich dich in Bowsers Festung

Zumindest verlaufen könnt ihr euch zu Beginn kaum: Folgt immer Marios großer Gnubbelnase, bis ihr den Schnellreisepunkt "Außenhof - Rückseite" erreicht. Das große Festungstor wird von Nintendos moderner Interpretation eines Wummps (Mario-64-Fans wissen Bescheid) bewacht. Provoziert ihn dazu, seinen Klotz auf den Boden zu donnern und weicht dem Angriff mithilfe der farbigen Markierung auf dem Boden aus.

Nun öffnet sich ein kurzes Zeitfenster zum Gegenangriff: Klettert auf den Klotz und darüber auf den Kopf eures Gegners, auf dem ihr einen kleinen Schalter findet. Führt dort eine Stampfattacke aus, dann zerspringt der Kerl in tausend Teile.

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2. Cleverer Bombeneinsatz

Nach dem ersten Mond gelangt ihr zum Mittelhof. Capert dort einen Piekmatz und nutzt euren langen Schnabel, um die Bombe in die zahlreichen Kisten hier zu lenken. In einigen verstecken sich Mondfragmente. Sammelt alle fünf, dann erscheint ein Mond und gibt den weiteren Weg ins Bowsers Festung frei.

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3. Konfrontation mit den Broodals

Am Eingang des Haupthofes gelangt ihr an zwei große Plattformen, die jeweils als Arenen denen. In ihnen bekommt ihr es mit je einem Broodal zu tun.

  • Das Mädel
    Weicht ihren Bombenangriffen so lange aus, bis sie euch mit besonders großen Bombenzöpfen attackiert. Schleudert gegen einen davon eure Mütze, damit der Zopf gegen seinen Urheber zurückgeschleudert wird. Die Häsin ist nun kurzzeitig benommen - nutzt dieses Zeitfenster und hüpft ihr auf den Kopf. Das wiederholt ihr drei Mal.
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  • Der grüne Hut-Broodal
    Mit jedem Cappy-Treffer schleudert ihr dem Kerl einen seiner Hüte vom Schädel. Sind alle weg, könnt ihr auf seinen Kopf springen und ihm damit Schaden zufügen. Nach jedem erfolgreiche Angriff fliegen die grünen Hüte des Broodals wild durch die Arena. Weicht ihnen aus, besser: Versucht, auf einige davon zu springen, da sich unter manchen ein Herz versteckt. Im Anschluss ist der Hutstapel des Karnickels noch höher angewachsen. Lasst euch nicht treffen, wenn der Gegner sich nach vorn fallen lässt (erkennbar an der farblichen Markierung auf dem Boden) und haltet eure Strategie bei, dann ist er schnell Geschichte.

Habt ihr beide Broodals erledigt, werdet ihr mit einem Mond und der Gewissheit belohnt, dass ihr Bowser wieder ein Stückchen nähergekommen seid.

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Inhaltsverzeichnis Bowsers Land - Alle Monde und ihre Fundorte:

Ihr sucht Monde auf anderen Welten?

4. Abrechnung in Bowsers Festung (Multimond)

Habt ihr Bowser Festung erklommen und den Bösewicht gestellt, wird die Auseinandersetzung mit ihm ärgerlicherweise ein weiteres Mal vertagt. Stattdessen bekommt ihr es mit einem Dreiergespannt der Broodals zu tun, die es in einem riesigen Roboter mit euch aufnehmen wollen.

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Doch lasst euch von der imposanten Gestalt nicht einschüchtern: Der Kampf ist tatsächlich einer der leichteren im Spiel. Übernehmt einen Piekmatz, sobald einer erscheint, und schleudert mit die Bomben mit dem Vogelschnabel auf die Beine des Roboters zurück. Nach wenigen Treffern ist die Panzerung weggesprengt und legt das Holz darunter frei. Über das (und nur über das Holz!) gelangt ihr nach oben zu Fahrerkabine des ersten Broodals. Bearbeitet auch diese mit eurem Schnabel, bis sie zerplatzt.

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Das ganze Spiel wiederholt ihr vier Mal, wobei der Roboter stets an Schnelligkeit und Entschlossenheit zulegt. Die nach dem zweiten Treffer erscheinenden Drehringe könnt ihr ebenfalls mit eurem Schnabel wegfeuern, ansonsten gilt: Bleibt permanent in Bewegung, dann seid ihr für eure Gegner kaum zu treffen.

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5. Hinter der großen Mauer

Nach dem Landeplatz erreicht ihr als ersten Schnellreisepunkt die Vorderseite des Außenhofs. Schleudert euch dort als Piekmatz über die große Mauer und direkt auf ihre Rückseite. Dort findet ihr in der Ecke einen versteckten Mond.

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6. Schatz im Turm

Haltet euch beim Mittelhof-Schnellreisepunkt links, bis ihr zum Gebiet mit den vielen Kisten und der Doppelkanone im Westen gelangt. Capert einen Piekmatz und werft einen Blick über den südlichen Rand hinab: Ihr erkennt unterhalb einen seitlichen Pfad "normaler" Wand, an der ihr euch als Piekmatz festhaken könnt (überall sonst sind die Wände von Metallplatten verkleidet). Schwingt euch dort unten vorsichtig bis nach links und um die Ecke, wo ihr etwas oberhalb einen Mond findet.

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7. Seitwärts auf dem Festungstor

Geht vom Mitteltor durch die große Doppeltür im Norden, die euch direkt an eine Stromleitung führt. Nutzt diese aber (noch) nicht, sondern dreht euch um 180 Grad. Auf der linken Dachhälfte (der geografisch östlichen) hat es sich ein Mond gemütlich gemacht. Springt unter Verwendung verschiedener Sprungtechniken wie dem Wandsprung hinauf und krallt ihn euch.

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8. Im Graben versunkener Schatz

Haltet euch im dem Haupthof einleitenden Zen-Garten direkt links und hüpft in das viereckige Wasserbassin. Taucht bis zum Boden hinab, dann entdeckt ihr den Mond, der sich hier versteckt.

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