Nachdem ihr auf dieser Seite gelandet seid, habt ihr wohl vor, euch in die Welt von Monster Hunter World einzuarbeiten. Diese Einstellung ist mit Sicherheit nicht die Schlechteste, denn auch wenn der erste Konsolenteil seit fünf Jahren der bei Weitem zugänglichste ist, hat Capcom der Monsterjagd nichts von ihrer Komplexität genommen. Vielmehr hat das Entwicklerteam daran gearbeitet, "Quality of Life"-Verbesserungen an ihrem Titel vorzunehmen, die Veteranen in Form von ungewohnt übersichtlicher Menüs, umfangreicherer Tutorials usw. entdecken werden. Das alles soll dabei helfen, schneller in der Welt von Monster Hunter Fuß zu fassen.

Trotz all der Arbeit werdet ihr dennoch auf viele Begriffe während des Spiels stoßen, die euch vielleicht nicht ausführlich und verständlich genug dargelegt wurden. Hinzu kommen 14 vollkommen verschiedene Waffenarten, deren Vor- und Nachteile und ihr Umgang erst einmal verstanden und gelernt sein will. Und über allem steht dann oft noch die Frage: Wie spielt man Monster Hunter überhaupt? Obwohl die Reihe grob den Action-Rollenspielen zuzuschreiben ist, bringt sie doch ihr ganz eigenes, bis heute weitestgehend einzigartiges Spielkonzept mit.

Damit ihr nicht schon nach wenigen Stunden das Handtuch / den Controller werft, haben wir für euch auf dieser und weiteren Seiten die wichtigsten Tipps und Tricks zusammengetragen, mit denen ihr eure ersten Schritte in dieser wunderschönen und zugleich gefährlichen Welt gehen könnt. Zu vielen Themen findet ihr außerdem weiterführende Informationen, wenn ihr auf die entsprechenden Links klickt.

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Diesen drolligen Kollegen solltet ihr vor jedem größeren Kampf einen Besuch abstatten. Die von ihnen zubereiteten Mahlzeiten verpassen euch unterschiedliche Buffs und Boni.

Die richtige Waffe wählen

Auch wenn es euch zu Beginn wahrscheinlich unter den Nägeln brennt, euch kopfüber ins Abenteuer zu stürzen, sollte der Trainingsbereich eine eurer ersten Anlaufstellen sein. Ihr findet ihn in eurem Privatraum (sprecht den Pailco-Bediensteten an) und könnt dort ausgiebig jede einzelne der 14 unterschiedlichen Waffen ausprobieren. Das ist wichtig, da ihr euch so früh wie möglich für eine bis maximal drei davon entscheiden solltet. Da Crafting-Materialien gerade im späteren Spielverlauf äußerst rar gesät sind, habt ihr andernfalls nicht ausreichend Ressourcen, um alle Klingen ausreichend zu verbessern. Das wiederum ist jedoch unabdingbar, wenn ihr gegen die riesigen Bestien eine Chance haben wollt.

Nehmt euch deshalb die Zeit, jede Waffe einmal auszuprobieren. Eure Entscheidung sollte primär davon abhängen, welche Rolle ihr später in einer möglichen Gruppe einnehmen wollt (zwar gibt es in MHW keine traditionellen Klassen, allerdings diktiert die Waffe zumindest grob eure Spielweise). Natürlich solltet ihr euch mit dem jeweiligen Todbringer aber auch halbwegs wohlfühlen; es bringt nichts, ein Waffe zu wählen, dessen Handhabung euch nicht liegt.

Weitere Information findet ihr in unserem umfangreichen Guide: Monster Hunter World: Waffen - alles über leichte, schwere und technische Waffen

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Hüpft ihr von einer leichten Anhöhe auf ein Monster hinab, könnt ihr es reiten und ihm ordentlich Schaden zufügen.

Kennt das Monster, gegen das ihr kämpft

Es gibt etliche große Biester, die euch in der prähistorisch angehauchten Welt nach dem virtuellen Leben trachten. Jedes einzelne davon besitzt einen ganz eigenen Charakter und typische Wesensmerkmale, die ihr zu eurem Vorteil nutzen könnt, ja sogar müsst, wenn ihr auch gegen spätere Monster noch einen Stich sehen wollt.

Geht zu Beginn einer erstmaligen Begegnung stets auf Abstand und beobachtet die jeweilige Kreatur eine Zeitlang. Jedes Monster verfügt über eine Handvoll bestimmter Angriffe, denen zumeist eine bestimmte Bewegung vorausgeht - im Jargon spricht man hierbei vom "Telegraphieren" einer Attacke. Die vorausgehenden Signale können ebenso unterschiedlich Ausfallen wie die Angriffe selbst. Vielleicht hält das Vieh kurz den Kopf schräg, bevor es mit einem Sturmangriff auf euch zuprescht? Womöglich geht diesem nervigen Wirbelmanöver stets ein kurzer Schrei voraus? Sobald ihr diese subtilen Hinweise richtig deuten könnt, seid ihr auf viele Angriffe vorbereitet und könnt entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.

Auch andere Zustände kommunizieren die Monster. So beginnen etwa viele zu humpeln und/oder zu sabbern, wenn sie erschöpft sind. Eure Beobachtungsgabe ist daher mindestens ebenso wichtig wie die Klinge in euren Händen.

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Beinahe jede Regung eines Monsters verrät euch etwas. Beobachtet die Viecher, um ihre Manöver besser antizipieren zu können.

Die passende Rüstung für jede Monsterjagd

Wenn ihr denkt, dass die Auswahl an Waffen oder Monstern schon groß ist, dann habt ihr wohl noch keinen Blick auf die Rüstungen geworfen. Im Grunde gibt es für jedes Monster auch eine Rüstung, die aus dessen Schuppen, Klauen, Häuten und sonstigen Körperteilen geschmiedet werden können. Eine noch größere Varianz wird durch verschiedenen niedrig- und hochstufige Versionen eines Sets erreicht. Man unterscheidet zwischen einzelnen Rüstungsteilen, einzigartigen Rüstungsteilen, Rüstungssets, Talismane und Dekorationen, die ihr frei miteinander kombinieren könnt.

Neben dem Schmieden von Rüstungen und der richtigen Auswahl entsprechend der zu jagenden Monster ist es auch wichtig, sie aufzuwerten. Hierfür müsst ihr zuhauf sogenannte Rüstkugeln sammeln. Da die benötigten Materialien für die Herstellung oftmals mit einiger Sammelarbeit verbunden sind - gerade bei den hochwertigen Rüstungen -, solltet ihr euch gut überlegen, welche Rüstungen ihr euch zulegt und aufwertet. Übrigens könnt ihr im Spiel die Farben eurer Rüstung an euren Geschmack anpassen und zumindest den Helm ausblenden, wenn er euch stören sollte.

Detailliertere Informationen rund um das Thema findet in unserem umfangreichen Guide: Monster Hunter World: Rüstungen und Sets - Alles was ihr wissen müsst .

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Die Qual der Wahl.

Einsteiger-Guide für Monster Hunter World

Die folgenden Tipps erleichtern euch den Einstieg, sind aber auch im späteren Spielverlauf noch außerordentlich nützlich:

  • Kenne deine Umgebung
    Eine der größten Neuerung in World stellen die mannigfaltigen Möglichkeiten dar, mit denen ihr die Gegebenheiten der Umwelt zu eurem Vorteil einsetzen könnt. Ihr könnt Monster mit umherschwirrenden Blitzkäfern für kurze Zeit blenden, sie in Ranken locken, in denen sie sich verheddern, oder sie Staudämme durchbrechen lassen, damit sie von einer Flut weggespült werden. Gewiefte Jäger locken Biester sogar in die Jagdreviere anderer Kreaturen, sodass sie sich gegenseitig an die Gurgel gehen. Jede Umgebung bietet ihre ganz eigenen Fallen und kreativen Wege, den Dinos das Leben schwer zu machen. Prägt sie euch gut ein und nutzt sie so oft wie möglich.
  • Waffe regelmäßig mit Wetzsteinen schärfen
    In der oberen linken Bildschirmecke seht ihr unterhalb eurer Ausdaueranzeige den Schärfegrad der meisten Waffen. Zu Beginn des Spiels solltet ihr stets versuchen, diese Anzeige im grünen Bereich zu lassen - später könnt ihr sogar noch höhere Schärfegrade erreichen. Je schärfer dabei eure Waffe, desto mehr Schaden fügt ihr zu und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, Körperteile der Monster abzutrennen. Außerdem vermindert ihr dadurch das Risiko, von besonders stark gepanzerten Biestern abzuprallen. Wie schnell die Klingen an Schärfe verlieren, variiert von Waffe zu Waffe. Nutzt daher regelmäßig die unbegrenzt vorhandenen Wetzsteine, um eure Waffen wieder auf Vordermann zu bringen. Achtet aber darauf, dass diese Animation ein paar Sekunden dauert. Versteckt euch also am besten, während ihr das tut, um nicht von einem Feind auf die Hörner genommen zu werden.
  • Nutzt die Schnellzugriffe
    Speziell im späteren Spielverlauf werdet ihr blitzschnell auf verschiedene Items und Funktionen zugreifen müssen. Damit ihr diese so schnell wie möglich griffbereit habt, bietet euch das Spiel mehrere Schnellzugriffleisten an, die ihr nach euren Vorstellungen belegen könnt. Tut das so früh wie möglich, damit euch die Bedienung in Fleisch und Blut übergeht! Wollt ihr durch die verschiedenen Tortenmenüs wechseln, müsst ihr lediglich L1 gedrückt halten und könnt anschließend mit dem Steuerkreuz zwischen den Menüs wechseln.
  • Nutzt die Vorratsobjekte
    Habt ihr eine Quest angenommen und seid ins entsprechende Gebiet gereist, findet ihr in der Vorratstruhe am Lager in den meisten Fällen eine Handvoll bereitgestellter Gegenstände. Diese sogenannten Vorratsobjekte stehen euch nur für die Dauer der aktuellen Quest zur Verfügung und können anschließend nicht in eure eigene Truhe transferiert werden. Zögert deshalb nicht, diese Objekte zu benutzen.
  • Auf Monstern springen und auf ihnen reiten
    In MHW gibt es keine dezidierte Springen-Taste. Stattdessen hüpft euer Jäger automatisch, wenn ihr im Spurt von einer Anhöhe lauft. Außerdem könnt ihr mit der Insektenglefe einen manuellen Sprung ausführen. Die meisten Monster könnt ihr reiten, wenn ihr von leicht erhöhter Position in dessen Richtung springt. Ist das gelungen, krallt sich euer Charakter automatisch fest. Nun könnt ihr dem Biest einige Treffer beibringen. Habt ihr genug Schaden verursacht, kippt die Kreatur um und bleibt für einen kurzen Augenblick wehrlos auf der Seite liegen - ein Zeitfenster, in dem ihr so viele Treffer wie möglich landen solltet. Achtet jedoch darauf, euch mit R2/RT festzuhalten, wenn das Monster euch abzuschütteln versucht. Das erkennt ihr an der rötlichen Färbung des Bildschirms sowie an den hektischen Bewegungen der Viecher. Sobald eure Ausdauerleiste leer ist, werdet ihr automatisch abgeworfen.
  • Sprecht mit anderen Charakteren
    Sowohl in der Startsiedlung Astera als auch in anderen Regionen trefft ihr regelmäßig auf NPCs, die spezielle Aufgaben für euch bereithalten. Werft am besten einfach einen Blick auf eure Karte, auf der die entsprechenden Charaktere mit einem gelb-goldenen Ausrufezeichen markiert sind.
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Überall findet ihr kleine nützliche Details in der Welt - wie diese Vitalitätswespen, die eure Gesundheit auffrischen. Nutzt sie!
  • Versteckt euch im hohen Gras
    Steht ihr still, könnt ihr mit X/A in die Hocke gehen. Tut ihr das im hohen Gras, seid ihr für die meisten Monster nahezu unsichtbar. Das ist besonders dann praktisch, wenn ihr in Ruhe einen Trank zu euch nehmen oder eure Waffe schärfen wollt.
  • Sammelt alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist
    Neben Erfahrung sind Crafting-Materialien das wichtigste, was ihr sammeln könnt. Deshalb solltet ihr auch keine Möglichkeit auslassen, euch die Taschen vollzumachen. Nutzt jeden Förderpunkt, durchsucht alle Knochenhaufen und stellt sicher, alle Ressourcen einzusacken, die große Monster fallen lassen - ihr werdet sie brauchen!
  • Schaut regelmäßig bei der Schmiede vorbei
    Mit nahezu jedem erlegten großen Monster erhöht sich die Auswahl herstellbarer Rüstungen und Waffen. Werft daher regelmäßig einen Blick beim Schmied vorbei, um stets auf dem neuesten Stand zu sein.
  • Sammelt viele Rüstkugeln
    Durch das Absolvieren von optionalen Aufgaben wie Beutezügen erhaltet ihr wichtige Rüstkugeln, mit denen ihr beim Schmied euer Equipment verbessern könnt. Ihr könnt damit den Verteidigungswert jedes Rüstungsteils um mehrere Einheiten erhöhen und dessen Effektivität damit enorm steigern!
  • Vorbereitung ist alles
    Je nach angenommener Quest und bevorstehendem Monster variieren die Anforderungen. Steht euch beispielsweise der Kampf gegen eine giftspeiende Kreatur bevor, solltet ihr ausreichend Gegengifte im Gepäck haben. Wisst ihr hingegen, dass euer Gegner anfällig gegen das Feuerelement ist, solltet ihr eine Waffe mit zusätzlichem Feuerschaden ausrüsten.
  • Erledigt Nebenquests und optionale Aufgaben
    Neben den bereits erwähnten Rüstkugeln erhaltet ihr durch das Abschließen optionaler Missionen verschiedene Vorteile, weshalb ihr stets versuchen solltet, alle euch aufgetragenen Aufgaben zu erfüllen. Die zusätzlichen Streifzüge lohnen sich allein schon aufgrund der zusätzlichen Materialien, die ihr nebenbei einsammelt.
  • Achtet auf eure Ausdauer
    Die gelbe Leiste unter eurer Gesundheit zeigt eure Ausdauer an. Diese nimmt im Laufe der Zeit ab, kann aber mit Rationen wiederhergestellt werden (mit dem Grillgerät und Fleisch könnt ihr jederzeit neue Rationen brutzeln). Da ihr mit jeder Ausweichrolle und jedem Sprint etwas Ausdauer verbraucht, solltet ihr stets so viel wie möglich davon haben. Ist eure Leiste etwa auf die Hälfte zusammengeschrumpft, könnt ihr auch nur noch halb so viele aufeinanderfolgende Ausweichmanöver durchführen.
  • Sucht in eurer Umgebung Nachschub, wenn euch wichtige Items ausgehen
    Falls ihr zu wenig Heiltränke eingepackt habt oder euch anderweitige Ressourcen ausgehen sollten, kann es nicht schaden, in der Umgebung für Nachschub zu sorgen. Zumindest grundlegende Dinge wie Kräuter und Fleisch findet ihr überall.

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