Familienbande setzt nahtlos fort, wo die vorherige Hauptmission endete und lässt euch entsprechend keine Verschnaufpause. Während Heinrich mit dem Skalitzer Männern die ersten Vorboten von Toths Verstärkung ausschaltete, nutzte euer Gegenspieler das Ablenkungsmanöver für einen heimlichen Angriff auf den erst kürzlich fertiggestellten Tribok.

Beeil dich und hilf den Männern, den Tribok zu verteidigen

Bevor ihr erneut die Klinge sprechen lassen könnt, müsst ihr eine Zeitlang euren Truppen hinterhertrotten. Zwar könnt ihr grundlegend auch zum markierten Gebiet voranpreschen (etwa auf dem Rücken eures Pferdes). Allerdings erwartet euch dort ein größeres Gegnergrüppchen, das allein auszuschalten nahezu unmöglich ist.

Wartet deshalb, bis Heinrichs gesamte Truppe vor Ort angekommen ist. Bevor ihr jedoch den Tribok verteidigen könnt, gilt es zunächst, eine Handvoll dürftig ausgerüsteter Feinde im Lager weiter westlich niederzumähen. Sind all jene, die dumm genug waren, sich euch entgegenzustellen, schließlich ausgeschaltet, rückt eure Gruppe automatisch zur Balliste vor.

Hier stürzen euch bereits ein paar mehr Feinde entgegen. Doch inzwischen kennt ihr das Spiel: Lasst eure Kollegen den Großteil der Arbeit erledigen, haltet euch dezent zurück und greift ausschließlich hinterrücks an, wenn eure Gegner bereits in einen Kampf verstrickt sind. Auf diese Weise solltet ihr das Gebiet ohne Probleme und binnen weniger Minuten säubern. Gerade noch rechtzeitig.

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Kaum errichtet, soll der Tribok schon wieder eingerissen werden.

Erik verhören: Wohne der Einsatzbesprechung im Zelt bei

Ein Gutes hatte der ganze Aufriss jedoch: Es ist euren Männern gelungen, Erik festzunehmen - Toths Kumpanen, der unter anderem das von euch gestürmte Banditenlager befehligte. Zeit herauszufinden, was er über seinen Chef zu erzählen hat.

Geht für die Befragung ins nur wenige Meter entfernte Zelt, in dem Diwisch und Hanusch bereits mit dem Gefangenen auf euch warten. Sobald ihr euch der illustren Runde nähert, beginnt das Verhör automatisch.

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Ihr könnt Erik eine Vielzahl von Fragen stellen, wobei ihr ihn in vier Fällen erst davon überzeugen müsst, mit Details auszupacken. Sein entsprechender Wert liegt bei 13, was beachtlich, aber nicht außergewöhnlich hoch ist. Es spielt für den weiteren Verlauf der Quest überhaupt keine Rolle, ob ihr ihn überzeugen könnt oder nicht. Immerhin aber erhaltet ihr die Trophäe bzw. den Erfolg "Freud", wenn ihr alle Antworten aus eurem Gegenüber herausbekommt. Wollt ihr es versuchen, obwohl eure Redekunst dafür eigentlich nicht ausreicht, habt ihr verschiedene Optionen. Ihr könnt beispielsweise einen Barden-Trank brauen oder auf Fähigkeiten wie "Güldene Zunge" (unter "Hauptstufe" zu finden) setzen, um eure Überredenskünste (kurzzeitig) zu erhöhen. Doch wie gesagt, wirklich nötig ist das nicht.

Folgende Informationen verrät euch Erik, wenn ihr ihn überzeugen könnt:

  • Wer ist dieser Toth?
    Er ist ein Waise, genau wie Erik selbst.
  • Woher kennt ihr euch?
    Er hat Eriks Eltern getötet. "Sie waren schwach, er stark." Es scheint, als wäre Toth ihm eine Art Vaterfigur gewesen.
  • Was führt er im Schilde?
    Er will Wenzels Feinde vernichten.
  • Wie viele Männer hat er in der Burg?
    Zu Beginn 70, inzwischen wohl nur noch die Hälfte, was aber immer noch mehr als genug ist.
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Nach der Befragung streicht ihr leicht verdiente 225 Groschen ein und erlebt in einer abschließenden Sequenz, wie der Plan, die Geiseln auszutauschen, ins Wasser fällt. Damit geraten Diwisch und die anderen in eine Pattsituation. Da sie nicht ausreichend Ressourcen besitzen, um die Belagerung auf ewig fortzusetzen, führt nun kein Weg mehr an einem Angriff vorbei.

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