Mit hehren Zielen ist Kingdom Come: Deliverance angetreten: Nicht nur ein, sondern gleich das "authentischste Rollenspiel aller Zeiten" sollte es werden. Selbst für ein gestandenes Studio wäre das keine Aufgabe für die Mittagspause gewesen, für einen vergleichsweise kleines und mehr oder minder unabhängiges wie Warhorse schon gar nicht. Dennoch haben die Tschechen vieles aus dieser ehrgeizigen Prämisse und ihren eher überschaubaren Ressourcen herausgeholt.

Das Endergebnis ist ganz sicher kein Witcher-Killer, doch das will KCD auch gar nicht sein. Vielmehr geht es darum, ein möglichst glaubhaftes Abbild des mittelalterlichen Zentraleuropas zu schaffen und gleichzeitig - dieser Punkt ist wichtig - ein spaßiges Videospiel abzuliefern. Mission accomplished: Diese außerordentlich eigenständige Definition eines Rollenspiels ist in seiner Struktur zwar grob an andere Schwergewichte angelehnt, in seinen Möglichkeiten jedoch weitaus ausschweifender, komplexer und nicht selten auch ein wenig hüftsteif.

Es dauert ein Weilchen, bis ihr euch an die Eigenheiten dieser Welt gewöhnt und auch nur einen Bruchteil aller Systeme verinnerlicht habt. Aus diesem Grund findet ihr in dieser Kingdom Come Deliverance-Komplettlösung neben den Lösungswegen der Haupt- und Nebenquests auch zahlreiche weitere Guides, die sich mit den verschiedenen Mechaniken auseinandersetzen. Solltet ihr eine eurer Fragen nicht beantwortet finden, schreibt sie uns einfach in die Kommentare.

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Das Abenteuer beginnt mit eine Paukenschlag. Zahlreiche weitere werden folgen. (Kingdom Come Deliverance - Komplettlösung)

Kingdom Come Deliverance: Komplettlösung

Hauptquests

Nebenquests

Fertigkeiten, Mechaniken und weitere Guides

Kingdom Come Deliverance: Tipps und Tricks

Nur weil ihr The Witcher 3 vielleicht auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad durchgenudelt habt, wird dieser Ausritt nach Böhmen noch lange kein Spaziergang. Ganz im Gegenteil: Im Kern ist KCD eher mit verkopften Rollenspielklassikern der 90er-Jahre zu vergleichen, die oft Mechanik auf Mechanik pflanzten und es dem Spieler überließen, alle Eigenheiten nach und nach zu entblättern.

Darüber hinaus sind die Entwickler von Warhorse überaus maulfaul, wenn es darum geht, euch ein wenig Hilfestellung zu leisten. Zwar findet ihr im Ingame-Lexikon mehr Fakten über das mittelalterliche Europa als in allen Schulbüchern dieses Erdballs. Das nützt euch allerdings wenig, wenn ihr bereits am Speichersystem des Spiels verzweifelt, weil euch dieses nur unzureichend erläutert wird. Aus diesem Grund findet ihr nachfolgend einige grundlegende Tipps und Tricks, die euch das (Über-)Leben ein bisschen erleichtern sollten.

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Eine Mütze voll Schlaf erfüllt gleich mehrere Funktion, weshalb ihr regelmäßig an der Matratze lauschen solltet. (Kingdom Come Deliverance - Komplettlösung)
  • Was tun bei Bugs? Schlafen und Zeit verstreichen lassen
    So ambitioniert KCD ist, so fehlerbehaftet kann es häufig sein. Manchmal aktiviert das Spiel für den Fortschritt notwendige Trigger nicht, mal sind Türen verschlossen, die eigentlich zugänglich sein sollten etc. pp. Im Laufe der Zeit werdet ihr unweigerlich über derlei Fehler stolpern. Aufgrund des sehr eigenwilligen Speichersystems (siehe weiter unten) könnt ihr aber nicht beliebig viele Speicherstände anlegen und einfach neuladen. In vielen Fällen müsst ihr das jedoch auch nicht: Legt euch einfach ein paar Stunden schlafen oder lasst etwas Zeit verstreichen, wenn euch ein Bug am Fortschritt hindert. Oft löst das die Probleme bereits ohne nerviges Neuladen.
  • Regelmäßig schlafen und essen
    Der Realismus macht keinesfalls bei der Darstellung der Spielwelt halt, sondern überträgt sich auch auf deren Bewohner. Daher müsst ihr in der Rolle von Heinrich auch auf seine menschlichen Grundbedürfnisse achten und sowohl regelmäßig essen als auch ausreichend schlafen. Je länger ihr auf den Beinen seid, desto weiter nimmt eure Energie ab, sodass ihr weniger Treffer aushaltet und schneller aus der Puste kommt. Kurzzeitig lässt sich die Müdigkeit mit Alkohol bekämpfen, allerdings ist dieser - ganz wie im wahren Leben - nicht unbedingt die beste Lösung. Achtet also stets darauf, etwas zu beißen im Gepäck zu haben (esst aber keine Lebensmittel, deren Frische bei unter 40% liegt, da ihr euch sonst eine Lebensmittelvergiftung einfangen könnt) und geht vor großen Unternehmungen regelmäßig schlafen, um euch anschließend ausgeruht ins Abenteuer zu stürzen. Übrigens hat der Komfort eures Bettes Auswirkung auf die Erholsamkeit des Schlafes; auf einer billigen Decke unter freiem Himmel erholt ihr euch weniger gut als in einem bequemen Himmelbettchen. Je höher der Komfort, desto schneller stellt ihr eure Energie wieder her.
  • Traglast erhöhen, Satteltaschen und Truhen zum Verstauen nutzen
    Selbst wenn ihr nicht klaustrophobisch veranlagt seid, werden sich eure Taschen schneller füllen als euch lieb sein kann. Eure Traglast ist jedoch anfangs stark begrenzt und nicht immer findet ihr rechtzeitig einen Händler, bei dem ihr eure Waren losschlagen könntet. Erhöht deshalb bei Stufenaufstiegen frühstmöglich eure Traglast. Gerade wenn ihr beginnt, bessere und hochwertigere Ausrüstung am Leib zu tragen, könnt ihr eine hohe Traglast gut gebrauchen, da eine dicke Rüstung auch ordentlich Gewicht auf die Wage bringt. Sobald ihr ein eigenes Pferd habt (siehe Hauptquest "Möge die Jagd beginnen", könnt ihr Objekte auch in dessen Satteltasche verstauen. Drückt dafür einfach Viereck/X, wenn ihr euch im Inventar befindet und euer Gaul in der Nähe ist. Zudem könnt ihr Dinge, die ihr aktuell nicht benötigt, in den Truhen an euren Schlafstädten verstauen. Der Inhalt aller Truhen in zugewiesenen und gemieteten Schlafstädten ist identisch bzw. habt ihr von jeder Truhe aus Zugriff auf dieselben Waren. Ihr müsst also nicht jedes Mal zu Truhe in Stadt A zurückkehren, obwohl ihr gerade in Stadt B unterwegs seid.
  • Achtet auf die Stufen und Voraussetzungen eurer Ausrüstung
    Viele Waffen und Rüstungen benötigen eine bestimmte Fähigkeitsstufe. Erfüllt ihr diese nicht und legt das jeweilige Objekt trotzdem an, nutzt ihr es nur mit einem Bruchteil der eigentlich möglichen Effektivität. Oft ist es in diesen Fällen ratsam, eher auf ein weniger starkes Objekt zurückzugreifen, bis ihr das notwendige Level für den besseren Gegenstand erreicht habt.
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Der Tod lauert an jeder Ecke. Damit ihr bei einem virtuellen Ableben nicht mehrere Stunden Spielfortschritt verliert, ist es wichtig zu wissen, wie man notfalls auch manuell speichern kann. (Kingdom Come Deliverance - Komplettlösung)

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