Fundort / Startpunkt der Quest: Diese Quest landet automatisch in eurem Questlog, nachdem ihr am Ende der Hauptquest Heimkehr von Theresa gerettet und bei ihrem Onkel, Müller Peschek, untergebracht wurdet.

Unterhalte dich mit Müller Peschek

Nach eurem Erwachen solltet ihr als Erstes mit Peschek sprechen. Üblicherweise findet ihr ihn direkt im Mühlenraum nebenan oder auf dem Hof seiner Mühle. Habt ihr ihn gefunden, stellt euch vor und dankt ihm für die Fürsorge. Der Müller lässt euch wissen, dass ihr ihm und dem Aderlasser noch etwas schuldig seid, und er hat auch gleich einen Vorschlag, wie ihr die Rechnung zumindest bei ihm begleichen könnt.

Es wird schnell klar, dass Peschek dabei an keine legitime Arbeit denkt. Ihr könnt euch entscheiden, ob ihr euch seinen Vorschlag anhört oder mit zwielichtigen Dingen nichts am Hut haben wollt und die Schulden lieber mit barer Münze begleicht. Da Peschek 50 Groschen haben will, die ihr euch lieber sparen solltet, ist es besser, wenn ihr euch seinen Vorschlag anhört. Das wird dann sozusagen eure Einführung in die nicht ganz so koschere Welt des Spiels.

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Peschek ist mehr als nur ein einfacher Müller. Er kann euch Vieles beibringen, auch wenn davon nichts legal ist.

Stimmt ihr Peschek immer wieder zu und bestätigt eure Entscheidung, erklärt euch Peschek, dass ihr den Ring eines Toten besorgen sollt, auf den es sein Kumpel und Müllerkollege Woyzeck von der Kohelnitzer Mühle abgesehen hat. Dumm nur, dass sich der Ring immer noch beim kürzlich gehängten und vergrabenen Besitzer befinden sollt.

Habt ihr die Aufgabe angenommen, müsst ihr euch eine Schaufel besorgen, die "irgendwo" auf dem Grund des Müllers zu finden sein soll. Außerdem drückt er euch eine Pulle Schnaps in die Hand und warnt euch zum Abschied vorm Henker und seinen Hunden, die mit Leichenfledderer nicht freundlich umspringen. Der Tipp, den Hunden Fleisch als Ablenkung vorzusetzen, ist zwar gut gemeint, aber nicht zwingend nötig, wenn ihr des Nachts agiert.

Besorge dir eine Schaufel

Um die Leiche auszubuddeln, benötigt ihr eine Schaufel. Ihr könnt Peschek erneut ansprechen und ihn danach fragen, dann erfahrt ihr, dass ihr besagtes Gerät "draußen beim Wagen" findet. Verlasst also das Mühlengebäude und dreht euch dann direkt nach Südwesten. Dort erblickt ihr den Wagen unter dem Holzverschlag und rechts neben dem Rad die Schaufel. Schnappt sie euch und brecht dann zum Galgenberg auf.

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Hier findet ihr die Schaufel.

Beschaffe Müller Peschek den Ring des Toten

Öffnet zunächst die Karte (M). Im noch verdeckten Gebiet südwestlich der Mühle findet ihr die Questmarkierung des Galgenhügels. Es gibt zwei Wege, die ihr dorthin einschlagen könnt: Entweder folgt ihr dem Weg Richtung Osten - er führt euch direkt am Galgenberg vorbei - oder ihr marschiert Richtung Süden und biegt ein Stück später nach Westen ab und schlagt euch anschließend durch den Wald, um beim Haus des Henkers herauszukommen.

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Der südliche Pfad (hellblau) über den Bach und durch den Wald ist der sicherste und kürzeste Weg.

Wir raten und beschreiben euch Letzteres, da sich auf dem südlichen Weg drei Banditen herumtreiben, denen ihr in die Hände laufen könntet (vor allem nachts). Außerdem ist der südliche Weg kürzer. Der Weg ist ganz einfach: Folgt dem Weg von der Mühle aus Richtung Süden. Nach einigen Schritten kommt ihr an zwei großen Häusern (Badehäuser) vorbei und der Weg gabelt sich. Folgt hier dem rechten Pfad vorbei am Lagerplatz, über den Bach und dann immer entlang des Weges, bis ihr das Erste der beiden Häuser am Waldrand erreicht.

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Dieser kleine Trampelpfad führt euch durch den Wald zum Galgenberg.

Rechts neben dem ersten Haus beginnt ein schmaler Trampelpfad zwischen dem Schuppen und Holzlager. Er schlängelt und gabelt sich durch das kurze Waldstück. Solange ihr grob Richtung Westen / Nordwesten lauft, solltet ihr ober oder unterhalt des Grundstücks vom Henker herauskommen. Die Karte dürfte zu diesem Zeitpunkt ebenfalls aufgedeckt sein, sodass ihr euren genauen Zielort erkennen könnt.

Wie anfangs erwähnt, solltet ihr die Grabräuberaktion lieber bei Nacht (und ohne groß Lärm zu veranstalten) durchziehen, da der Henker und seine Hunde zu diesem Zeitpunkt schlafen. Das gesuchte Grab liegt ein paar Schritte nordöstlich des Galgenpodests. Ein paar Schaufelschwünge später ist die Erde weg und ihr stellt fest: kein Ring. Die Aufgabe wird an diesem Punkt aktualisiert. Da euch Peschek zuvor noch gesagt hat, dass ihr bei Problemen wieder zu ihm zurückkehren sollt, und der nicht vorhandene Ring wohl ein Problem ist, sollt ihr nun wieder zur Mühle.

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Kehre zu Müller Peschek zurück

Bevor ihr zurück zur Mühle marschiert, solltet ihr euch noch einen sehr wertvollen Gegenstand sichern. Dazu müsst ihr dem alternativen Weg von der Mühle zum Galgenberg ein Stück zurück folgen. Also vom Galgen aus Richtung Norden. Einige Schritte, bevor der Weg sich schlängelt und nach Osten abbiegt, werdet ihr ein Nest in den Ästen einer Birke entdecken (siehe Karte oben). In Selbigem findet ihr eine Halskette, die fette 1.000 Groschen wert ist. Gutes Startkapital.

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Holt euch die Halskette aus diesem Nest und schon bessert ihr euer Startkapital um 1.000 Groschen auf.

Habt ihr das Nest geplündert, könnt ihr zur Mühle zurück. Am schnellsten geht das per Schnellreise (Karte öffnen und Schnellreisepunkt bei der Mühle wählen). Wollt ihr lieber manuell zurücklaufen, müsst ihr euch entscheiden, welchen Rückweg ihr bevorzugt. Ist es noch dunkel und ihr seid auf einen relativ leichten Kampf aus, könnt ihr dem alternativen Weg weiter folgen. Seid ihr nicht auf einen Überfall scharf, nehmt einfach wieder den Schleichweg durch den Wald.

Zurück bei der Mühle müsst ihr euch vielleicht ein paar Stunden aufs Ohr hauen, falls Peschek nicht aufzufinden ist. Sprecht ihn dann an und sagt ihm "Da war kein Ring!". Peschek stellt daraufhin die Vermutung an, dass sich der Henker den Ring gegriffen hat. Folglich sollt ihr nun bei ihm den Ring suchen und beschaffen. Wieder könnt ihr euch entscheiden, ob ihr auch diesen dunklen Pfad einschlagt oder die Aufgabe ablehnt. Stimmt hier ruhig zu, es gibt mehrere Wege, wie ihr an den Ring kommen könnt. Lehnt ihr ab, müsst ihr die Schulden mit Geld begleichen oder die Aufgabe doch noch annehmen.

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Satz mit x.

Spüre den Ring im Haus des Henkers auf und lass ihn mitgehen

Stimmt ihr der "Beschaffungsmaßnahme" zu, stellt Peschek die Vermutungen auf, dass der Ring in der persönlichen Truhe des Henkers zu finden ist. Im selben Atemzug erkundigt sich der Müller nach euren Kenntnissen im Schlösser knacken. Wenn ihr bereits etwas Erfahrung als Schlüsseldienst gesammelt habt, drückt euch Peschek nur noch einen Dietrich in die Hand und schickt euch des Weges. Habt ihr noch keinen Plan, wie ihr ein Schloss ohne Schlüssel öffnet, gibt's eine kleine Lehrstunde von. Solltet ihr noch weitere Details zum Thema Schloss knacken benötigen, schaut bei unserem Schloss knacken Guide vorbei.

Den Weg zum Henker und seinem Hof solltet ihr mittlerweile kennen. Wie zuvor erwähnt, könnt ihr den Ring auf verschiedenen Wegen beschaffen. Einzig den Kampf sollet ihr vermeiden, denn ihr seid ihm nicht gewachsen. Folgende Möglichkeiten habt ihr:

  • Ring abkaufen
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    Für Schund ganz schön teuer.
    Habt kein Schloss knacken erlernt oder wollt den ehrlichen Weg einschlagen, könnt ihr - entgegen Pescheks Ratschlag - Henker Hermann auf den Ring ansprechen. Es spielt keine große Rolle, welche Dialogoption ihr wählt, Hermann gibt immer zu, dass er den Ring hat. Und da es sich nur um Schund handelt, ist er auch zu gerne dazu bereit, euch den Ring für 15 Groschen zu überlassen.
  • Ring stehlen
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    Gelingt es euch, Henker Hermann davon zu überzeugen, das Haus zu verlassen, könnt ihr in Ruhe seine Bude ausräumen.
    Wollt ihr, wie von Peschek angedacht, den Ring stehlen, habt ihr wieder mehrere Möglichkeiten, dies zu tun. Die unkomplizierteste Methode für euch ist es, Hermann anzusprechen und zu "versuchen, in aus dem Haus zu locken". Ist eure Wortgewandtheit ausreichend, verlässt Hermann seinen Hof, um Peschek und dem angeblich unterschlagenen Mehl einen Besuch abzustatten, was euch ausreichend Zeit gibt, ins Haus einzubrechen.

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    Durch dieses Hintertürchen auf der Waldseite des Anwesens könnt ihr leicht hineinschleichen.
    Gelingt euch der Überredungsversuch nicht, müsst ihr die etwas risikoreichere Einbruchsversion versuchen. Dazu solltet ihr das Anwesen verlassen, alle Ausrüstungsgegenstände ausziehen, die Geräusche verursachen, und die Zeit bis zur Nacht vorspulen (T). Marschiert dann zur, dem Wald zugewandten Seite des Hofes. Dort findet ihr einen kleinen Eingang, durch den ihr direkt zur Haustür schleichen könnt, ohne an den Hunden vorbei zu müssen.

    Das Schloss der Haustür hat die Stufe "leicht". Habt ihr genügend Übungen beim Schloss knacken absolviert, solltet ihr hier keine Probleme haben. Im Raum dahinter könnt ihr euch auch gleich noch die Truhe in der linken Ecke (leicht) vorknöpfen. Darin findet ihr ein paar Klamotten, Geld und einen Knüppel.

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    Habt ihr die Haustüre auf, müsst ihr nur zwei Mal links und schon steht ihr vor der Kiste mit dem gesuchten Ring.
    Den Ring findet ihr in einer Truhe im linken Raum. Doch Vorsicht: Konntet ihr Hermann nicht weglocken, schläft er in der Regel in dem Raum. Ihr müsst also leise sein, wenn ihr die Zimmertür öffnet und die gleich links an der Wand stehende Truhe öffnet. Ist der Henker nicht zuhause, müsst ihr euch um Krach natürlich keine Gedanken machen.

    Noch etwas Wichtiges: Sowie ihr euch den "Ring des toten Mannes" aus der Kiste greift, wettert Heinrich los, dass es sich dabei nur um Schund handelt. Drückt nach dem Plündern ganz schnell die ESC-Taste, um ihn zum Schweigen zu bringen, sonst weckt er Hermann auf, der über euren Einbruch gar nicht erfreut ist.

Habt ihr den Ring auf die eine oder andere Weise in euren Besitz gebracht, müsst ihr wieder zu Peschek zurück. Nehm am besten die Schnellreisefunktion dafür. Teilt dem Müller mit, dass ihr den Ring habt. Selbiger ist erfreut, dass man euch mit dieser Art von Aufgaben betrauen kann. Zugleich zählen eure Schulden als abgegolten. Peschek schickt euch direkt weiter zu Müller Woyzeck nach Kohelnitz, der für euch weitere Aufgaben haben soll. Bevor ihr aufbrecht, solltet ihr Peschek noch nach Unterricht im Taschendiebstahl bitten. Er bringt euch dann die Grundlagen bei.

Bring den Ring zum Müller in Kohelnitz

Die Aufgabe ist einfach, doch der Weg ist weit - zumindest, wenn ihr zu Fuß geht. Wenn ihr die Laufarbeit nicht auf euch nehmen wollt, solltet ihr warten, bis ihr an ein Pferd kommt, obwohl das eine ganze Weile dauert. Habt ihr nichts gegen einen längeren Spaziergang, folgt einfach dem Weg, der nach Norden führt.

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Hoffentlich kennt ihr ein gutes Wanderlied, der Fußmarsch wird nämlich eine ganze Weile beanspruchen.

Etwa auf der Höhe der Markierung auf der Karte wird ein Weg nach Nordosten abführen. Selbiger bringt euch zum Fluss, den ihr auf Höhe der Mühle überquert. Sucht dann Müller Woyzeck auf und an sagt ihm, dass ihr den Ring überbringt. Er weiß zwar nichts von dem Ring (war ja klar), kennt euch aber immerhin, da ihr von Peschek angekündigt wurdet. Eure Aufgabe ist an diesem Punkt erfüllt und die Quest "Der ehrbare Dieb" abgeschlossen. Fragt ihr Woyzeck, ob ihr behilflich sein könnt, startet das die Aktivität "Diebische Müller - Woyzeck".

Alles Wissenswerte rund ums Rollenspiel findet ihr in unserer Kingdom Come Deliverance-Komplettlösung.

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