Wir betrachten es bereits als eine höchst empfehlenswerte Anschaffung für PS4- und PS4-Pro-Nutzer. Aber heute betritt Sonys Wipeout Omega Collection mit einem kostenlosen Upgrade, das vollständigen PlayStation-VR-Support einführt, die nächste Stufe. Wir hatten Zugang zur PS4-Pro-Version und haben sie intensiv gespielt - sie ist etwas ganz Besonderes.

Zuallererst einmal: es ist das komplette Spiel. Es gibt keine Einschränkungen, keine Kompromisse, nicht weniger Inhalte. Es ist einfach eine Virtual-Reality-Alternative, die die bisherigen Möglichkeiten ergänzt, das Spiel zu spielen. VR-Spieler können sogar in Multiplayer-Rennen gegen normale PS4- und PS4-Pro-Nutzer antreten. Wir sind noch dabei, unsere Plattform-Vergleiche zu erstellen, aber es gibt keine Anzeichen dafür, dass visuelle Einschränkungen vorhanden sind. Schließlich lief die Wipeout Omega Collection in fester 4K-Auflösung mit 60 Frames pro Sekunde auf der PlayStation 4 Pro. Das lässt vermuten, dass es beim 1080p-Display von PSVR deutliche GPU-Überschüsse gibt.

Ähnlich wie bei den vorhandenen Versionen der Omega Collection liegt die Framerate bei festen 60 FPS, zur Unterstützung des 120-Hz-Bildschirms von PSVR wird Bewegungsinterpolation verwendet. Wie bei anderen Titeln, die diese Technik nutzen, gibt es einen sichtbaren Ghosting-Effekt, vor allem bei schnellen, seitlichen Bewegungen. Der wichtigste Aspekt ist jedoch die Konsistenz. Nach mehreren Stunden haben wir keine Einbrüche der Performance festgestellt.

Unser früherer Blick auf die Omega Collection. Mit dem heutigen Update erlebt ihr all das komplett in Virtual Reality.

Die Idee, Wipeout in Virtual Reality zu spielen, klingt in der Theorie aufregend. Und in der Praxis ist es das in höchstem Maße. Die anfänglichen Sekunden bereiten die Bühne für das bevorstehende Rennen. Ihr schaut euch das Cockpit und die Umgebung genauer und näher an als zuvor. So habt ihr das Spiel bislang noch nie gesehen und ist es ziemlich großartig. Dann geht das Rennen los und es als "intensiv" zu bezeichnen wird dem, was folgt, nicht wirklich gerecht.

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Eine Warnung ist jedoch angebracht: das hier ist wirklich extrem und mit schnellen Bewegungen, die bei vielen Nutzern für Probleme sorgen könnten. Ihr braucht definitiv VR-Erfahrung, um mit diesem Erlebnis zurechtzukommen. Ich spielte maximal drei Rennen, bevor ich eine Pause einlegte, um mit diesem intensiven Erlebnis etwas besser zurechtzukommen. Interessanterweise tauchen Meldungen auf, die euch vor möglichen Motion-Sickness-Problemen warnen (zum Beispiel bei der 180-Grad-Wechseln in Fury-Eliminator-Runden). Auch auf einigen der extremeren Kurse gibt es Warnungen und der Fahrassistent wird automatisch aktiviert - was ihr auf Wunsch ausschalten könnt.

Es ist mit Sicherheit ein holpriger Ritt, aber auch ein spektakulärer. Es ist in jeder Hinsicht ein Wipeout-Erlebnis und das ohne Kompromisse - das schließt die Intensität der Rennen mit ein.

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Über den Autor:

Richard Leadbetter

Richard Leadbetter

Technology Editor, Digital Foundry

Rich has been a games journalist since the days of 16-bit and specialises in technical analysis. He's commonly known around Eurogamer as the Blacksmith of the Future.

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