Wer, so wie wir, täglich viele Stunden mit Controller an PS4, Xbox One oder dem PC zockt, wird bei den Standard-Gamepads schnell bestimmte Funktionen vermissen oder sich an irgendwelchen Punkten stören. Glücklicherweise ist man heutzutage nicht mehr zwingend auf die mitgelieferten Gamepads angewiesen.

Sowohl die Originalhersteller als auch viele Drittanbieter gehen auf die Bedürfnisse und Wünsche der Gamer (und den schnell wachsenden Markt von hochwertiger Gamer-Hardware) ein und bieten unzählige verschiedene Controller-Modelle an. So kann sich jeder entsprechend seiner Vorstellungen den besten und geeignetsten Controller aussuchen.

Wir selbst testen immer wieder neue Controller und halten auch stets die Augen nach neuen Entwicklungen offen (zugegebenermaßen nicht ganz ohne Eigennutz). Auf dieser Seite wollen wir euch - sozusagen als Ergebnis all dieser Test - eine Übersicht der besten Controller für die PS4, den PC und die Xbox zeigen und euch auch ein paar Anregungen und Empfehlung für eure Suche mitgeben.

Einfachheitshalber sortieren wir die Controller grob in die Klassen Highend, Oberklasse, Mittelklasse und Einsteigerklasse ein. Die Klassifizierung lässt sich relativ leicht am Preis eines Modells erkennen. So werdet ihr bei Einstiegsmodellen (bis 30 Euro) nie die hochwertigste Verarbeitung, die besten Materialien, den größten Umfang, die beste Ausstattung und so weiter finden. Es wird immer an einer oder mehreren Ecken Kompromisse geben.

Auf der anderen Seite war und ist das Beste schon immer etwas kostspieliger. Die Standard-Controller der Konsolen bewegen sich technisch sowie qualitativ schon lange auf einem sehr hohen Niveau - kein Vergleich zu Früher - daher ist es nicht leicht, etwas Besseres zu finden, was sich im Preis niederschlägt. Plant daher für einen Controller der Oberklasse ruhig 50 bis 100 Euronen ein. Mit einem Controller der Highend-Klasse müsst ihr sogar mit einem Preis von 100 bis 200 Euro rechnen.

Hier ein erster Überblick unserer Empfehlungen:

Highend für Xbox One und PC - Razer Wolverine Ultimate

Razer_Wolverine_Ultimate

Es hat lange gedauert. Sehr lange. Doch im Frühjahr 2018 ist es passiert: Ein neuer Controller versucht am Sockel des unschlagbaren Xbox Elite Wireless Controllers zu kratzen und Anhängern des Microsoft-Controller-Layouts eine gangbare Alternative zu bieten. Bislang war der Xbox Elite und selbst der normale Xbox One Controller ja mehr oder weniger konkurrenzlos, doch der Razer Wolverine Ultimate - so etwas wie die Edelvariante des Wolverine Tournament für den Heimgebrauch - wagt das schier unmögliche.

Wie von einem Herausforderer des Elite erwartet, setzt der 260 Gramm leichte Wolverine Ultimate auf hochwertige Materialien und Elektronik. Das Layout orientiert sich sehr stark am Standard-Xbox-Controller, bindet aber weitere Zusatztasten ein. Dazu gehören zwei frei belegbare multifunktionale Bumper (obere Stirnseite), vier multifunktionale Trigger (Rückseite) und das von Razer bekannte Quick Control Panel an der unteren Stirnseite. Punkten will der Edel-Controller mit ausgesprochen hochwertigen Switches, austauschbaren Teilen zur individuellen Anpassung (Sticks und Steuerkreuz) und der Razer Chroma LED-Beleuchtung, die neben verschiedenen Leuchteffekten auch auf euer Gameplay reagiert (z.B. um Cooldowns von Fähigkeiten anzuzeigen). Die Software (Razer Synapse) bietet die Möglichkeit, die Multifunktionstasten und Trigger frei zu belegen, die Stick-Empfindlichkeit, Vibrationsstärke und Beleuchtung anzupassen zu erstellen und sie in einem der mehr als 500 Profile zu speichern.

Ein paar Mankos, sofern man sie als solche ansehen will, gibt es doch. So verzichtet Razer beispielsweise auf einen Wireless-Modus. Das spart zwar das Gewicht eines Akkus ein und gewährleistet beste Reaktionszeiten, zwingt den Vielfraß jedoch an die Leine. Selbige ist textilumwickelt und großzügige drei Meter lang. Hinzu kommt ein 20 cm langes Zusatzkabel, das sich löst und die Konsole vorm mitreißen schützt, solltet ihr übers Kabel stolpern. Ein weiterer Kritikpunkt: Für das Kabel in der Schutztasche anscheinend kein Platz vorgesehen.

Highend für Xbox One und PC - Xbox Elite Wireless Controller

Elite

Microsofts Xbox Elite Wireless Controller aus dem Jahre 2015 war sehr lange Zeit der unangefochtene Herrscher unter den besten Controllern für die Xbox One und den PC. Und auch wenn er zuletzt mit dem Razer Wolverine etwas Konkurrenz bekommen hat, ist das Stück Edelhardware nach wie vor eines der besten, wenn nicht noch immer das Beste Gamepad, das man sich zulegen kann. Der Grund dafür ist recht einfach: Er wird immer wieder weiterentwickelt (erst Anfang dieses Jahres kamen Gerüchte um eine neue Revision auf), bildet technisch und qualitativ die Spitze und bietet viele Funktionen, die man bei anderen Controllern vergeblich sucht.

Dazu gehören Dinge wie austauschbare Komponenten, ein Kabel- sowie Wireless-Betrieb oder hochwertige Materialien und Elektronik, die eine lange Haltbarkeit und höchste Präzision versprechen. Beispielsweise sind die Sticks, Steuerkreuze und Paddles aus Edelstahl gefertigt und die neuen reibungsarmen Ringe an den Sticks nutzen sich weniger ab. Die gummierte Diamond Grip-Fläche sorgt für eine angenehmere Haptik, mehr Stabilität und dafür, dass der Controller auch nach längerer Zeit noch bequem in der Hand liegt. Das Soft-Touch-Finish der Oberseite ist dagegen komfortabel und rutschfest.

Zu den üblichen Merkmalen des ohnehin schon sehr guten Vorgängers (Xbox One Standard-Controller) kommen vier austauschbare und frei programmierbare Paddles auf der Rückseite, arretierbare Trigger und eine App, mit der sich alle möglichen Dinge feinjustieren lassen (Min.-/Max.-Werte der Trigger, Stick-Empfindlichkeit, Stärke der Vibrationsmotoren etc.). Makros und Profile sind ebenso möglich wie eine individuelle Belegung der 14 Eingabe-Tasten, der ABXY-Tasten, der Paddles, dem Steuerkreuz, den Triggern und der Stickklicks. Auch der Lieferumfang weiß zu überzeugen: Der Xbox Elite Wireless Controller kommt mit einem eigenen Schutz-Case, 4 Paddles, 6 Sticks (2x Standard, 2x groß, 2x gewölbt), zwei Steuerkreuzen (mehrflächig und herkömmlich), USB-Kabel (2,7m), Batterien, Kurzanleitung und Produkthandbuch.

Highend für PS4 und PC - Razer Raiju

Razer_Raiju

Der Razer Raiju Controller wurde Ende letzten Jahres auf den Markt gebracht und tritt in direkten Konkurrenzkampf zum Nacon Revolution Pro. Das Highend-Pad richtet sich ebenfalls an E-Sportler, weshalb man auch nur hochwertige Materialien wie Aluminium in Luftfahrtfertigungsqualität und Carbon vorfindet. Zusammen mit einer Top-Verarbeitungsqualität soll das für eine lange Lebensdauer sorgen. Die Bauform, die in die Seitengriffe eingelassene Gummibeschichtung und das ideale Gewicht von 349g wurden in Zusammenarbeit mit renommierten E-Sportlern ausgetüftelt und sollen auch lange Zockersessions ermöglichen.

Bei der Ausstattung und dem Tastenlayout orientiert man sich mehr oder weniger am bekannten Design des PS4-Standard-Controllers. Zu den zwei hochpräzisen Sticks, dem D-Pad, den vier mechanischen Hyperesponse-Aktionstasten, den beiden Schulter- sowie Trigger-Tasten und der Share-, Option- und PS-Taste gesellen sich noch insgesamt vier programmierbare Multifunktionstasten - zwei Bumper auf der Rückseite sowie zwei abnehmbare Trigger-Tasten an der Unterseite. Des Weiteren kommt ein sogenanntes "Quick Control Panel" mit vier Tasten an der unteren Controllerkante hinzu, mit dem sich sofortige Anpassungen bei Lautstärke, Mikrofon, Profile und andere Funktionen vornehmen lassen.

Anders, als beim Nacon Revolution Pro, lassen sich beim Razer Raiju die programmierbaren direkt an der PS4 anpassen. Alternativ geht's auch am PC. Für Experten gibt es einen Hair-Trigger-Modus (R2 muss nur wenig angetippt werden, um zu feuern), einen optionalen Trigger-Stopp-Schalter für Schnellfeuer und einen Stecher-Modus für ultraschnelle Reaktionen. Leider findet ihr auch beim Raiju keine Wireless-Funktion. Wie bei der Konkurrenz gibt's aus Lag- und Kostengründen nur ein stabiles drei Meter langes Faserkabel mit Micro-USB-Anschluss, das sich für den Transport abnehmen lässt.

Highend für PS4 - Nacon Revolution Pro (bedingt für PC)

NACON_Revolution_Pro

Der Nacon Revolution Pro wurde Anfang 2017 vorgestellt und war seiner Zeit unter den ersten Highend-Controllern für die PS4, die von einem Drittanbieter veräußert wurden. Er richtet sich vor allem an wettbewerbsorientierte Zocker und bietet dementsprechende Vorzüge, die auch ein Jahr später noch überzeugen: So lässt sich sein Gewicht anpassen (2 x 10 g, 2 x 14 g, 2 x 17 g), sämtliche Tasten und Sticks programmieren und einstellen (PC erforderlich), Makro-Sequenzen auf vier Shortcut-Tasten legen, Beleuchtungsparameter (Intensität, Pulsation) und Vibrationsparameter (stufenloses Einstellen der Vibrationsstärke, An/Aus) individualisieren und so weiter. Kurzum: Es bleiben kaum Wünsche offen.

Die Verarbeitung an sich macht einen ausgezeichneten Eindruck und die Anordnung der extrem präzisen Dual-Analog-Sticks mit 46° Amplitude und Dual-Analog-Trigger ist ein Traum für alle Xbox-Pad-Fanatiker, die an der PS4 spielen wollen. Natürlich findet man am Revolution auch sämtliche Ausstattungsmerkmale, die der Standard-PS4-Controller bietet (Touchpad, Kopfhöreranschluss, 8-Wege-Steuerkreuz, PS-/Share-/Options-Taste), nur eben eine Qualitätsstufe höher.

Leider gibt es auch ein paar Mankos: Darunter eine fehlende Einschaltmöglichkeit der PS4 via Pad und ein Wireless-Betrieb. Letzteres wurde aus "Kostengründen" und, um nicht den kleinsten Lag zuzulassen, gestrichen. Somit müssen drei Meter stabiles Textilkabel reichen, das am Controller fest verschraubt wird. Hinzu kommt, dass der Revolution Pro offiziell nur für die PS4 gedacht ist. Er funktioniert zwar am PC, taucht aber nur als Stardard-PS4-Controller auf (mittlerweile gibt es modifizierte Treiber von Fans, die für die volle Unterstützung des Nacon Revolution Pro sorgen). Im gleichen Zug ist ein PC zwingend notwendig, um die Konfiguration für die PS4 zu ändern.

Immer auf der Suche nach neuer, besserer oder spezieller Zocker-Hardware? Dann könnte euch auch das interessieren:

Oberklasse für PS4 und PC - Sony DualShock 4

DualShock_4

Der DualShock-Controller kann mittlerweile auf über zwei Jahrzehnte der Entwicklung zurückblicken. Äußerlich hat sich dabei nicht viel geändert, doch die Technik und Qualität wurde stets verbessert. Zuletzt wurden beim DS4 die beiden Griffhörnchen schlanker und länger, was für mehr Bequemlichkeit bei größeren Händen sorgt. Das Steuerkreuz sitzt dagegen immer noch oben links und der Analogstick parallel zum rechten Gegenstück, was zugleich den markantesten Unterschied zu Xbox-Controllern darstellt. Hinzu kommen zwölf digitale Tasten, zwei analoge Trigger- sowie zwei Schulter-Tasten und sechs Achsen für Bewegungserkennung, Neigung und Beschleunigung.

Neu ist das Touch-Feld oben in der Mitte, welches als Maus fungiert und Richtungsbewegungen sowie Zwei-Punkt-Gesten erkennt, sowie eine Lampe auf der Rückseite, die die Bewegungen verschiedener Spieler für die PS4-Kamera erkennbar macht. Ein weiteres Feature ist der eingebaute Mono-Lautsprecher, der für atmosphärische Sound-Features in Spielen genutzt wird. Ein großer Vorteil des DS4 ist, dass er von Haus aus mit oder ohne Kabel genutzt werden kann - das bietet nicht jeder Controller. Der 1000 mA Akku ist - wie üblich - fest verbaut und hält je nach Spiel und Nutzung rund acht bis zehn Stunden, ehe er per Micro-USB wieder aufgeladen werden muss. Am Ladekabel hängend kann natürlich weitergespielt werden.

Die Verarbeitungsqualität des DualShock 4 war anfangs recht umstritten. Man hörte von brechenden Sticks, sich schnell auflösender Anti-Rutsch-Beschichtung, knarzendem Kunststoff und anderen Kritikpunkten. Mittlerweile sind diese Probleme aber behoben. Sogar am PC verrichtet er nun kabellos oder via Bluetooth seinen Dienst. Wahrscheinlich ist es eher eine generelle Frage, ob man den DS4 liebt oder eher hasst. Solltet ihr damit jedoch nicht auf Kriegsfuß stehen und keinen spezialisierten Controller für ein bestimmtes Genre suchen, ist es Preis/Leistungstechnisch immer noch die beste Wahl.

Oberklasse für Xbox One und PC - Xbox One Wireless Controller

Xbox_One_Controller

Wer ein aktuelles Gamepad haben will und auf die technischen Spielereien wie Touchpad oder LED-Leuchte des PS4 Controllers verzichten kann, kommt am Xbox One Controller kaum vorbei. Bereits der 360-Vorgänger zählte zu den besten Controllern auf dem Mark, den man mit dem Xbox One Modell weiter verbessert hat. Am deutlichsten zeigt sich das beim ins Gehäuse integrierten Batteriefach und den angepassten Griffhörnchen, die nun kantiger und mit steilerer Haltefläche daherkommen. Unterm Strich liegt das Pad genauso gut in der Hand, wie sein Vorgänger, nur, dass die Störfaktoren entfernt wurden.

Weitreichendere Verbesserungen gab es bei den verbauten Materialien und Komponenten. So erlauben die nun etwas kleineren und leichtgängigeren Analogsticks noch schnellere und präzisere Bewegungen. Im Zuge dessen hat man sich auch um die wenigen Schwachstellen des 360-Vorgängers gekümmert. Bestes Beispiel: Das ungenaue und schwammige D-Pad ist nun ein wahrgewordener Traum, das nun nicht mehr vom Gehäuse abgehoben, sondern darin versenkt ist. Größte Neuerung sind jedoch die verbesserten Schultertasten, die noch angenehmere Druckpunkte und eine bessere Griffigkeit bieten. Zudem hat man den unteren Schultertasten Force-Feedback spendiert, was durch variable Vibrationsübertragung auf die Fingerspitzen für mehr Rückmeldung beim Zocken sorgt.

In puncto Materialstabilität sind ebenfalls Verbesserungen zu dem ohnehin bereits recht robusten Vorgänger zu spüren. Das Controllergehäuse aus mattem Kunststoff lässt sich weder verbiegen, noch wie das 360-Pad bei größerer Krafteinwirkung an den Seiten zum Knacken oder Knarzen bringen. Selbst leichte Schleifspuren/Kratzer verkraftet das neue Pad besser. Die Einrichtung, Inbetriebnahme und Individualisierung der Einstellungen des Xbox One Controllers läuft sowohl an Konsole als auch PC ohne Probleme ab - einfach einstöpseln und loslegen. Alles in allem wird man für den Preis von rund 50 Euro nur schwer einen besseren Controller finden.

Mittelklasse für PC: Xbox 360 Controller (Kabelgebunden/Wireless)

Xbox_360

Der Controller der Xbox 360 gehört zwar eigentlich zum alten Eisen, allerdings ist er für PC-Zocker durchaus noch eine Überlegung wert. Dafür sprechen mehrere Gründe: Einerseits ist das Auslaufmodell sehr günstig zu haben, auf der anderen Seite wurde das Design und die Software über mehrere Jahre hinweg stetig verbessert und sämtliche Schwachstellen und Materialprobleme beseitigt. Am Ende seiner Ära war es der wohl qualitativ hochwertigste Controller auf dem Markt und konnte mit seiner ausgezeichneten Ergonomie vor allem Spieler mit sehr großen oder sehr kleinen Händen überzeugen.

Für seine hohe Verarbeitungsqualität war er ohnehin weitbekannt. Es ist schon einiger Kraftaufwand von Nöten, um den Controller zum Knarzen zu bringen oder wirklichen Schaden anzurichten. Zudem überzeugt der Controller mit sehr präzisen Sticks und Aktionsknöpfen. Das drei Meter lange Kabel der kabelgebundenen Version reicht fast für jede Couch und wem das immer noch nicht genug ist oder wer befürchtet, über das Kabel zu stolpern, greift eben zur Wireless-Variante, die nur rund zehn Euro teurer ausfällt. Die kommt zwar mit einem auf den ersten Blick recht klobig wirkenden Batteriefach (2xAA) daher, das stört beim Spielbetrieb aber weit weniger, als man zunächst vermuten möchte. Zudem sind die austauschbaren Akkus ein echter Pluspunkt. Mit ordentlichen Akkus oder einem frischen Satz Batterien hält der Controller mehrere Tage lang durch - selten, dass das ein Gerät schafft.

Mittelklasse für PS4: Hori-Controller FPS Plus

Hori

Der Hori-Controller ist eine günstigere Version des Standard-PS4-Controllers. Für den günstigeren Preis müsst ihr allerdings auch auf einige Funktionen der DualShock-4-Vorlage verzichten. Dazu gehört: Kopfhöreranschluss, PC-Unterstützung, Rumble-Funktion, Leuchte, Sechs-Achsen-Bewegungssteuerung und der Lautsprecher. Davon abgesehen bietet der Hori-Controller alles, was auch der DS4 hat. Hinzu kommt sein besonderes Feature: Die Anordnung von linkem Stick und Steuerkreuz, die dem klassischen Xbox-Controller-Layout entspricht. Wer als PS4-Anhänger also schon immer den für größere Hände geeigneten Xbox-Controller haben wollte, bekommt hier die Gelegenheit.

Zur genaueren Anpassung in Spielen hat der Hori-Controller einen Button auf der Rückseite, mit dem sich die Empfindlichkeit des rechten Sticks direkt in drei Stufen verändern lässt (damit wird beispielsweise das Zielen in Shootern leichter). Hinzu komm eine Turbo-Taste für die Schulter- und Frontknöpfe, was bei klassischen Shoot-'em-ups von Vorteil ist. Die beiden Sticks selbst beschleunigen nicht linear, sondern graduell. Man startet bei vorsichtigen Bewegungen also erst langsam, was abrupte Zucker beim Zielen vermeidet. Der Hori ist nicht kabellos, sondern hängt an einem drei Meter langen Leine. Das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein, denn entfällt das Aufladen und zusätzliche Gewicht von Akkus oder das Problem von ausgelutschten Akkus zum schlechtesten Zeitpunkt im Bosskampf.

Insgesamt ist der Hori besonders für Shooter interessant, macht aber auch bei anderen Genres eine ganz ordentliche Figur, sofern nicht eine der fehlenden Funktionen benötigt werden. Die Verarbeitung ist hochwertig, sodass er seine Besitzer lange begleiten sollte. Sucht ihr also nach einer möglichst günstigen Alternative und könnt auf die oben genannten Funktionen verzichten, solltet ihr euch den Hori einmal genauer ansehen.

Einsteigerklasse für PC: Nacon GC-100XF

Nacon_GC_100XF

Wer eher selten mit einem Controller am PC zockt und deshalb lieber ein möglichst günstiges Pad sucht, sollte sich den GC-100XF von Nacon ansehen. Wie unschwer zu erkennen ist, orientiert sich der Controller beim Design und der Positionierung der Steuereinheiten am Xbox 360 Controller, was bei Weitem nicht die schlechteste Grundlage ist. Mit einem Gewicht von 270 Gramm liegt er angenehm in der Hand, die gummierte Oberfläche sorgt für den nötigen Grip bei schweißtreibenden Spielesessions und die Verarbeitung fällt für ein derart günstiges Pad überraschend gut aus.

Natürlich gibt es in dieser Preisklasse bei keinem Controller eine Sonderausstattung und Sonderfunktionen - da nimmt sich auch der GC-100XF nichts - doch er hat alles, was man zum Zocken braucht: Force-Feedback, zwei präzise Analog-Sticks, vier Aktion-Tasten, zwei Trigger-Buttons, zwei Schultertasten und ein digitales Steuerkreuz. Hinzu kommt noch die Home-, Back- und Start-Taste. Anschluss am PC findet das Pad mit einem 2 Meter langen USB-Kabel. Dort wird es als Xbox 360 Controller erkannt und sorgt dank wählbarer Direct-Input-8- und X-Input-Modus für maximale Kompatibilität mit allen PC-Spielen.

Einsteigerklasse für PC: CSL USB Gamepad

USB_Gamepad_CSL

Das USB Gamepad von CSL-Computer gibt es schon seit langer Zeit - und das nicht ohne Grund, denn wer ein solides Gamepad ohne technischen Schnickschnack sucht, kommt dank des unschlagbaren Kampfreises kaum daran vorbei. Die Vorlage für die Formgebung und die Position der Sticks und Tasten des 220 Gramm leichten Pads ist - deutlich erkennbar - der Controller der PS3. Keine Neuerfindung des Rads also, sondern ein bewährtes Konzept.

Die zwei Analogsticks arbeiten präzise und leichtgängig mit einem angenehmen Widerstand. Gleiches gilt für das Steuerkreuz, die vier Aktionstasten sowie die beiden Schulter- und zwei Trigger-Tasten. Neben der klassischen Home-, Start- und Select-Taste hat man dem Controller noch eine Turbo-Taste und eine Clear-Taste für eine Rapidfire-Funktion spendiert. Obendrauf gibt's eine Dual-Vibration-Funktion für entsprechendes Feedback bei Kollisionen und Detonationen. Anschluss am PC und an der zu vernachlässigenden PS3 findet das Pad via USB-Kabel (1,5 Meter lang).

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Über den Autor:

Markus Hensel

Markus Hensel

Editor Eurogamer.de

Seit 2011 bei Eurogamer.de dabei. Zockt alles aus dem Hause Blizzard, insbesondere D3, Overwatch, Starcraft 2 und WoW-Raids (auch nach 10 Jahren noch). Hört Rock und Metal, hat einen Drachen-Fetisch, kann mit Fußball nichts anfangen, ist stolzer Besitzer eines Monstergrills und mag Kuchen und Kekse (viel zu sehr).

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