Dass CD Projekt bei Cyberpunk 2077 auf die First-Person-Perspektive setzt, sorgte nicht nur hier in den Kommentaren für einige Diskussionen.

Es gibt verschiedene Gründe für diese Entscheidung, sagt CD Projekts Quest-Designer Patrick Mills im Gespräch mit Eurogamer. Unter anderem wollten die Entwickler dem Spieler das Gefühl geben, dass sie im Körper des Charakters stecken, den sie kontrollieren.

Im Gegensatz zu den Witcher-Spielen gestaltet ihr den Hauptcharakter V nach euren Wünschen und legt fest, ob es ein Mann oder eine Frau ist. Ihr wählt Hintergrundgeschichte, Spezialisierung, Aussehen und mehr.

"In The Witcher 3 spielst du Geralt und siehst ihm zu. Du steuerst ihn. Er ist ein Charakter, richtig? Er existiert bereits", sagt er. "In diesem Spiel wollten wir dich in die Schuhe und in den Körper des Charakters stecken, den du steuerst, damit du das Gefühl hast, dass es dein Charakter ist. Die First-Person-Perspektive war eine Möglichkeit, das zu tun."

Darüber hinaus sorgt dieser Blick den Entwicklern zufolge für mehr Immersion, zum Beispiel wenn ihr ein Gebäude verlasst und die große Stadt vor euch erblickt.

"Zusätzlich gibt es eine größere Immersion. Und wir können einige Sachen mit der Umgebung in der First-Person-Sicht anstellen, die aus dem Third-Person-Blickwinkel nicht möglich wären", ergänzt er.

"Es ist wirklich cool, wenn du durch die Stadt gehst und nach oben schaust, was sich in der Third-Person-Perspektive nicht richtig anfühlt. Um das Vertikale wahrhaft zu erleben, braucht es die Ego-Perspektive."

Im Kampf habt ihr abseits des Schießens verschiedene Möglichkeiten. Ihr könnt in den Nahkampf gehen oder zum Beispiel Feinde ausschalten, indem ihr euch in ihre toten Freunde hackt und sie mit einem Virus infiziert.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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