Wo wir noch vor einigen Jahren holprig animierte Pixelschlangen über einen monochromen Bildschirm scheuchten, wetzen wir heute gemeinsam mit 99 weiteren Spielern über eine riesige Insel: PUBG Mobile ist die überraschend potente Mobile-Version des Battle-Royale-Shooters. Die erst in China und seit März 2018 weltweit veröffentlichte Portierung überträgt sowohl die Technik als auch das Spielgefühl des Originals mit erstaunlicher Akkuratesse auf den kleinen Bildschirm - ein entsprechend aktuelles Smartphone vorausgesetzt (unter einem iPhone 6S oder einem vergleichbaren Android-Gerät müsst ihr euer Glück erst gar nicht versuchen).

Die Handy-Fassung entspricht trotz kleinerer Änderungen weitestgehend einer Eins-zu-eins-Umsetzung. Wie auf dem PC und der Xbox One springen 100 Spieler über einer 64 Quadratkilometer großen Insel ab, um sich dort so lange unter Beschuss zu nehmen, bis nur noch ein Überlebender aufrecht steht - der Gewinner des "Chicken Dinners". Ihr könnt beliebig zwischen den Maps Mirarmar und Erangel wechseln, euch im Solo-, Duo- und Squad-Spiel versuchen, einen individuellen Charakter erstellen und überhaupt all das tun, was ihr von Playerunknown's Battlegrounds gewohnt seid.

Trotzdem: Völlig ohne Einschnitte konnten die Entwickler den immens populären Shooter natürlich nicht aufs Handy übertragen. Welche Änderungen euch erwarten, was die Mobile-Version so besonders macht und alles, was ihr sonst noch wissen solltet, erfahrt ihr in diesem Artikel.

PUBG Mobile Download: APK für Android und IPA für iOS herunterladen

Wie schon Fortnite Mobile und Ark Mobile ist auch die Smartphone-Version von PUBG kostenlos in Apples App Store bzw. dem Google Play Store verfügbar. Ihr könnt das Spiel also jederzeit ohne Risiko herunterladen und einfach mal reinschnuppern - sei es, um es zumindest mal angespielt zu haben, oder zu überprüfen, ob euer Handy bzw. Tablet genug Pferdchen für das anspruchsvolle Spiel unter der Haube hat.

Während sowohl der Download als auch das eigentliche Spielen mit keinerlei Kosten verbunden sind, könnt ihr natürlich trotzdem ein paar Euro in die App investieren - aus reiner Nächstenliebe haben die Entwickler jedenfalls nicht an der Umsetzung gearbeitet. Ihr könnt euer sauer verdientes Geld unter anderem in verschiedene Mikrotransaktionen pumpen, doch die größte und gerade für Vielspieler ergiebigste Investition stellt fraglos der neue Royale Pass dar. Dieser ist dem Battle-Pass von Fortnite nachempfunden und bringt euch verschiedene kosmetische Gegenstände und weitere Vorteile.

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PUBG Mobile ist kein heruntergedampfter Port der großen Version, sondern wuppt die vollständige Battle-Royale-Spielerfahrung auf den kleinen Bildschirm.

Ego-Perspektive: PUBG Mobile in der First-Person-Ansicht spielen und der Mini Zone-Modus

Das Update 0.6.0 stellte bislang eines der zentralsten im noch jungen Lebenszyklus von PUBG Mobile dar. Neben jeder Menge kleiner Änderungen und einem neuen Tier-System rollten damit primär zwei essentielle Neuerungen an die Startlinie: die Ego-Perspektive sowie der Arcade-Modus Mini Zone.

First-Person-Ansicht

Das Grundlegende vorab: Es ist nicht möglich, im Spielverlauf beliebig zwischen den zwei nun zur Auswahl stehenden Perspektiven zu wechseln. Stattdessen entscheidet ihr euch vor Beginn einer neuen Runde, in welcher Ansicht ihr spielen wollt. PUBG trennt die First- und Third-Person-Server voneinander, sodass ausschließlich Spieler gegeneinander antreten, die in derselben Perspektive zocken.

Wollt ihr einen Lauf in der Ego-Perspektive wagen, müsst ihr dafür nur das entsprechende Pull-down-Menü oben links im Hauptmenü unter dem großen Start-Button auswählen. Beachtet jedoch, dass ihr ausschließlich im Classic Mode in der Ich-Ansicht spielen könnt. Ob künftig noch weitere Modi unterstützt werden, ist aktuell nicht bekannt, aber alles andere als unwahrscheinlich. Immerhin habt ihr weiterhin die Wahl, ob ihr allein, zu zweit oder als Squad über eine der zwei Karten Mirarmar bzw. Erangel ziehen wollt. Übrigens: Sowohl während des anfänglichen Fallschirmsprungs aus dem Flugzeug als auch beim Fahren von Vehikeln schaltet das Spiel aus Gründen der Übersicht weiterhin automatisch in die Third-Person-Perspektive.

Der Umstieg auf die Ich-Ansicht ist jedenfalls keine kleine Umstellung und es kann ein wenig dauern, bis ihr euch daran gewöhnt. Gegebenenfalls hilft es euch, ein wenig an den verschiedenen Einstellungen der Perspektive herumzuschrauben. Besonders das Variieren der Sensitivität kann Wunder wirken. Ebenfalls große Auswirkungen hat das Field of View (FoV), das die Größe eures Sichtfelds bestimmt. Ein hoher Wert führt dazu, dass ihr mehr von eurer Umgebung seht. Zugleich werden dadurch aber eure Gegner kleiner dargestellt, sodass präzises Zielen schwerer wird. Hier müsst ihr einfach ein bisschen mit den verschiedenen Werten herumspielen, bis ihr einen gefunden habt, mit dem ihr euch wohlfühlt.

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Inzwischen könnt ihr PUBG auch in der Ego-Perspektive spielen.

Mini-Zone-Modus

Dieser Arcade-Modus fand ebenfalls im Rahmen von Update 0.6.0 seinen Weg ins Spiel und ist auf eine schnelle Runde für zwischendurch ausgelegt. Zwar gehen weiterhin 100 Spieler an den Start - allerdings auf einer deutlich kleineren Karte, die dreimal so viele Ressourcen wie gewöhnlich beherbergt. Dadurch kommt es deutlich schneller zu intensiven Gefechten, was dem "Nur mal schnell eine Runde daddeln"-Konzept von PUBG Mobile gut zu Gesicht steht.

Warum ihr PUBG Mobile nicht mit Controller spielen könnt

Auch wenn Playerunknown's Battlgegrounds auf Smartphones eine hervorragende Figur macht, muss es sich doch zwangsläufig mit einem Problem herumschlagen, das weder auf PC noch auf Xbox One besteht: der frickeligen Touchscreen-Steuerung. Obwohl die Entwickler viele sinnvolle Änderungen und Anpassungen vorgenommen haben, damit ihr PUBG auch auf dem Handy halbwegs gezielt kontrollieren könnt - an die Präzision eines Controllers oder gar von Maus und Tastatur kommt diese Variante nicht annähernd heran.

Das Problem: Gamepad-Spieler hätten gegenüber Touchscreen-Gamern einen enormen Vorteil, der jedwedes Balancing zunichte machen würde. Aus diesem Grund besitzt PUBG Mobile keine Unterstützung für Controller oder Maus und Tastatur und daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern.

Zwar könnt ihr über Umwege trotzdem externe Eingabegeräte nutzen. Das ist euren Mitspielern gegenüber allerdings grob unfair und wird von den Entwicklern zudem nicht gern gesehen. Im schlimmsten Fall müsst ihr gar mit Konsequenzen rechnen. Spart euch derlei Versuche also und weicht lieber auf die PC- oder Xbox-Version aus, wenn ihr nicht auf haptische Tasten verzichten wollt.

PUBG Mobile Bots: Was hat es damit auf sich?

Entgegen der Konsolen- und PC-Version scheint sich der Einstieg in PUBG Mobile unerwartet einfach zu gestallten. Viele Spieler der Handy-Version berichten, dass sie ihre ersten Matches direkt als Sieger und mit SS+ Spitzenbewertungen absolviert haben, obwohl sie sonst keinen Blumentopf gewinnen.

Nachdem sich diese Meldungen gehäuft haben, lag der Verdacht recht nahe, dass man als Neueinsteiger in den ersten Runden wohl gegen Bots ins Rennen geschickt wird. Natürlich sind die Bots nicht die hellsten Kerzen auf der Torte und taugen mehr oder weniger nur für Kanonenfutter, damit neue Spieler mit Erfolgserlebnisse zum Weiterspielen gelockt werden. Bei Reddit wurde sogar ein entsprechender Thread dazu eröffnet.

Die Kollegen von The Verge kamen den Bots ebenfalls auf die Spur, stellten dabei aber auch fest, dass die Anzahl an Bots mit zunehmenden Level sinkt und man gegen immer mehr menschliche Gegner antritt. Solltet ihr selbst mit der mobilen Version anfangen, verzichtet besser darauf, euren Freunden Bilder und Nachrichten von euren ersten perfekten Matches zu schicken, sonst holt man euch schnell wieder vom hohen Ross herunter.

PUBG Mobile Crossplay: Kann ich mit PC- und Xbox-One-Gamern spielen?

Entgegen der Konkurrenz von Fortnite hat man bei PUBG Mobile bislang gegen die Möglichkeit entschieden, die PC- und Xbox-One Spieler mit Mobile-Spielern zusammenzuwerfen. Man sei sich im Klaren, dass die trägere Eingabe auf Smartphone oder Tablet nicht mithalten kann, wodurch man kaum Chancen auf ein "Chicken Dinner" hat. Somit spielen Mobile-Spieler auch nur gegen andere Mobile-Spieler (und Bots), was nach einem fairen Deal klingt.

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PUBG fürs Handy: Welche Smartphones und Tablets sind kompatibel?

iOS

Für iOS wird mindestens Version 9 und ein Gerät mit Hardwarespezifikationen wie beim iPhone 5S vorausgesetzt. Empfohlen ist ein iPhone 6 oder ein neueres Modell. Geht von rund 900 MB beim Speicherplatzbedarf aus. Kompatibel sind folgende Geräte:

  • iPhone: 5s, 6, 6 Plus, 6s, 6s Plus, SE, 7, 7 Plus, 8, 8 Plus, X
  • iPad: Air, Air Wi-Fi + Cellular, mini 2, mini 2 Wi-Fi + Cellular, Air 2, Air 2 Wi-Fi + Cellular, mini 3, mini 3 Wi-Fi + Cellular, mini 4, mini 4 Wi-Fi + Cellular, 12,9" iPad Pro, 12,9" iPad Pro Wi-Fi + Cellular, 9,7" iPad Pro, 9,7" iPad Pro Wi-Fi + Cellular, iPad Wi Fi (5. Generation), iPad Wi Fi + Cellular (5. Generation), 12,9" iPad Pro (2. Generation), 12,9" iPad Pro Wi Fi + Cellular (2. Generation), 10,5" iPad Pro, 10,5" iPad Pro Wi Fi + Cellular.
  • iPod: iPod touch (6. Generation)

Android

Die Liste an unterstützen Android-Geräten ist bei Weitem zu lange, um sie hier aufzuzählen. Mehr als 500 Geräte werden unterstützt, darunter gängige Modelle wie Samsungs Galaxy Note (ab 5) oder S8, Sonys Xperia XZ1 oder X, Googles Pixel 2, Huaweis Honor 8 oder P9, LGs G5 oder Redemi Note 4 oder 4A.

Grundsätzlich ist mindestens Android-Version 5.1.1 Lollipop und ein Gerät mit mindestens 2 GB RAM (Arbeitsspeicher) erforderlich. Rechnet zudem mit einem Platzbedarf von ungefähr 900 MB.

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PUBG Mobile läuft auf nahezu allen halbwegs aktuellen Smartphones.

Weitere PUBG-Guides:

PUBG Mobile: Gibt es einen Unterschied zur PC-, PS4- oder Xbox One-Version?

Die einfache Antwort: mehr oder weniger nein.

Die ausführlichere: PUBG Mobile ist im Grunde eine Portierung der Konsolen-Version (was auch den Inhalt betrifft). Sprich: Via Fallschirm landen 100 Spieler auf nur einer verfügbaren Karte mit einem acht Quadratkilometer großen Spielareal. Dort sucht man sich Waffen, Ausrüstung und Fahrzeuge, um sich anschließend im Überlebenskampf gegenseitig auszuschalten. Wer umgelegt wird oder es bei den regelmäßig stattfindenden Gebietsverkleinerungen nicht schnell genug in den neuen Spielbereich schafft, scheidet aus. Wer als letzter übrig bleibt, ist der Sieger. Die mobile Version bietet sogar eine Voice-Chat-Funktion im Duo- und Squad-Modus, wie man sie von der PC-Version kennt.

So weit, so gut. Allerdings ist ein Smartphone oder Tablet nun mal kein PC, daher sind gewisse Abstriche für die mobile Version unumgänglich. Am deutlichsten ist das bei der Grafik zu bemerken, die weniger detailreich bzw. mit geringeren Texturen auskommen müssen - schlecht sieht das aber nicht aus. Ebenfalls unterschiedlich ist logischerweise die Steuerung via Touchscreen, wobei man versucht hat, der Steuerung auf einem Gamepad möglichst nahe zu kommen.

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