Die Crew? Vergessen. Die kriminelle Energie? Vorbei. Hedonistische Rennen, mit allem, was gut und teuer ist? Das ist das neue Lebensziel. Und das Beste daran: Praktisch jede Zwischensequenz lässt sich wegdrücken und hat man erst mal die Stimmen auf Null geschaltet, kann man ganz vergessen, dass es hier so etwas wie eine Story gibt. Tut ihr das nicht, könntet ihr euch fragen, ob das hier nicht eigentlich Forza Horizon sein sollte. Austauschbar ist ja kein Ausdruck. Aber ich beschwere mich nicht. Ich bevorzuge meine Rennspiele ohne Story und The Crew 2 lässt sich komplett in diese Richtung biegen.

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The Crew 2 Test: Ganz legal hoch hinaus.

Überhaupt zeigt es sich extrem flexibel. Nicht nur in seinen Vehikeln, zu denen natürlich Autos und Motorräder aller Klassen zählen, auch Flugzeuge und schwer motorisierter Wassersport gehören nun dazu. Die Crew selbst ist mehr eine Option, eine Minilobby, die sich schnell mit Fremden gründen lässt oder Freunde einfach zusammenhält. Das Spiel pocht weit weniger darauf als noch im Vorgänger und wäre da nicht der Name, es wäre nicht anders als jedes andere der aktuellen Open-World-Mini-MMO-Always-On-Vertreter. Spielt ihr lieber allein, dann ist das überhaupt kein Problem, nicht mal eine Einschränkung, es gibt keine Zwangs-KI-Partner oder ähnliche Spielchen. Handhabt es wie jeden anderen Racer dieser Art der letzten zehn Jahre und The Crew 2 wird sich dem in keiner Weise in den Weg stellen.

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The Crew 2 Test: Für Abwechslung ist gesorgt. Jenseits von richtigen Lastern gibt es praktisch nichts, was hier nicht dabei ist.

Aber es hat schon Vorteile, in der Gruppe unterwegs zu sein und das hängt mit der durchaus bissigen KI zusammen. Allein müsst ihr selbst die Vorgabe des meist dritten, aber auch mal ersten Platzes erreichen und das wird euch nicht leicht gemacht. Sollte die KI-Gruppe ein Gummiband haben, dann ist es irgendwo gerissen. Es kann sein, dass sie sich ein ganz klein entspannen, wenn ihr zwanzig Sekunden zurückliegt, aber darauf würde ich nicht mal wetten. Fies ist es schon fast, dass alle KI-Fahrer gute Leistungen abliefern und deshalb auch in einem sehr engen Feld fahren. Wenn euch ein Fehler passiert, dann kostet euch das. Schon eine schlecht genommene Kurve reicht für zwei Plätze. Einmal so richtig wogegen gedotzt? Ihr seid Letzter und das mit fünf Sekunden Abstand. Zurückspulen? Gibt es nicht. Checkpoint? Nicht mal in dem viertelstündigen Harley-Davidson-Route-66-Rennen. Starten, gut fahren und gewinnen. So einfach ist das hier. Oder eben auch nicht. In der Gruppe ist es leichter, denn es muss nur einer die nötige Platzierung erreichen, damit das Rennen für alle gewonnen wird. Nicht, dass das gegen diese KI zu einfach wäre.

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The Crew 2 Test: Jede Disziplin hat ihre Eigenheiten, so geht es beim Drag-Racing um den perfekten Schaltpunkt, wofür es sogar eine eigene Anzeige spendiert bekam.

Das gilt sogar, wenn ihr euch nach dem Punktesystem für die Stärke der Fahrzeuge richtet. Wie alle diese Spiele muss auch The Crew einen Weg finden, grundverschiedene Fahrzeuge auf einen Nenner runterzubrechen und so hat jedes Rennen einen Wert. Ist ein zulässiges Fahrzeug aus der geforderten Klasse in eurem Besitz, dann sollte es diesem Wert entsprechen oder besser drüber liegen. Das funktioniert bei Offroad-Geschichten fast immer zu euren Gunsten, bei Flugzeugen genauso, während ich bei Straßenrennen immer den Eindruck hatte, dass selbst ein Viertel mehr Punkte als nötig bestenfalls gerade ausreichten, um zumindest einen Kurs nicht zu oft zu wiederholen. Das muss euch auch klar sein: Ihr habt eine offene Welt mit vielen Hindernissen und die Kurse sind teilweise schon etwas fieser gezogen. Bei The Crew gehört zumindest etwas Streckenkenntnis dazu und die bekommt ihr durch Wiederholungen. In diesem Punkt ist ein Forza Horizon sehr viel vergebender. Manchmal zu sehr und ich muss sagen, dass ich in den meisten Fällen die Herausforderungen, die The Crew 2 ausspricht, durchaus genossen habe. Nicht immer, manchmal flog auch der Controller auf die Couch, nachdem es in der letzten Kurve eines zehnminütigen Rennens mal wieder krachte, aber am Ende muss ich sagen, dass ich es nicht anders haben wollen würde. Selbst wenn ich das in diesem Moment sicher anders sah.

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The Crew 2 Test: Der Detailgrad der Welt ist für die Größe hoch, auch wenn es noch nicht an Forza Horizon heranreicht.

Im Gegenteil, wie schon gesagt, fielen gerade die Flugzeuge viel zu einfach aus und noch dazu etwas lustlos in den Events. Durch Markierungen in Formation fliegen, ein paar simple Manöver für Punkte aneinanderreihen, das ist alles recht banal. Auch die Bootsrennen wurden sehr viel leichter, nachdem ich einen kleinen Fehler nicht mehr machte. Erst habe ich geflucht und getobt, denn selbst nach einem perfekten Run hatte der Erste immer noch vier Sekunden Vorsprung. Dann sagte man mir, das ich den Stick nach hinten ziehen muss, damit das Boot die Nase aus dem Wasser hebt und schneller fährt. Es lässt sich dann etwas schlechter lenken, aber nicht so viel schlechter und schon gewann ich praktisch jedes Rennen auf Anhieb. The Crew 2 hinterlässt ganz eindeutig den Eindruck, dass das Team mit allem Erfahrung hat, was auf Rädern rollt und Wasser und Luft erst einmal mit diesem Spiel zart ausgetestet werden müssen.

Die Zahl an Rennen sollte auch kein Problem sein: Ihr sammelt "Follower" - Kudos, Erfahrung, nennt es, wie ihr wollt, es ist nichts anderes - und schaltet damit sehr stetig neue Rennklassen und damit Rennen frei. Drag-Rennen, Monstertrucks-Parcours, kleine Speedboote für enge Flüsse, Motocross, es kommt immer etwas Neues dazu und das Spiel ist nett genug, es so zu timen, dass ihr immer auch genug Cash für ein Fahrzeug in der Klasse übrighabt. Nicht viel mehr allerdings und Fahrzeugsammler werden hier laaange spielen müssen, um die Garage zu füllen. Aber das ist woanders auch nicht anders und hier wurde es immerhin so gelöst, dass ihr jedes Fahrzeug ziemlich weit im Stile eines alten Gran Turismo hochlevelt. Hier kommen jetzt leider die ersten echten Kritikpunkte, denn dieser Prozess ist umständlich und langwierig.

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The Crew 2 Test: Loot!! Aber kaufen kann man es nicht, es muss erspielt werden.

Ihr sammelt Loot-Boxen, die ihr nach jedem Rennen gewinnt. Diese enthalten für die entsprechende Fahrzeugklasse bessere Teile in diversen Kategorien und das Spiel scheint auch wirklich darauf zu achten, dass es bessere Teile sind. Ich hatte nie irgendwelchen Ramsch in den lustigen bunten Kugeln. Aber wenn ihr diese in ein Auto einer Klasse eingebaut habt und dann in ein anderes wechseln wollt, dann müsst ihr den ganzen Kram erst aus dem ersten aus- und in das nächste einbauen. Eine Automatik-Funktion, zum Beispiel ein "nutze die besten Teile, die ich besitze, alle in diesem Auto"-Button, würde vieles vereinfachen. Überhaupt scheint es unnütz, dass ich jedes Mal erst in ein Menü muss, um überhaupt etwas einzubauen. Eine automatische Optimierung fehlt schlicht: Es macht keinen Sinn, ein Teil mit mehr Punkten nicht einzubauen, dann kann es auch gleich von selbst passieren. Es ist am Ende viel Trara um eigentlich nichts, denn den einzigen erst einmal offensichtlichen Zweck dieser Angelegenheit verfehlt das Ganze auch - wobei ich nicht sicher bin, ob das eine schlechte Sache ist: Die Loot-Kugeln lassen sich nicht mit Echtgeld kaufen. Nur Autos lassen sich direkt bezahlen und das auch recht teuer. Selbst mittelmäßige Wagen kosten ab fünf Euro aufwärts.

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The Crew 2 Test: Das Upgrade-System nimmt sich selbst ein bisschen zu wichtig.

Die gute Nachricht ist, dass The Crew 2 zu keinem Zeitpunkt so sehr auf die Bremse tritt, wie es zum Beispiel das letzte Need for Speed tat. Ich kaufte rein gar nichts mit Echtgeld, nutze nur In-Game-Ressourcen und kam in zwanzig Stunden nicht an den Punkt, wo es nicht weiterging. Ich hatte immer Rennen, die noch nicht gewonnen waren, Radarfallen, die durchrast werden mussten, Flüsse, die auf Boote warteten und vieles mehr. Wer Geld ausgibt, tut das, um …sein Lieblingsauto schneller zu bekommen? Bitte, wer das will ... The Crew 2 nervt zwar manchmal mit seinem Upgrade-System, aber nie so sehr, dass es kritisch wurde.

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The Crew 2 Test: Bei Booten nie vergessen, die Nase mit Stick nach hinten aus dem Wasser zu ziehen. Sonst wird das nichts mit dem Gewinnen.

Vielmehr ist es schade, dass es in einer echten Kerndisziplin wieder etwas schwächelt. Es ist Arcade-Racing, insoweit will ich nicht darauf hinaus, dass es sich unrealistisch spielt. Das ist erwartet und das Lenkgefühl ist durchweg sehr gut, sehr sicher und jede Klasse bietet ihre nett umgesetzten Eigenheiten, sei es Drift oder Bigfoot. Was jedoch fehlt, ist das Gefühl von Kraft. Die Fahrzeuge, selbst übermotorisierte Monster, die 300 Meilen auf den Tacho bringen, haben einfach nicht den Punch, den ein Forza Horizon so kraftvoll umsetzt. Wenn ihr in einem Drive Club mit 200 Meilen eine Straße ins Tal donnert, dann scheint die Couch zu vibrieren. The Crew 2 vermittelt nie dieses Gefühl. Es ist einfach zu brav, was das angeht, egal ob es aus der Cockpitsicht, Stoßstange oder Third-Person passiert. Alles lenkt sich elegant und tadellos und wenn jetzt noch die Emotion und das Drama dazukommen, die mit an Bord sind, wenn eine Tonne Metall mit 200 Sachen in eine Kurve gezwungen wird, dann haben wir einen Gewinner. Wiederum, das gilt leider für alle Arten von Fahrzeug. Vor allem die Boote lenken sich sehr glatt über die Wellen, es ist ein nettes Dümpeln, das zu selten von raueren Gewässern aufgewühlt wird. Fahrt ein paar Meter auf den Ozean raus, ihr werdet sehen, dass das Spiel das im Ansatz sogar kann, es verzichtet halt nur 95 Prozent der Zeit darauf, es zu tun.

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The Crew 2 Test: Der Fotomodus hat eine Zeitleiste, um den perfekten Moment zu suchen. Zum Glück kann man Tieren nichts anhaben, sonst hätte es hier Adler-Gulasch gegeben.

Schade, denn ansonsten ist die Fortsetzung eine konsequente und gelungene Weiterentwicklung in jedem Punkt, auch was die USA als Umgebung angeht. Sicher, auf meiner Wunschliste wäre ein neues Land gewesen, Indien zum Beispiel. Soll hübsch da sein, gibt sicher auch da interessante Dinge zu sehen. Nicht schon wieder Las Vegas, Baby. Aber die Umsetzung selbst ist wieder tadellos. Ihr bekommt diesmal dank eines höheren Detailgrads ein besseres Gefühl für die Landschaften, Entfernungen strecken sich glaubwürdiger, ohne der Gefahr zu erliegen, euch mit leeren Abschnitten zu nerven. Alles wirkt feiner aufgelöst, lebendiger und schlicht interessanter, egal ob ihr ein Event spielt oder einfach nur entspannt durch die Welt cruist.

Gerade dieses freie Spielen sollte nicht unterschätzt werden. Es war schon ein großer Pluspunkt des Vorgängers, aber der nervte euch konstant alle paar Meter mit zig Dingen, zu denen das Spiel euch locken wollte. All das gibt es hier auch, aber es fühlt sich dank eines aufgeräumten Interfaces weit weniger aufdringlich an. Vieles wurde auf die Karte und in die Menüs ausgelagert, ist dort gut zu finden, wenn ihr es möchtet, und ansonsten seid ihr weitestgehend ungestört, wenn ihr einfach mal nur von Ost nach West oder Nord nach Süd ein großes Land durchkreuzen wollt. Hier dürft ihr auch jederzeit die Fahrzeugart wechseln: Auf Knopfdruck schaltet ihr zwischen Boot, Flugzeug und Auto um und allein dieses Feature in Verbindung mit der wunderschönen Welt würde schon reichen, mir dieses Spiel zu verkaufen. Eine Weile fliegen, dann ein wenig cruisen, nur das Boot wählte ich eher selten, aber als ich dann doch mal den Mississippi runterfahren wollte, war es sofort und ohne Ladezeiten da. Fantastisch.

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The Crew 2 Test: Die optionalen Echtgeldausgaben beschränken sich aktuell auf den Kauf von Autos und bei den Preisen sollte man sich das zehn Mal überlegen und es dann wieder vergessen.

Die Ladezeiten bleiben eh weitestgehend im Hintergrund. Wenn ihr direkt zu einem Rennen springt, dann trickst das Spiel ein wenig, indem es euch durch eine Art eingeengten kurzen Weg zum Rennen manövriert. Auf diesem dürft ihr noch mal das Fahrzeug wechseln, aber der eigentliche Sinn dürfte es sein, ein wenig den Buffer zu füllen. Wenn es das sein sollte, dann ist es sicher viel besser als ein zehnsekündiger Ladescreen. Überhaupt solltet ihr euch nicht von den zwei Minuten initialer Ladezeit beim Start des Spiels irritieren lassen, der Rest der Erfahrung hier ist erstaunlich nahtlos. Vor allem, wenn man die Größe der Spielwelt und ihre Ausgestaltung bedenkt. Es sieht einfach gut aus. Etwas zu realistisch für meinen Geschmack, das leicht "hyperreale" eines Forza Horizon ist für meinen Geschmack netter.

Das Spiel macht auch erstaunlich wenig aus seinem Wettersystem. Es gibt Schnee und Eis, das habe ich bei einem Vorab-Event gesehen, aber noch nicht im eigentlichen Spiel. Es regnet nur selten, wofür ich durchaus dankbar bin, aber dann doch wieder so selten, dass man schon mal vergisst, dass es überhaupt vorgesehen ist. Freunde ewig und schnell wechselnden Wetters haben hier wenig zu bewundern. Bisher laufen die Server sehr anständig, ob das zum großen Launch am Freitag dann auch noch so ist, wird sich zeigen, aber genug Beta wurde ja getestet und hier ist auch jetzt schon weit mehr los, als es bei einem reinen Presserelease der Fall sein sollte. Mit anderen Worten: Wie viele von euch spielen denn schon?

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The Crew 2 Test: Sieht man nicht jeden Tag, macht man nicht jeden Tag, funktioniert hier super.

The Crew 2 ist die nette, große Wundertüte des Open-World-Arcade-Racings. Ihr habt mehr Fahrzeugtypen als sonst irgendwo, geht in die Luft und schwimmt im Wasser, donnert im Drag und driftet, was der Reifen hergibt, bevor ihr euch mit einer Harley einmal durchs Land verirrt. Die Welt lädt zu all dem ein, die simple Struktur der neuen Nicht-Story schaltet euch den Rest zügig frei und das Mikrotransaktions-Vehikel des etwas umständlichen Upgradesystems lässt sich dezent ignorieren. Die KI zeigt euch gern, wo der Hammer hängt, selbst wenn ihr mit einem ordentlichen Fahrzeug ankommt und damit wird neben dem Cruisen auch für Anspruch gesorgt.

Einnehmendere Flugzeugevents, mehr Gefühl auf dem Wasser und vor allem weniger Zurückhaltung im etwas zu sehr auf nett geschliffenen Kontakt mit der Straße, das wäre wohl ein guter Teil der noch offenen Wunschliste. Sie ist im Vergleich zum ersten Teil deutlich kürzer geworden und obwohl The Crew 2 nicht das Spiel sein kann, dass ich lieben werde, weil ihm am Ende das gewisse Etwas fehlt, das ein Spiel entweder hat oder nicht und das ein Feature-Katalog nicht erfassen kann: Ich habe meine Zeit hier sehr gern verbracht und werde auch noch ein wenig mehr davon auf diesen Straßen versenken. The Crew 2 ist so herrlich ungezwungen und macht es leicht, sich entweder ein wenig zu verlieren oder sich auch mal zu verbeißen. Eine gute Mischung und im Grunde hat es damit am Ende doch einen Platz in meinem Herzen sicher - als das bessere Test Drive: Unlimited.

Entwickler/Publisher: Ivory Tower / Ubisoft - Erscheint für: PC, PS4, Xbox One - Preis: ca. 60 Euro - Erscheint am: erhältlich - Sprache: Deutsch, Englisch und andere - Mikrotransaktionen: ja (siehe Text) - Getestete Version: Xbox One X

PC-Spiele testen wir auf Lenovo Legion PCs und Laptops, die uns von Lenovo zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt wurden. Hier erfahrt ihr mehr über Gaming-Laptops 2018 im Allgemeinen und hier geht es zur Website von Lenovo Legion Gaming.

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Über den Autor:

Martin Woger

Martin Woger

Chief Editor - Eurogamer.de

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