Was motiviert Star-Wars-Fans? Mit dieser Frage hat sich Electronic Arts eingehend beschäftigt und herausgefunden, dass sie die Nummer 1 unter den Star-Wars-Fans sein möchten.

Das sagte EA Motives Jade Raymond heute während einer Präsentation auf der Develop Conference in Brighton, an der unsere englischen Eurogamer-Kollegen teilnahmen.

Danach befragt, was ein gutes Star-Wars-Spiel ausmacht, antwortete sie: "Du musst die Erwartungen der Fans erfüllen. Star-Wars-Fans suchen nach Authentizität. Das ist enorm wichtig."

"Interessanterweise ist der Hauptgrund dafür, ein Fan zu sein, Star-Wars-Spiele zu spielen oder in irgendeiner Art und Weise am Star-Wars-Universum teilzuhaben, zum besten Star-War-Fan zu werden. Im Grunde geht es darum, seine Freunde in puncto Star-Wars-Wissen zu übertrumpfen", ergänzt sie.

Sie möchten demnach neue Details über das Universum lernen und damit gewissermaßen vor ihren Freunden angeben, um zu sehen, ob sie das auch wussten. "Ich weiß, es erscheint witzig. Aber wir verbrachten eine Menge Zeit in Unterhaltungen mit Star-Wars-Fans und -Spielern. Das war der motivierendste Faktor für alle: Mehr zu lernen, um zum Experten zu werden."

2013 vereinbarten EA und Disney einen Exklusivertrag, der es EA erlaubt, Star-Wars-Spiele zu vertreiben. Seitdem erschienen zwei Battlefront-Teile. Respawn arbeitet aktuell an Jedi: Fallen Order für 2019 und auch Motive werkelt an einem Star-Wars-Titel.

Reibungslos lief dabei nicht immer alles. Man denke nur an Viscerals eingestelltes Star-Wars-Projekt unter der Leitung von Amy Hennig oder das Lootbox-Desaster rund um Battlefront 2.

Raymond zufolge gewährt EA seinen Studios so viel Freiheiten wie möglich, um einen Beitrag zum Star-Wars-Universum zu leisten.

"Jedes Studio kann ein Konzept für ein Spiel zusammenstellen, das sie gerne mit der Star-Wars-Marke realisieren würden", erzählt sie. "DICE tat das mit Battlefront. Und Respawn arbeitet an einem Spiel namens Jedi: Fallen Order, das auf dem EA-Play-Event angekündigt wurde."

Raymonds Aufgabe ist, sich diese Ideen anzuschauen und einen vernünftigen Weg für den Publisher zu finden.

"Offensichtlich möchten wir nicht vier Star-Wars-Spiele in einem Jahr veröffentlichen. Und es sollen nicht alles Jedi-Spiele sein. Es wäre gut, einige Spiele zu haben, die sich auf verschiedene Arten von Gameplay und Fantasien konzentrieren."

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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