Hellblade: VR-Version für HTC Vive und Oculus Rift angekündigt

Update: Erscheint nicht für PSVR, HDR-Update für PS4 veröffentlicht

Update: Es kam, wie es kommen musste: Ninja Theory hat einer PS4-Umsetzung von Hellblade VR eine Abfuhr erteilt. Laut Aussage des Studios sei die Virtual-Reality-Version ausschließlich für hochgezüchtete Gaming-Rechner konzipiert, wie man auch im Entwicklertagebuch näher erläutere.

Als kleines Trostpflaster ist immerhin ab sofort Patch 1.03 für die PS4-Fassung des Spiels verfügbar. Neben den obligatorischen Bugfixes hat dieser vor allem die unlängst geforderte HDR-Unterstützung im Gepäck. Man nimmt, was man kriegen kann.

Originalmeldung: Als wäre Hellblade: Senua's Sacrifice nicht bereits in seiner Grundversion eine der immersivsten Spielerfahrung der letzten Jahre, kündigte Entwickler Ninja Theory nun auch noch eine VR-Version an.

Diese erscheint bereits am 31. Juli für HTC Vive und Oculus Rift auf Steam und ist für alle Besitzer der Vollversion kostenlos erhältlich. Damit die Angelegenheit aber nicht zur Diashow verkommt, sollte mindestens eine Nvidia GTX 1080 in eurem PC rotieren.

Die große Preisfrage ist nun, wie es um eine mögliche Version für Playstation VR bestellt ist. In diesem Punkt schweigt sich Ninja Theory bislang aus. Womöglich spielt jedoch die im Rahmen der E3 verkündete Übernahme durch Microsoft eine Rolle. In einer Einkaufstour kaufte der Tech-Gigant sowohl die bis dahin unabhängigen Engländer als auch vier weitere Studios. Das räumt dem Team zwar den notwendigen finanziellen Rückhalt ein, um weniger ertragreiche Projekte wie Hellblade VR zu stemmen. Die Chancen, Senuas unvergleichliche Reise mit einer PSVR auf der Nase zu erleben oder demnächst überhaupt wahnsinnig viele Ninja-Theory-Spiele auf einem Playstation-System vorgesetzt zu bekommen, sinken damit aber ebenfalls ganz beträchtlich.

Bereits während der Entwicklung 2015 habe man spaßeshalber an einer Virtual-Reality-Version des Action-Adventures geschraubt, verrät das Team im nachfolgenden Entwicklervideo. Man sei neugierig gewesen, wie die Wirkung der Zwischensequenzen mit einem VR-Headset ausfallen würde. Ein durchaus naheliegendes Experiment, immerhin ist Hellblade auf auditiver Ebene eine Wucht und auch darüber hinaus eines der beklemmendsten Lehrstücke in Sachen Inszenierung der letzten Jahre.

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Über den Autor:

Gregor Thomanek

Gregor Thomanek

Freier Redakteur

Trinkt gern Kaffee und liebt Videospiele, im Idealfall beides auf einmal. Ist für alles zu haben, was aus Japan kommt. Hat nie Herr der Ringe gesehen und findet, das sollte auch so bleiben. Gründet irgendwann einen Ryan-Gosling-Fanclub. Hat seine Katze "Yoshi" genannt, bereut nichts. Konsolenkind.

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