Als Pokémon-Go-Trainer ist man bekanntermaßen auf ein glückliches Händchen angewiesen - insofern ist die Einführung der Glücks-Pokémon nur folgerichtig. Die neue Taschenmonster-Kategorie fand im Rahmen eines größeren Updates am 25. August ihren Weg ins Spiel und sorgte dort sogleich für Verwirrung. Wie erhält man diese Wadenbeißer, worin liegt ihre Besonderheit und was sollte man sonst noch über sie wissen?

Das Wichtigste vorab: Ihr solltet keinesfalls völlig neue Kreaturen erwarten. Stattdessen sind die im Englischen auch als Lucky Pokémon bekannten Glückspilze eher mit Shiny- und Alola-Begleitern vergleichbar. Sie stellen nämlich lediglich spezielle Variationen bestehender Monster dar. Im Fall der Glücks Pokémon liegt ihre Besonderheit darin, dass sie weit weniger Sternenstaub für Power-ups benötigen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Dadurch könnt ihr die WP eurer Kämpfer deutlich schneller und kostengünstiger aufs Maximum bringen.

Dort hören die ungewöhnlichen Eigenarten aber längst nicht auf. Alles, was ihr sonst noch über die kleinen Kerlchen wissen müsst, erfahrt ihr in diesem Guide.

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Glücks-Pokémon könnt ihr nur durch Tauschen erhalten.

Lucky-Pokémon Tausch: Wie ihr die Monster beim Tauschen erhaltet

Anders als reguläre oder auch die besonders wertvollen Shiny-Pokémon könnt ihr Lucky-Monster nicht in der freien Wildbahn fangen. Die einzige Möglichkeit, an sie heranzukommen: Ihr müsst Pokémon tauschen. Erst in dem Moment, in dem ein Taschenmonster den Trainer wechselt, kann es seinen Status ändern.

Dieser Vorgang ist allerdings nur schwerlich beeinflussbar und mehr oder minder ein Glücksspiel. Oder anders: Ob ein Begleiter zu einem Glücks-Pokémon wird, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Einer der entscheidendsten ist die Verweildauer in der Box, denn: Je länger ein Monster in der Box gelagert wurde, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nach einem Tausch zum Lucky-Pokémon wird. Darüber hinaus habt ihr aber kaum Möglichkeiten, diese Eigenschaft gezielt herbeizuführen.

Zusätzlich verkompliziert wird die Angelegenheit dadurch, dass offenbar selbst Niantic unsicher ist, mit welcher Häufigkeit Luckys auftreten sollen. War die Chance am Tag der Einführung noch überraschend hoch, fiel dieser Wert in den Folgetagen rapide ab, sodass es inzwischen ein gutes Stück unwahrscheinlicher ist, solch einen Glücksgriff zu landen. Wir werden abwarten müssen, in welche Richtung sich die Wahrscheinlichkeit langfristig entwickelt.

Änderungen: Woran ihr Glücks-Pokémon erkennt und welche Vorteile sie euch bringen

Sollte das Glück buchstäblich auf eurer Seite sein, erkennt ihr das sofort. Zwar unterscheiden sich Glücks-Pokémon nicht optisch von ihren gewöhnlichen Artgenossen. Dafür hebt sich ihr Pokédex-Eintrag deutlich von dem ihrer normalen Pendants ab. So erhalten sie etwa einen einzigartigen, schick glitzernden Hintergrund. Außerdem ist unter ihrem Namen in grüner Schrift vermerkt, dass es sich um ein Lucky-Pokémon handelt.

Damit Verwechslungen oder Missverständnisse möglichst ausgeschlossen sind, hat Niantic zudem eine Filteroption integriert. Fortan könnt ihr euren Pokédex gezielt nach Glücks-Monstern sortieren.

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Doch wie wertvoll sind die Biester nun tatsächlich? Das hängt in erster Linie davon ab, wie viel Sternenstaub ihr bei Power-ups genau spart - und das ist eine ganze Menge. Erste Versuche haben gezeigt, dass ihr sportliche 50 Prozent weniger Sternenstaub zahlen müsst. Da euch diese Ressource nicht gerade hinterhergeworfen wird, ist diese Ersparnis von enormer Bedeutung. Es lohnt sich also, auf die neuen Racker zu setzen.

Auch viele weitere Fragen, die im Vorfeld noch unklar waren, können nun beantwortet werden:

  • Auch Shinys können beim Tausch zu Glücks-Pokémon werden.
  • Der Glücks-Status ist ein langfristiger und kein zeitlich begrenzter Bonus.
  • Es gibt kein Limit, wie viele Luckys ihr pro Tag ertauschen könnt.
  • Nach anfänglichen Bugs haben Luckys nun IV-Mindestwerte (siehe nächster Absatz).

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IV-Werte von Glücks-Pokémon: Wie hoch sind sie wirklich?

Die initiale Freude über die Einführung der Glücks-Pokémon schwang schnell in Frustration um, als Taschenmonster nach dem Tausch plötzlich nur noch über hundsmiserable IV verfügten. Wie sich herausstellte, war das jedoch keinesfalls von Niantic beabsichtigt. Stattdessen handelte es sich um einen Bug, der inzwischen ausgeräumt wurde. Dennoch: Solltet ihr unglücklicherweise ein besonders starkes oder seltenes Monster getauscht und dadurch dessen IV verhunzt haben, gibt es keine Möglichkeit, diesen Vorgang wieder rückgängig zu machen.

Immerhin gibt es inzwischen auch gute Nachrichten zu verkünden, nachdem der Fehler aus der Welt geschafft ist. Inzwischen erhalten Glücks-Pokémon nämlich IV-Mindestwerte in Höhe von 10/10/10. Damit ist es durchaus möglich, aus nahezu unbrauchbaren Begleitern kleine Kampfmaschinen zu machen.

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