Das Entwickeln von Evoli in Pokémon Go ist eine Wissenschaft für sich. Wer ohne Nachforschungen seine übliche Routine abspulen will, wird schnell an scheinbar unüberwindbare Grenzen stoßen, da diese Evolution anders abläuft als jede andere im Mobile-Game. Doch wer seinen Pokédex um die Einträge von Flamara, Aquana, Blitza, Psiana und Nachtara erweitern will, muss nicht nur ungewöhnliche Bedingungen erfüllen, sondern auch insgesamt fünf verschiedene Evoli fangen.

Natürlich hört die Angelegenheit da längst nicht auf, immerhin verfügt das knuffige Taschenmonster mit Folipurba, Glaziola und Feelinara über drei weitere Formen. Zumindest tut es das in der Theorie: Da diese nämlich aus der vierten Generationen stammen, die Niantic bislang noch nicht in Pokémon Go implementiert hat, habt ihr bislang auch keine Möglichkeit, an diese Evolutionsstufen zu gelangen. Allzu lang müsst ihr euch aber vermutlich nicht mehr gedulden, da die Entwickler bereits angedeutet haben, dass Gen 4 nicht mehr lang auf sich warten lassen wird. Dennoch: Bislang habt ihr "nur" Zugriff auf fünf der insgesamt acht verschiedenen Evoli-Entwicklungen.

Wie ihr an diese herankommt, lest ihr in diesem Artikel. Wir erklären euch Schritt für Schritt, was ihr tun müsst, um Evoli zu entwickeln. Außerdem erfahrt ihr, worauf ihr bei der Weiterentwicklung achten solltet, damit ihr später auch möglichst die stärkste Evolution erhaltet.

Evoli Entwicklung zu Blitza, Aquana oder Flamara durch Namen

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Bevor ihr ein starkes Psiana, Nachtara, Blitza, Aquana oder Flamara an eurer Seite habt, müsst ihr natürlich zuerst ein möglichst starkes Evoli fangen. Dabei kommt es weniger auf das Level an, als vielmehr auf dessen IV-Werte. Diese verstecken IV-Werte werden bei jedem Pokémon - auch bei derselben Art - immer zufällig ausgewürfelt und bestimmen am Ende das Stärkepotenzial eines Pokémon. Habt ihr ein starkes (oder vielleicht sogar das stärkstmögliche) Evoli gefangen, könnt ihr euch an dessen Entwicklung machen und es anschließend mit Power-Ups leveln.

Um euer Evoli gezielt in ein Psiana, Nachtara, Blitza, Aquana oder Flamara zu entwickeln, müsst ihr den Spitznamen des Evoli ändern (für Psiana und Nachtara gibt's noch eine Alternative Entwicklungsmethode, die ihr weiter unten auf der Seite erfahrt). Natürlich nicht in irgendeinen X-beliebigen, der euch gerade einfällt, sondern in einen ganz bestimmten. Dazu wählt ihr einfach in der Pokémon-Übersicht euer Evoli aus und tippt anschließend auf das kleine Stift-Symbol neben dem Namen.

Gebt nun einen der nachfolgenden Namen ein, wartet aber noch mit der Entwicklung. Zuerst solltet ihr zur Sicherheit die App beenden, neu starten und überprüfen, ob die Namensänderung wirklich korrekt durchgeführt wurde. Bei Serverlags kann es nämlich zu Problemen kommen. Ist alles in Ordnung, könnt ihr die Entwicklung starten. Wenige Sekunden und 25 Evoli-Bonbons später habt ihr dann euer gewünschtes Pokémon.

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  • Evoli zu Nachtara entwickeln:
    Ändert den Namen in Tamao
  • Evoli zu Psiana entwickeln:
    Ändert den Namen in Sakura
  • Evoli zu Flamara entwickeln:
    Ändert den Namen in Pyro
  • Evoli zu Aquana entwickeln:
    Ändert den Namen in Rainer
  • Evoli zu Blitza entwickeln:
    Ändert den Namen in Sparky

Übrigens: Die gezielte Entwicklung durch die Namensgebung funktioniert für jede Entwicklungsform nur einmal. Habt ihr alle Namen einmal verwendet, beruhen alle folgenden Evoli-Entwicklungen nur noch auf dem Zufallsprinzip.

So könnt ihr Evoli als Shiny entwickeln

Als wäre es nicht auch so schon schwer genug, alle Variationen des Pokémon zu erhaschen, hob der Community Day im August mit Evoli dieses Unterfangen auf eine ganz neue Stufe. Im Rahmen des Events konntet ihr nämlich erstmals eines bzw. mehrere Shiny-Evoli fangen. Das Besondere daran: Entwickelt ihr das schillernde Taschenmonster weiter, sind auch alle Entwicklungen Shiny-Pokémon. Außerdem konnten ausschließlich während des Community Days gefangene Kulleraugen-Racker die Attacke Zuflucht lernen.

Die schlechte Nachricht: Habt ihr das Event verpasst, könnt ihr euch ein mit Zuflucht ausgestattetes Pokémon nur noch ertauschen, aber nicht länger selbst fangen. Anders sieht es hingegen bei Evoli als Shiny aus: Zwar sind die Chancen, in der Wildnis über eines zu stolpern, inzwischen weit geringer. Unmöglich ist es allerdings nicht, sodass ihr euch immer noch einen kompletten schillernden Katalog der Evolutionsstufen anlegen könnt:

  • Shiny-Flamara
  • Shiny-Aquana
  • Shiny-Blitza
  • Shiny-Psiana
  • Shiny-Nachtara
Evoli_Shiny
So sehen die Evoli-Entwicklungen als Shiny aus.

Pokémon Go - Nachtara und Psiana mit dem Kumpel-Trick entwickeln

Wer sich ein bisschen im Pokémon-Universum auskennt, der weiß, dass sich in der Serie und den anderen Spielen Evoli eigentlich durch eine hohe Zuneigung und eine bestimmte Tageszeit in Psiana respektive Nachtara entwickelt. Genau das hat man für die beiden Entwicklungsstufen nun auch in Pokémon Go übernommen - das Kumpel-System macht's möglich. Im Klartext bedeutet das:

Bestimmt ihr euer Evoli als euer Kumpel-Pokémon und spult dann die benötigten zehn Kilometer ab - um genau zu sein, müssen es mindestens 10,1km sein - , ist seine Zuneigung (auch wenn es den Wert in Pokémon Go nicht gibt) so groß, dass es sich weiterentwickeln kann. Drückt ihr den Entwicklungs-Button nun bei Tag, entwickelt sich euer Evoli zu Psiana. Startet ihr die Entwicklung bei Nacht, wird Evoli zu Nachtara. Entgegen der Namensänderung funktioniert diese Methode auch mehrfach.

Warum die Namen Sakura, Tamao, Pyro, Rainer und Sparky?

Falls ihr euch fragt, was es mit den Spitznamen auf sich hat: Das Ganze ist, wie eingangs erwähnt, eine Referenz an die TV-Serie. Im Falle von Pyro, Rainer und Sparky beruht das Ganze auf die 1998 ausgestrahlte Episode 40 - The Battling Eevee Brothers (im Deutschen "Die ungleichen Brüder"). In selbiger begegnen Ash und seine Freunde zum ersten Mal einem ausgesetztem Evoli, das sie zu seinem Trainer Mikey zurückbringen. Dort treffen sie auf dessen Brüder - drei an der Zahl -, die ein Flamara, Aquana respektive Blitza besitzen.

Auch bei der Einführung von Psiana und Nachtara wurde dieses Prinzip beibehalten. So ist Sakura eine der Kimono-Schwestern und eine alte Freundin von Misty, die zum ersten Mal in Staffel 04 Episode 185 - Tea Time auftaucht. Ihr gehört ein Evoli, das sich in der späteren Episode 228 - Vier sind eins zu wenig! in ein Psiana entwickelt. Tamao ist eine Schwester von Sakura und hat ein Nachtara. Bislang tauchte Tamao aber nur in der Spielserie immer wieder auf. Im Anime fehlt sie komplett.

Pokemon_Go_Evoli
Die Evoli-Entwicklungen im Anime. Sind sie nicht knuffig?

Pokémon Go: Und was ist mit Folipurba, Glaziola und Feelinara?

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Mit dem neuen Updates umfasst der Pokédex in Pokémon Go nun die Kanto-, Johto- und Hoenn-Region. Damit nähern wir uns langsam der 400-Pokémon-Marke, wobei die aktuellen Monster inzwischen aus den Editionen Rot, Blau, Gelb, Gold, Silber, Kristall, Rubin, Saphir, Smaragd und aufgrund der sehr speziellen Alola-Pokémon sogar bereits aus Alola. Da Folipurba und Glaziola erst mit der vierten, und Feelinara mit der sechsten Spielgeneration hinzugekommen sind, kann es es sie also in Pokémon Go noch nicht geben. Aus diesem Grund sind Evolis Entwicklungen bis auf Weiteres auf Psiana, Nachtara, Blitza, Aquana und Flamara beschränkt. Wann es das nächste große Update mit den noch fehlenden Entwicklungen geben wird, steht bisher noch in den Sternen. Wenn Niantic das zuletzt außerordentlich hohe Tempo beibehält, kann es aber nicht mehr wahnsinnig lang dauern.

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