Assassin's Creed legt 2019 eine Pause ein

Keine Rückkehr zum jährlichen Zyklus. 

Solltet ihr denken, Ubisoft würde nach der vollmundigen Ankündigung, nicht länger jedes ein neues Assassin's Creed zu veröffentlichen, doch wieder in alte Muster zurückfallen, hat CEO Yves Guillemot dazu sinngemäß folgendes zu sagen: Nö. Anstatt 2019 einen neuen Teil auf den Markt zu bringen, konzentriere man sich darauf, das kommende Odyssey im nächsten Jahr konstant mit frischen Inhalten zu versorgen. Das stellte der Ubisoft-Chef gegenüber Gamespot klar.

Die Sorge war allerdings durchaus berechtigt, immerhin folgt Assassin's Creed Odyssey bereits ein Jahr auf das erst 2017 veröffentlichte Origins. "Das war uns nur deshalb möglich, weil zwei separate Teams an beiden Spielen arbeiteten", so Guillemot.

Diese Aufteilung einer Marke auf verschiedene Studios ist gang und gäbe in der Spielebranche. Das vielleicht prominenteste Beispiel für diese Arbeitsteilung ist die Call-of-Duty-Reihe, an der abwechselnd drei verschiedene Teams arbeiten (Treyarch, Sledgehammer Games und Infinity Ward). Nur dadurch ist es Publisher Activision möglich, im jährlichen Turnus einen neuen Ableger in die Regale zu stellen.

Solch eine hohe Frequenz ist für Ubisoft aber offenbar keine Option. Man sei auch nicht daran interessiert, ein Spin-off oder einen ähnlichen Lückenfüller vorzuschicken. "Ihr werdet eine Menge Inhalte [für Assassin's Creed Odyssey] erhalten", kündigt der 58-Jährige an. "Unser Team möchte regelmäßig neue Wege und Möglichkeiten liefern, das Spiel zu erleben. Entscheidet ihr euch dieses Jahr [für Odyssey], seid ihr damit auch die nächsten paar Jahre beschäftigt.

Laut Guillemot können wir damit frühestens 2020 mit einem weiteren Assassin's Creed rechnen. Jenes Jahr also, für das auch die nächste Konsolengeneration erwartet wird.

Assassin's Creed: Odyssey erscheint am 5. Oktober für Playstation 4, PC und Xbox One.

Ihr könnt das Spiel als Standard Edition, Gold Edition und Medusa Edition vorbestellen. (Amazon.de)

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Über den Autor:

Gregor Thomanek

Gregor Thomanek

Freier Redakteur

Trinkt gern Kaffee und liebt Videospiele, im Idealfall beides auf einmal. Ist für alles zu haben, was aus Japan kommt. Hat nie Herr der Ringe gesehen und findet, das sollte auch so bleiben. Gründet irgendwann einen Ryan-Gosling-Fanclub. Hat seine Katze "Yoshi" genannt, bereut nichts. Konsolenkind.

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