Die ersten Szenen von The Missing sind so bizarr, wie wir vom neuen Spiel des Deadly-Premonition-Schöpfers erwarten konnten

Swery zu sagen, was das alles soll.

Auch wenn man nach dem einführenden "A Swery Game"-Schriftzug zu Beginn des neuen The-Missing-Trailers ohnehin mit allem rechnen sollte, schafft es das dort Gezeigte dennoch, alles zu sein außer berechenbar. Andererseits: Haben wir nach dem Ankündigungs-Clip im Februar mit weißen Eulen und Stofftier-Affen wirklich etwas anderes erwartet?

Aber der Reihe nach. Auf dem Papier nämlich ist an The Missing: J.J. Macfield and the Island of Memories zunächst höchstens der Name ungewöhnlich. Das erste Spiel von White Owls, dem neuen Studio von Hidetaka "Swery" Suehiro, gibt sich als Sicescroller-Action-Adventure einigermaßen bodenständig. Auch die vor zwei Wochen veröffentlichten Screenshots ließen eher auf einen schnuckeligen Rätsel-Platformer als den üblichen Swery-Wahnsinn schließen.

Tja, das ändert sich nun schlagartig mit den ersten Spielszenen. Die meisten der 128 Sekunden wohnen wir nämlich ungezählten Toden der Protagonistin bei. Der offenbar Jackie Jameson genannte Blondschopf wird von Kreissägen zerhackstückelt, Stromleitungen gegrillt, Zugwaggons geplättet und einem Ventilator … nun ja, seht doch einfach selbst.

Diese eigentümlich Mischung aus Limbo und den Darwin Awards konterkariert ein wunderbar deplatzierter Song, sodass am Ende nichts und irgendwie alles Sinn zu ergeben scheint. Selbst der Titel des Trailers trägt zur ohnehin ausgeprägten Verwirrung bei: Der Clip wird als "Official Launch Trailer" bezeichnet, obwohl die Veröffentlichung noch einige Monate entfernt ist.

The Missing soll später dieses Jahr für PS4, Switch, Xbox One und PC erscheinen.

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Über den Autor:

Gregor Thomanek

Gregor Thomanek

Freier Redakteur

Trinkt gern Kaffee und liebt Videospiele, im Idealfall beides auf einmal. Ist für alles zu haben, was aus Japan kommt. Hat nie Herr der Ringe gesehen und findet, das sollte auch so bleiben. Gründet irgendwann einen Ryan-Gosling-Fanclub. Hat seine Katze "Yoshi" genannt, bereut nichts. Konsolenkind.

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