PUBG bekommt einen ausgefeilten Trainingsmodus mit eigener Map

Für alle, die noch etwas Greene hinter den Ohren sind.

Playerunknown's Battlegrounds steckt bis unters Dach voller komplexer Mechaniken. Weil sich deren Eigenheiten auf den riesigen Maps und mit dem latenten Battle-Royale-Druck im Nacken aber nur schwerlich entblättern lassen, hat Entwickler PUBG Corp nun einen elaborierten Trainingsmodus angekündigt, der nächsten Monat zunächst für den PC erscheinen soll.

Auf der eigens entwickelten, mit vier Quadratmetern einigermaßen überschaubaren Karte könnt ihr euch dort fortan in aller Seelenruhe austoben. Der Modus ist Teil der erst kürzlich angekündigten "Fix-PUBG-Kampagne" und der Spielwiese aus Fortnite nicht gänzlich unähnlich. Anders als drüben bei der Konkurrenz stellen die PUBG-Entwicklern ihren Spielern allerdings nicht nur eine um sämtliche Battle-Royale-Regeln befreite Sandbox auf der üblichen Map zur Verfügung. Die eigens entwickelte Trainingskarte hält zudem zahlreiche Angebote bereit, um an den eigenen Fähigkeiten zu arbeiten.

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Die Map fasst fünf bis 20 Spieler und bietet auf zwei mal zwei Kilometern unter anderem einen Schießplatz, eine Rennstrecke für Fahrzeuge sowie zahlreiche Möglichkeiten, um das Fallschirmgleiten, das Überklettern von Hindernissen und den Nahkampf zu üben. Zu den weiteren Angeboten gehören:

  • Schießstände über 400, 800 und 1.000 Meter
  • Stationäre sowie bewegliche Ziele und solche, die sich in Häusern verschanzen
  • Übungsgelände für Wurfgeschosse
  • Parcoursgelände
  • Verschiedene Rennstrecken für Fahrzeuge und Boote (mit "feinen Rampen für Stunts")
  • Outdoor- und Indoor-Nahkampfgelände
  • Trainingsbereich für Fallschirmsprünge

In der entsprechen Steam-Ankündigung erklären die Entwickler, dass der Trainingsmodus ein über alle Spielerniveaus hinweg attraktives Angebot darstellen soll. Neulinge könnten zunächst in Ruhe die Grundlagen des Spiels trainieren, während fortgeschrittene Spieler bereits gezieltere Fähigkeiten schärfen können - etwa Stunt- oder Bootrennen. Zu guter Letzt bietet sich (angehenden) Profis die Möglichkeit, Feinheiten wie den Rückschlag oder den Bullet-Drop der Waffen zu erlernen.

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"Wir wollten nicht nur das anbieten, wonach Spieler ohnehin fragten", erklärt Senior Designer Dave Osei. "Die Karte sollte daher aus mehr bestehen als einem Schießplatz - sie soll eine offene, 'lebende' Map darstellen, in der Spieler sich frei ausleben können."

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Über den Autor:

Gregor Thomanek

Gregor Thomanek

Freier Redakteur

Trinkt gern Kaffee und liebt Videospiele, im Idealfall beides auf einmal. Ist für alles zu haben, was aus Japan kommt. Hat nie Herr der Ringe gesehen und findet, das sollte auch so bleiben. Gründet irgendwann einen Ryan-Gosling-Fanclub. Hat seine Katze "Yoshi" genannt, bereut nichts. Konsolenkind.

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