FIFA: Berichten zufolge gibt es in Belgien strafrechtliche Untersuchungen wegen der Lootboxen im Spiel

Der Publisher nahm keine Änderungen vor.

Berichten zufolge haben die belgischen Behörden eine strafrechtliche Untersuchung gegen Publisher Electronic Arts eingeleitet, nachdem das Unternehmen keine Änderungen an den Lootboxen in FIFA vornahm, um belgischem Recht zu entsprechen.

Im April hatte die belgische Glücksspielbehörde Lootboxen in FIFA 18, Overwatch und Counter-Strike: Global Offensive als "illegales Glücksspiel" bezeichnet.

Anschließend nahmen Blizzard, Valve und 2K Games Anpassungen an ihren Spielen in Belgien vor, EA hingegen nicht. Und wie die belgische Zeitung Metro berichtet, hat die Staatsanwaltschaft in Brüssel nun eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet. Damit könnte der Fall letzten Endes vor Gericht landen.

Lootboxen werden als Glücksspiel betrachtet, weil Spieler beim Kauf nicht genau wissen, welche Gegenstände in einer Box stecken könnten.

Der Publisher sah das anders und ist sich seiner Sache wohl ziemlich sicher. Ob man es auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen lässt, sofern es denn dazu kommt, bleibt abzuwarten.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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