Capcom schließt Dead-Rising-4-Entwickler

Nach Umstrukturierungsmaßnahmen im letzten Jahr.

Capcom hat das Dead-Rising-Studio in Vancouver geschlossen.

Kotaku gegenüber sagte der Publisher in einer Stellungnahme, die Entscheidung sei nach einer Prüfung der aktuell in Entwicklung befindlichen Titel erfolgt. Man habe sich "entschlossen, die Entwicklung der Projekte dieses Studios einzustellen". Man werde künftig "die Entwicklung großer Titel in Japan zu konzentrieren".

158 Stellen gehen damit in Vancouver verloren, eine Rumpfmannschaft werde bis Januar "die Schließung und die Logistik überwachen".

Capcom Vancouver wurde 2005 als Blue Castle Game gegründet und arbeitete an einer Reihe erfolgreicher Sporttitel, bevor man sich bis Dead Rising 4 Capcoms Zombiereihe widmete.

Bereits im letzten Jahr nahm Capcom Umstrukturierungsmaßnahmen an dem Studio vor, durch die rund 30 Prozent der Belegschaft ihre Jobns verloren. Bereits damals wurde ein unangekündigtes Projekt eingestellt und Pläne für das nächste Dead Rising Spiel überarbeitet. Es scheint, als hätten die Änderungen letzten Endes nicht überzeugt.

Capcom kündigte an, dass man im Zuge der Einstellungen der Projekte bei Capcom Vancouver einen Verlust von 4,5 Milliarden Yen (etwa 40 Millionen Dollar) erwartet.

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (4)

In diesem Artikel genannte Spiele

Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur  |  derbohn

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (4)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading