Luigi`s Mansion 3DS - I ain't afraid of no ghost!

Spaßiges Remake des GameCube-Originals mit frischem Koop- und Boss Rush-Modus.

Um die Wartezeit auf das angekündigte Nintendo Switch-Debut von Luigi's Mansion etwas zu versüßen, erscheint Mitte Oktober bereits ein Remake des GameCube-Originals aus dem Jahr 2002 für die 2DS und 3DS-Familie. Bei der Neuauflage, die ich schon mal anspielen konnte, handelt es sich um eine Eins-zu-eins-Umsetzung des Spiels, aufgemotzt mit Zusatzfeatures, wie amiibo-Unterstützung oder einem unterhaltsamen Koop-Modus zur gemeinschaftlichen Spukbeseitigung.

Sorgt die Geisterhatz auf dem 3DS wieder für gute Laune? Bewaffnet mit Taschenlampe, Gameboy Horror und dem Schreckweg 08/16-Sauger habe ich mich in die Schauer-Villa begeben, um den nervigen Geistern mal zu zeigen, wer der Herr im Haus ist.

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Toad taucht überall in der Spukvilla auf und erweist sich als wertvoller Tippgeber.

Story und Spielprinzip bleiben unverändert: Luigi hat einen Brief bekommen, in dem ihm der Gewinn einer Villa versprochen wird. Hocherfreut macht er sich auf den Weg zur neuen Edelbehausung, die sich aber ärgerlicherweise als unbewohnbares Spukhaus herausstellt. Mit der Hilfe des Professors Imanuel Gidd, der Luigi einige technische Errungenschaften aus seinem Labor überlässt, geht es dann daran, die Villa von den Plagegeistern zu befreien.

Dazu durchkämmt ihr die Stockwerke der Grusel-Villa, sucht nach Schlüsseln für verschlossene Türen und saugt fleißig mit dem Schreckweg 08/16 Geister auf. Das funktioniert mit Geistermäusen oder Standard-Buu-Huus auch ganz hervorragend, mit der Taschenlampe werden die Monsterchen erst geblendet und dann sicher im Staubsaugerbeutel verpackt. Ein ganz anderes Kaliber sind da schon die Zwischen- und Bossgegner, die euch den Weg zum nächsten Schlüssel versperren.

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Das schleimgrüne Luigi-Abbild ist kein schauriger Schatten, sondern der zweite Spieler, der im neuen Koop-Modus mitsaugen darf.

Bevor sich die verstorbenen Familienmitglieder in der Villa Ghostbusters-Style entsorgen lassen, muss Luigi zunächst ein Umgebungsrätsel lösen, damit er den Sauger überhaupt einsetzen kann. Zwar sind die einzelnen Räume auf einen Bildschirm begrenzt, strotzen aber vor Details. So finden sich beispielsweise in der Bibliothek Bücher, die Tipps zum aktuellen Spukrätsel enthalten oder Papiere auf einem Schreibtisch können durcheinandergewirbelt werden, was unter Umständen den Besitzer in seiner ewigen Ruhe stört.

Hat Luigi herausgefunden, wie er den Geist erscheinen lässt, was sich meist mit einem herzzerreißendem Stöhnen ankündigt, beginnt der Kampf. Der Gegner muss dabei immer im Strahl des Saugers gehalten und das Steuerkreuz oder der C-Stick bei den New Nintendo 2DS/3DS-Geräten in die entgegengesetzte Richtung gedrückt werden. Anfangs erweist sich die Steuerung mit dem winzigen C-Stick als störrisch und fummelig, nach dem dritten Geisterkampf hat man sich aber an die Vorgehensweise gewöhnt und es kann frustfrei aufgesaugt werden.

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Ein Babygeist, wie putzig. Der kleine Racker macht euch aber ganz schön zu schaffen.

Neben der dauerhaft eingeblendete Karte der einzelnen Etagen auf dem unteren Bildschirm, die bequem die Räume und den Weg zum nächsten Abschnitt anzeigt, sowie der Boss Rush-Modus und die schicken 3D-Effekte, ist der Koop-Modus die große Neuerung in Luigi's Mansion 3DS. Ein Kumpel erscheint dann als schleimgrüne Luigi-Variante an eurer Seite und hilft tatkräftig bei der Suche nach Hinweisen und dem Kampf gegen die Geister.

Allerdings spielt Schleim-Luigi ansonsten aber nur die zweite Geige auf dem Bildschirm, kann beispielsweise keine Türen öffnen oder Schlüssel aufnehmen. Warum? Ehrlich gesagt, keine Ahnung. Trotzdem bereitet mir die 3DS-Neuauflage wieder genauso viel gute Laune, wie seinerzeit auf dem GameCube und ich freue mich schon darauf, ab dem 19. Oktober mal wieder den Schreckweg zu schultern.

Entwickler/Publisher:Grezzo/Nintendo Erscheint für:Nintendo 2DS / 3DS - Geplante Veröffentlichung: 19. Oktober 2018 - Angespielt auf Plattform:Nintendo 3DS

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Über den Autor:

Ulrich Wimmeroth

Ulrich Wimmeroth

Freier Autor

Mag Rollenspiele und Ego-Shooter, sammelt Retro-Konsolen und nutzt seinen PC hauptsächlich zum Schreiben über Spiele. Und für Strategie natürlich. Und das seit Dekaden.

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