Bericht: Diablo 4 sollte auf der BlizzCon angekündigt werden

Update: Blizzard widerspricht.

Update (06.11.2018): Blizzard widerspricht den Angaben, dass eine Ankündigung von Diablo 4 für die BlizzCon geplant war.

In einem Statement gegenüber Kotaku gibt Blizzard an, dass man keine Ankündigungen für die diesjährige BlizzCon verworfen und auch keine Pläne für weitere Ankündigungen habe.

Das entsprechende Video sei Kotakus Quellen zufolge jedoch tatsächlich aufgezeichnet worden. Dann aber womöglich nicht für die BlizzCon. Diablo 4 sei auf jeden Fall in der Entwicklung, schreibt das Magazin unter Berufung auf seine Quellen.

Originalmeldung (06.11.2018): Ihr habt es mitbekommen: Die Ankündigung des Mobile-Spiels Diablo Immortal auf der BlizzCon machte viele Fans nicht allzu glücklich.

Dass ein Mobile-Titel kommt, bedeutet auch nicht, dass wir kein Diablo 4 sehen werden. Einem neuen Bericht zufolge war bis vor wenigen Wochen geplant, Diablo 4 auf der BlizzCon anzukündigen.

Wie Kotaku unter Berufung auf eigene Quellen meldet, sollte ursprünglich auf die Ankündigung von Immortal noch ein Video mit Blizzard-Mitgründer Allen Adham folgen. Dieser sollte darin bestätigen, dass Diablo 4 zwar in Arbeit, aber noch nicht bereit für eine Präsentation ist.

Diese Pläne änderten sich den Quellen zufolge innerhalb der letzten beiden Wochen. Und das, weil das Diablo-Team noch nicht bereit für eine offizielle Ankündigung war. Der Grund ist angeblich, dass sich das Spiel bislang unter zwei verschiedenen Projektleitern in unterschiedliche Richtungen entwickelt habe.

Stattdessen versuchte Blizzard die Erwartungen der Fans im Vorfeld der BlizzCon ein wenig zu dämpfen. Das Unternehmen hatte betont, dass mehrere Diablo-Projekte in Arbeit seien und man nicht über alle sprechen werde.

"Wir möchten sagen, dass wir euch zuhören und dass wir an mehreren Projekten - Diablo-Projekten - mit verschiedenen Teams arbeiten", sagte Diablo Immortals Lead Designer Wyatt Cheng während einer Frage-und-Antwort-Runde auf der BlizzCon. "Diablo Immortal ist eines dieser Projekte, von dem wir begeistert sind. Aber es gibt andere."

Ob alleine die Erwähnung von Diablo 4 ohne irgendwelches Spielmaterial die Fans wieder beruhigt hätte, lässt sich nicht sagen. Dem Unternehmen war aber anscheinend bewusst, wie die Reaktionen auf Diablo Immortal ausfallen würden. Und man hatte einen Plan, um dem entgegenzusteuern, gab ihn jedoch kurzfristig auf.

Am Ende sind die Reaktionen auf Diablo Immortal also ein hausgemachtes Problem, wie Alex bereits in seinem Kommentar schrieb.

Aktuelle Angebote für euren PC. (Amazon.de)

Links zu Angeboten und Anbietern auf dieser Seite können sogenannte Affiliate-Links sein. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Eurogamer.de. Wir erhalten vom Anbieter eine kleine Provision.

Zu den Kommentaren springen (3)

Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

Weitere Inhalte

Weitere Themen

Kommentare (3)

Die Kommentare sind nun geschlossen. Vielen Dank für deine Beiträge!

Verstecke Kommentare mit niedrigen Bewertungen
Sortierung
Threading