Die Beta von Fallout 76 liegt bereits einige Tage zurück und Bethesda hat alle Hände voll damit zu tun, die zahlreichen Bugs aus den dunklen Ecke der Vaults rauszukehren und die Server für den Einzug der Massen in einigen Stunden bereitzustellen.

Der Preload von Fallout 76 steht mittlerweile für alle Plattformen bereit und ihr solltet ihn, sofern ihr könnt, auch so schnell wie möglich anwerfen, denn am Starttag wartet ein noch größerer Day-One-Patch auf euch.

Damit ihr möglichst ohne Probleme und auf schnellstem Weg eure Reise ins Ödland starten könnt, haben wir für euch nachfolgend alles zum Thema Fallout 76 Preload und Day One-Patch zusammengefasst. Außerdem sagen wir euch, wann und zu welcher Uhrzeit der Startschuss fällt, welche Systemanforderungen an PC-Spieler gestellt werden und noch einiges mehr.

Fallout 76 Inhaltsverzeichnis:

Fallout 76 Preload steht für alle Plattformen bereit - So groß ist der Download

Der Start von Fallout 76 steht kurz bevor, daher stellt Bethesda nun für alle Plattformen den Preload für all diejenigen bereit, die das Spiel vorbestellt / gekauft haben (egal, ob für den PC, PS4 oder Xbox One, digital oder pysisch. Der Download ist rund 45 GB groß, wobei das Spiel laut Systemanforderungen für PC rund 60 GB Speicherplatz auf eurer Festplatte einzunehmen gedenkt. Allerdings solltet ihr auf euer Platte lieber gute 100 GB freischaufeln, denn der Day One-Patch wird gigantisch (gleich mehr dazu).

Habt ihr die bereits an der PC-Beta teilgenommen und die Daten noch nicht von eurer Platte verbannt, dann macht das auch nicht, denn diese werden zum offiziellen Release via Patch auf den finalen Stand gebracht. Ihr spart euch also zumindest einen Teil des anfallenden Download-Marathons. Wie gesagt, gilt das nur für PC-Spieler, bei den Konsolen sieht es anders: Hier müsst ihr den kompletten Download noch einmal durchlaufen lassen.

Den Preload für Fallout 76 könnt ihr - je nach Plattform - folgendermaßen starten:

  • PC-Spieler, die Fallout 76 auf Bethesda.net vorbestellt haben, sollten auf diesem Weg auch bereits ein Bethesda-Konto besitzen. Alles, was ihr dann noch braucht, ist der kostenlose Bethesda.net Launcher.
  • Solltet ihr Fallout 76 für den PC bei einem Händler vorbestellt haben (Amazon, GameStop, etc.), benötigt ihr den Code, der bei eurer Rechnung mit dabei ist. Diesen löst ihr entweder auf der Bethesda-Seite oder direkt im Bethesda.net Launcher ein (nachdem ihr euch ein Konto erstellt habt, falls noch nicht geschehen) und saugt euch den Launcher.
  • Xbox One und PS4-Spieler, die Fallout 76 digital im Microsoft Store oder im PlayStationStore vorbestellt haben, können im entsprechenden Plattform-Store den Preload anwerfen - sucht einfach nach Fallout 76.
  • Habt ihr Fallout 76 für PS4 oder Xbox One bei einem Händler gekauft, müsst ihr euch als Erstes bei eurem Bethesda-Konto einloggen. Habt ihr noch keines, könnt ihr euch einfach ein neues Konto erstellen. Verwendet am besten eine E-Mail-Adresse, die bereits mit eurem Xbox One- oder PlayStation-Gamertag verbunden ist, dann müsst ihr nur noch den Code, der bei eurer Rechnung mit dabei war, auf der Bethesda-Seite einlösen und könnt im entsprechenden Plattform-Store den Preload anwerfen

Achtung Konsolen-Zocker: Für Fallout 76 benötigt ihr zwingend eine Xbox Live Gold- respektive PlayStation Plus-Mitgliedschaft.

fallout_76_main

Fallout 76 Day One-Patch braucht mehr Platz als das Spiel

Es schein ein neuer Trend zu sein, dass ein Day One-Patch mehr Daten auf eure Festplatte schaufelt, als das Spiel an sich benötigt. Für Fallout 76 wird es ein bis zu 51 GB großes Update für den Starttag geben, während das installierte Spiel lediglich 45 GB Speicherplatz frisst.

Der Download-Marathon ist für alle Plattformen eine unumgängliche Notwendigkeit, da Fallout 76 nun mal ein Online-Game ist. Besonders betrifft euch der Day-One-Patch jedoch, wenn ihr euch die Handelsversionen des Titels geholt habt oder holen wollt. Auf der Disc liegen zahlreiche veraltete Dateien vor, die ersetzt werden müssen.

Ihr solltet also rund 100 GB freien Speicher für den Starttag von Fallout 76 bereitstellen. Laut den Systemanforderungen für den PC belegt das fertig installierte Spiel jedoch "nur" 60 GB.

Fallout 76_PowerArmors

Welche Systemanforderungen stellt Fallout 76 an den PC?

Wer bereits die Beta flüssig auf seinem PC gespielt hat, sollte dieses Erlebnis auch bei der finalen Version des Spiels genießen können, denn an den Systemvoraussetzungen für die Beta hat sich (bislang) nichts geändert. Folgende Hardware sollte euer PC-Version für Fallout 76 bereitstellen:

Fallout 76 PC - Mindestanforderungen:

  • 64-bit-Prozessor und -Betriebssystem
  • Betriebssystem: Windows 7, 8 oder 10
  • Prozessor: Intel Core i5-6600k 3,6 GHz, AMD Ryzen 3 1300X 3,5 GHz oder vergleichbare CPU
  • Grafikkarte: Nvidia GTX 780 3 GB, AMD Radeon R9 285 2 GB oder vergleichbare GPU
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • Festplatte: 60 GB freier Speicherplatz

Fallout 76 PC - empfohlene Systemspezifikationen:

  • 64-bit-Prozessor und -Betriebssystem
  • Betriebssystem: Windows 7, 8 oder 10
  • Prozessor: Intel Core i7-4790 3,6 GHz oder AMD Ryzen 5 1500X 3,5 GHz
  • Grafikkarte: Nvidia GTX 970 4 GB oder AMD R9 290X 4 GB
  • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
  • Festplatte: 60 GB freier Speicherplatz

Fallout 76 Release-Date - Datum und Uhrzeit für den Startschuss

Bethesda hat den 14. November 2018 (00:01 Uhr) für den offiziellen Start von Fallout 76 auserkoren. Es erscheint für den PC sowie die Konsolen PlayStation 4 und Xbox One und wird das erste Spiel der Reihe, das einen Multiplayer-Modus unterstützt. Fallout 76 wurde von der USK als "ab 18" eingestuft und erscheint daher ungeschnitten.

Unterstützt Fallout 76 Crossplay und was ist alles möglich?

Die Crossplay-Frage hing lange Zeit in der Luft und wurde schließlich zur Jahreshälfte von Bethesda mit einem Nein beantwortet. Leider hat sich an dem offiziellen bis jetzt nichts geändert und wird es auf absehbare Zeit auch nicht.

Inhaltlich ist Fallout 76 ein Prequel zur bisherigen Fallout-Reihe. Es spielt im Jahr 2102, also 25 Jahre nach der Verwüstung durch die allesvernichtenden Bombenangriffe. Ihr gehört zu den wenigen Überlebenden, die in West Virginia (USA) aus ihrer Vault kriechen und somit auch zu den ersten Siedlern in der neuen postapokalyptischen Welt. Soweit die bekannte Vorgeschichte.

Ab da gilt es in gewohnter Manier, die postnuklearen USA zu erkunden und das eigene Überleben zu sichern. Fallout 76 soll die bislang größte und dynamischte Welt der Fallout-Reihe bieten, doch die wohl größte Neuerung ist der Mehrspielermodus. In Fallout 76 könnt ihr Überlebenskampf nämlich nicht nur alleine, sondern auch zusammen mit Freunden bestreiten.

Zuletzt hatte Bethesda angekündigt, noch vor der Veröffentlichung des Spiels einige Änderungen und Anpassungen vorzunehmen. Dazu zählen Ultra-Wide-Support, ein FOV-Schieberegler und das Beheben verschiedener Exploits sowie anderer Probleme.

Hier noch ein paar Eckpunkte, die wir über Fallout 76 wissen:

  • Fallout 76 ist ein reines Online-Spiel (es gibt keinen Offlinemodus). Alle Charaktere, die aus der Vault kriechen, sind echte Spieler. Ihr könnt euch mit ihnen anfreunden aber auch verfeinden.
  • Auch wenn Bethesda den Begriff "survival" vermeidet, ist Fallout 76 ein solches Spiel. Allerdings eben mit der gewohnten Fallout-Soft-Core-Manier, was bedeutet, ihr verliert euren Charakter oder Spielfortschritt nicht, wenn ihr das Zeitliche segnet.
  • Euer Charakter ist nicht an einen Server gebunden und ihr werdet auch nicht hunderten oder tausenden anderen Spielern wie in MMOs begegnen - die Spieleranzahl pro Server ist auf 24 begrenzt.
  • Ihr könnt euch jederzeit mit Freunden zusammenschließen und gemeinsam spielen. Euren Spielfortschritt behindert das nicht.
  • Es gibt Emotes \o/
  • Ab Stufe 5 könnt ihr am PvP teilnehmen. Tötet ihr jemanden, der nicht an PvP interessiert ist, macht euch das zu einem "gesuchten" Mörder und ein Kopfgeld wird auf euch ausgesetzt.
  • Fallout 76 soll kostenlose Updates und DLCs für "Jahre nach dem Start" erhalten.
  • Es wird Micro-Transaktionen geben, jedoch nur für kosmetische Gegenstände.
  • Der beliebte Siedlungsbau von Fallout 4 wird auch in Fallout 76 möglich sein. Ihr könnt bauen, "was ihr wollt" und diese Dinge dort hinbewegen "wo ihr wollt".
  • Ihr könnt Atombomben bauen und abwerfen, was neben dem zerstörerischen Effekt noch weitere Auswirkungen hat. So soll sich die Flora und Fauna weiterentwickeln und höherstufige Gegner werden dort häufiger anzutreffen sein. Auch bessere Ressourcen werden dort zu finden sein.
  • Eure Siedlung und Gebäude (C.A.M.P.s) folgen euch von Server zu Server und können nicht angegriffen werden, wenn ihr nicht online seid.
  • Das Herstellen und Verbessern von Gegenständen und Objekten ist ein essenzieller Teil der Spielerfahrung - an viele der besten Waffen und Rüstungen kommt ihr nur auf diesem Weg. Dafür sind Rezepte nötig, die ihr durch die verschiedenen Möglichkeiten in der Spielwelt erhaltet.
  • Es gibt verschiedene Elemente und Effekte, die sich auf euer Überleben auswirken: Mutationen, Krankheiten, Hunger, Durst, Waffenhaltbarkeit und Essensablauf sind alle vorhanden und beeinflussen euch im Spiel.
  • Das Zielsystem V.A.T.S (Vault-Tec Assisted Targeting System) ist auch in Fallout 76 vorhanden. Gleiches Gilt für HP und AP.
  • Es wird (wie in Fallout 4) das S.P.E.C.I.A.L-System und Perks geben, allerdings werden sie nun anders gehandhabt: Perks gibt es jetzt als "Karten" von denen nur drei Stück gleichzeitig aktiv sein können. Sie sind in S.P.E.C.I.A.L-Kategorien unterteilt (Intelligenz, Charisma etc.) und geben euch spezifische Boni. Jedes Mal, wenn ihr eine Stufe aufsteigt, könnt ihr sie wechseln und sogar mit eurer Gruppe teilen.
  • Es gibt einen Foto-Modus.
  • Die Karte ist etwa viermal so groß wie das Commonwealth von Fallout 4.
  • Es gibt viele neue Kreaturen wie das geflügelten Gargoyle-ähnliche Scorchbeast, das der Folklore von West Virginia entspringt.
  • Es gibt diverse Radio-Sender, denen ihr lauschen könnt - inklusive Appalachia Radio and Peacetime Radio.

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Über den Autor:

Markus Hensel

Markus Hensel

Editor Eurogamer.de

Seit 2011 bei Eurogamer.de dabei. Zockt alles aus dem Hause Blizzard, insbesondere D3, Overwatch, Starcraft 2 und WoW-Raids (auch nach 10 Jahren noch). Hört Rock und Metal, hat einen Drachen-Fetisch, kann mit Fußball nichts anfangen, ist stolzer Besitzer eines Monstergrills und mag Kuchen und Kekse (viel zu sehr).

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