Fallout 76: Alex' erste halbe Stunde sieht ... nach Fallout aus

Probleme und Hoffnungsschimmer der ersten 30 Minuten im Video.

Und plötzlich war es da. Bethesdas neues Fallout-Spiel wird aktuell kontrovers im Netz diskutiert. Und auch Martin hatte trotz seiner spaßigen ersten Schritte ja noch das eine oder andere Fragezeichen über dem Kopf, wenn es um den Fallout-Faktor des neuen Survival-MMOs geht.

Damit ihr euch selbst einen Eindruck davon machen könnt, wie nah Fallout 76 euren Vorstellungen von einem Fallout auf der einen und einem guten Survival-Spiel auf der anderen Seite kommt, habe ich einfach mal beim Spielen auf die Aufnahmetaste gedrückt und frei Schnauze mitkommentiert.

Das Video beginnt wenige Minuten, nachdem ich das erste Mal die Vault 76 verließ und mich auf den Weg machte, Kontakt mit der Chefin der Vault aufzunehmen, die sich bereits vor mir in die verstrahlten Appalachen aufmachte. Eine Sache, die dann passiert, ist so Bethesda-Rollenspiel, wie es nur irgend geht. Doch seht selbst:

Lose sortierte Gedanken zum Start: Am PC ist V-Sync immer an, was G-Sync- und Freesync-Ucern Probleme bereitet. Das lässt sich am PC über die .ini File "Fallout76Prefs.ini" lösen, wenn man dort den Parameter "iPresentInterval=1" auf "=0" umstellt (und erzeugt nicht mehr, wie vor Kurzem noch, Probleme mit dem Spiel). Als Nächstes hatte ich einen Bug, der das Spiel auf meinem leistungsstarken Rechner mit durchschnittlich 12 Bildern pro Sekunde laufen ließ, was sich als Problem des randlosen Vollbildmodus herausstellte. Ließ sich durch Wahl des normalen Vollbildmodus lösen und danach lief das Spiel ziemlich rund bei mir.

Davon ab machte das Spiel eigentlich keinen schlechten Eindruck, wenn man mit dem Controller spielt, sicher noch einen besseren als mit Maus und Tastatur. Die Belegung scheint irgendwo in der letzten Dekade steckengeblieben zu sein. Manche Menüs verlässt man mit Escape, die meisten aber mit Tab, viele der Tastaturkürzel wirken wie Buchstabensalat über die vielen Funktionen ausgeschüttet und allgemein ist das alles ein bisschen komplizierter, als es sein müsste. Aber ich fuchste mich schließlich rein.

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Wirklich nett, wie das hier aussieht. Hatte ich ehrlich gesagt von der alten Engine nicht erwartet - und von einem Survival-MMO noch weniger, auch wenn Conan Exiles zuletzt stellenweise nicht hässlich war.

Ansonsten ja, ihr seht es ja auch: Die Welt ist tatsächlich sehr hübsch gestaltet und voller stimmungsvoll und individueller Orte. Es gibt immer noch viele Logs zu lesen, Terminals zu hacken und sogar Sprachnachrichten zu hören, die darauf hinweisen, dass diese Welt nicht komplett leergefegt ist. Erwartet unseren Test, sobald wir mehr gesehen haben und sicher sind, was wir von Fallout 76 halten.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Stellv. Chefredakteur

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel. test

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