Update zum Online-Modus von Super Smash Bros Ultimate: Bewegungen in Zeitlupe, Verbindungsprobleme oder Abbrüche: Der Online-Modus bei Super Smash Bros auf der Wii U war kein Spaß, auf dem 3DS lief es nicht sonderlich besser. Die gleichen Probleme gab es auf der Wii, dementsprechend hoch sind die Erwartungen an den Online-Modus von Super Smash Bros Ultimate. Denn zu einem ultimativen Spiel gehört zugleich ein ultimativer Online-Modus mit richtig guten Servern, die den Ansturm am Wochenende kurz nach Release packen, oder?

Fangen wir bei den Grundlagen an. Möchtet ihr online spielen - denkt dran, ihr benötigt jetzt Nintendo Switch Online dafür -, entscheidet ihr euch für ein schnelles Spiel, Arenakämpfe mit eigenen Regeln oder schaut euch andere Kämpfe an. Während ich darüber grüble, ob es Spaß macht, anderen beim Kämpfen zuzusehen statt selber zu spielen, greifen wir zum Controller und treten als Duo an. Als Duo kämpft ihr exklusiv gegen andere Zweierteams vor einer Konsole aus aller Welt - woher die Spieler alle stammen, seht ihr nicht. Anhand von kleinen Lags lässt sich vermuten, dass dahinter zum Teil eine lange Leitung steht. Ab und an lest ihr als Namen ausschließlich japanische Schriftzeichen, das ist dann Hinweis genug.

Ihr legt nicht individuell fest, aus welcher Region eure Gegner stammen. Nintendo zufolge verbindet euch das Matchmaking-System nach Möglichkeit immer mit lokalen Kontrahenten. Im schnellen Spiel, wenn ihr alleine antretet, erwarten euch wechselnde Voraussetzungen. Mal kämpfen vier gegeneinander, mal drei, mal ist es ein 1-gegen-1 oder ein 2-gegen-2 zu jeweils unterschiedlichen Regeln. Auf Wunsch sucht ihr bis ins letzte Detail nach spezifischen Regelsets. Habt ihr Lust auf eine Omega-Stage mit Items und Zeitlimit oder möchtet ihr lieber einen harten Zweikampf ohne Items bestreiten, in dem allein eure Fähigkeiten zählen? Habt ihr keinen Bock auf irgendwelche Regeln, stellt ihr diese einfach aus und wartet, bis das Spiel euch zufällig einer Gruppe zuteilt. Das Problem ist, dass dieser Punkt aktuell nicht richtig funktioniert beziehungsweise die eigenen Wünsche nicht berücksichtigt. Hier ist dringend Nachbesserung von Seiten Nintendos erforderlich.

Dann gibt's da noch die Hintergrundsuche. Die erlaubt es euch, nach einem Match zu suchen, während ihr euch zum Beispiel im Klassisch-Modus mit der Meisterhand prügelt. Im Test landete die Suche so schnell einen Treffer, dass wir nicht bis dahin kamen - ob das Monate nach Release auch noch so schnell gehen wird? Für ganz normale Suchen ist es ein eher nutzloses Feature. Vielmehr ist es für die Wartezeit auf eine Partie mit ganz speziellen Regeln gedacht, nach denen wenige Leute suchen. Dort ergibt es Sinn.

Die Mehrzahl der Matches verlief für uns am Wochenende zu verschiedenen Zeiten (morgens und abends) reibungs- und problemlos. Und das am Wochenende nach dem Release: Test bestanden, Nintendo. Munter prügelt ihr euch entweder solo oder im Duo mit anderen und sammelt die Smash-Marken eurer besiegten Widersacher als Trophäe ein. Vereinzelt hatten wir mit Lags und Rucklern zu kämpfen. Woran das explizit lag, konnten wir nicht ausmachen. Da wir die eigenen Verbindungen im Grunde ausschließen können, blieb unklar, ob es an der hohen Serverauslastung zum Release oder am Herkunftsland der Gegner lag. Wie gesagt - woher die stammen, seht ihr nicht.

Das einzig Dumme: Zwischen den Kämpfen habt ihr keine Möglichkeit zum Charakterwechsel. Heißt: Ihr wählt zu Beginn einer Online-Session aus, mit welchem Kämpfer ihr in den Ring geht, dann stellt ihr die Regeln nach eurem Belieben eins und los geht's. Nach einem Match fragt euch das Spiel, ob ihr mit den gleichen Teilnehmern erneut kämpfen möchtet - schnell habt ihr da mit A bestätigt, zum Beispiel weil sie euch einen guten Fight lieferten. Das Spiel lässt euch dann aber keinen anderen Kämpfer wählen. Dafür ist es nötig, zurückgehen und im Anschluss ein neues Spiel zu suchen. Das ist umständlich und nervig, wenn ihr gegen eure aktuellen Gegner weiterkämpfen oder eine Revanche einfordern möchtet - nur mit einem anderen Charakter. Eine Option zur Stage-Abstimmung habt ihr ebenfalls nicht, weder zu Beginn noch zwischen den Kämpfen. Das Spiel legt die Stage per Zufallsgenerator fest.

Die Online-Kämpfe sind vom Ablauf her im Grunde die gleichen Kloppereien wie offline, statt acht treten maximal vier Spieler gegeneinander an. Bei Ultimate hat Nintendo allem Anschein nach aus seinen Fehlern gelernt, denn unsere Matches verliefen am Wochenende weitestgehend problemlos, nur vereinzelt gab es Aussetzer und Bewegungen in Zeitlupe. Potential zur Verbesserung gibt es immer, das ist hier nicht anders. Das betrifft unter anderem die Suche nach individuellen Regeln. Vor allem, weil ihr fürs online spielen Geld bezahlt und neben stabilen Servern funktionierende Features erwartet. Gleichzeitig wäre es toll, wenn Nintendo mit einem Patch die Kämpferauswahl zwischen den Matches ermöglicht. Im Großen und Ganzen funktioniert es unseren Erfahrungen nach. Jetzt gilt es, die verbliebenen Macken zeitnah auszumerzen.

Och Mensch, Nintendo. Was denkt ihr euch dabei? Ich bin noch mitten in meiner Suchtphase mit Pokémon Let's Go und ihr bringt mit Super Smash Bros Ultimate den nächsten Hochkaräter auf den Markt. Ich weiß, das sind First-World-Probleme - und zwar schlimme. Was gibt es besseres, als an den kommenden Weihnachtsfeiertagen - bitte allein virtuell - die Fäuste fliegen zu lassen? Ich bin überzeugt, dass der ein oder andere dieses Spiel und/oder die Konsole unter dem Weihnachtsbaum findet. Und das zurecht. Was eignet sich mehr, den (vor)weihnachtlichen Stress rauszulassen als so ein Spiel?

Und dann verspricht Nintendo nicht weniger als das ultimative Spiel, das steckt ja im Namen. Dabei ist ultimativ ein starkes Wort. Kurz einen Blick in den Duden werfen: "ultimativ - (besonders Werbesprache) sich nicht mehr verbessern lassend, das höchste Stadium einer Entwicklung darstellend". Ja, das ist eine Menge. Die Frage ist, ob das zutrifft. Es wäre schade, wenn die Reihe mit diesem Spiel das höchste Stadium ihrer Entwicklung erreicht hat. Das würde bedeuten, es gäbe kein Entwicklungspotential mehr. Und es fällt mir schwer, das zu glauben.

Betrachten wir es vielmehr als die vorläufige Kulmination des Smash-Bros-Franchise. Nicht in jeder Hinsicht perfekt und vielen Aspekten dennoch eine Klasse für sich. Da hilft es, einen Blick auf die Prügelspiel-Konkurrenz zu werfen. Schaut euch eine Komboliste in Tekken 6 an. Da brennen alleine bei der Vorstellung, das alles auswendig zu lernen, ein paar Synapsen durch. Smash Bros war dahingehend immer so was wie der kleine Bruder in diesem Genre. Es gibt eine Reihe von Kombos, ja. Ihre Zahl ist lange nicht so ausufernd wie in vergleichbaren Titeln. Das passt dann zum familienfreundlichen Image von Nintendo. Jung und Alt haben die Möglichkeit, sich schnell in dieses Spiel reinzufinden. Das ist Nintendo, wie ihr es kennt. Und definitiv nichts Schlechtes.

Es ist wieder Zeit zum Prügeln. (Super Smash Bros Ultimate - Test)

Alleine der Umfang von Smash Bros Ultimate ist überwältigend. Mehr als 100 Stages. 74 Kämpfer. Zahlreiche Spielmodi, vom klassischen Smash über Turniere hin zu den Spezial- und Multi-Smashes mit ihren individuellen Varianten und dem klassischen Modus. Für den Preis, den ihr dafür hinlegt, bekommt ihr wahnsinnig viel. Woanders wären das drei Spiele. Mindestens. Es ist nicht weniger als ein Best of der Reihe. Eines, das nostalgische Gefühle versprüht, wenn ihr euch mit den bekannten Kämpfern auf Schloss Hyrule und Saffronia City um die Wette prügelt. All die klassischen Stages - natürlich optional als Schlachtfeld- und Omega-Variante - und Charaktere sind dabei, Nintendo scheute hier keine Mühe.

Ihr spürt hier die echte Liebe zum Detail, die Masahiro Sakurai und sein Team in das Projekt steckten. Es ist erstaunlich und entzückend zugleich, mit welch liebevoller Sorgfalt sich Nintendo um all die vertretenen Spielereihen kümmert. Und die Animationen sind noch feiner als sie es zuvor bereits waren. Jeder dieser einzelnen Kämpfer aus all den verschiedenen Reihen fühlt sich so an, wie er es sollte. Mit passenden Kombos und Angriffen. Ich möchte nicht wissen, was für ein Albtraum hier das Balancing mit all den Charakteren darstellt. Das ist einer der Gründe, warum die Fans diese Reihe so lieben. In der Hinsicht enttäuscht das Spiel nicht.

Hinzu kommen diverse Anspielungen auf die eigene Geschichte. Ihr beginnt zum Beispiel mit den acht Charakteren, die im ersten Smash Bros auf dem N64 von Anfang an verfügbar waren. Ihr denkt euch jetzt: Was? Von mehr als 70 Kämpfern sind nicht mehr als acht freigeschaltet? Das klingt auf den ersten Blick anstrengend. In der Realität sieht es so aus, dass ihr den Rest enorm schnell freischaltet. Rechnet damit, dass sich circa alle zehn Minuten ein neuer Herausforderer bei euch meldet. Bezwingt ihr ihn, habt ihr fortan die Möglichkeit, ihn zu steuern. Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, gibt es bei den weiteren Modi einen neuen Menüpunkt, mit dem ihr es später noch einmal versucht.

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Geister gibt es zu zahlreichen Charakteren und Serien. (Super Smash Bros Ultimate - Test)

Was das Gameplay betrifft, bleibt Nintendo bei seinen Leisten und hütet sich davor, den Spielablauf großartig umzukrempeln. Es ist die gewohnte Prügelei mit bis zu acht (lokal) beziehungsweise vier (online) Spielern. Wobei Nintendo die Server des Online-Modus erst zum Verkaufsstart live schaltet. Ein Test des Online-Parts war noch nicht möglich, Näheres dazu folgt Anfang der kommenden Woche. Ebenso ist es möglich, dass ihr auf einer einzelnen Konsole mit einem Freund ein Team bildet und gemeinsam online antretet. Cool: Der alte GameCube-Adapter für die Wii U funktioniert mit dem Switch-Dock problemlos.

Je mehr Spieler sich auf einer Stage tummeln, desto unübersichtlicher gerät das Ganze. Vor allem dann, wenn einzelne, vor Effekten strotzende Attacken und Items gleichzeitig zum Einsatz kommen. Zum Teil fällt es dabei echt schwer, den Überblick zu behalten. Bei vier Spielern ist das zum Beispiel weniger ein Problem. Wie üblich habt ihr am unteren Bildschirm die Prozentangaben, die euch zeigen, wie viel Schaden ein Charakter eingesteckt habt. Je mehr Schaden, desto weiter fliegen sie nach Schlägen durch die Gegend. Und ab einem bestimmten Punkt verpasst ihr einem Gegner den Gnadenstoß und prügelt ihn oder sie aus der Stage. Gefühlt ist Ultimate ein wenig gnädiger, was das anbelangt. Ich hatte den Eindruck, die Prozentangabe bewegt sich häufiger in den Bereich von über 100 Prozent als im Vorgänger.

So gut alles hier funktioniert und ineinandergreift: Es heißt nicht, dass alles perfekt ist. Dass ihr jetzt zuerst die Regeln auswählt, dann die Stage und anschließend die Charaktere, resultiert ab und an in nervigem Herumdrücken. Fällt euch kurz vor Spielstart ein, dass ihr vorhattet, die Regeln anzupassen, geht ihr zurück zu diesem Bildschirm. Und wählt dann den Rest anschließend erneut aus. Das sind auf Dauer unnötige Schritte. Die Regeln zuletzt anzupassen, wäre die sinnvollere Wahl gewesen. Zudem fällt die Stage-Auswahl vor allem auf dem Switch-Bildschirm schwer. Die Bildchen sind so klein, dass ihr häufig nach der gewünschten Stage sucht und euch eine Lupe herbeiwünscht. Auf dem größeren Fernseher klappt das ein wenig besser.

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Auf dem kleinen Bildschirm braucht ihr bei der Stageauswahl gute Augen. (Super Smash Bros Ultimate - Test)

Und es ist zwar ein Best of, das heißt aber nicht, dass hier alles aus den Vorgängern einfließt. Bei den Kämpfern entschieden sich die Entwickler für bestimmte Moves, wenn sie in der Reihe wechselnde Fähigkeiten hatten - manche nutzen alte Fähigkeiten, manche neuere. Andere Sachen fehlen, zum Beispiel der beliebte Home-Run-Modus, der seit Melee immer am Start war. Und wie cool wäre eine Art Remake des Story-Modus Subraum-Emissär aus Brawl oder eine neue Geschichte in dieser Machart gewesen? Darauf hofft ihr vergeblich.

Für Einzelspieler rückt hier der Abenteuermodus "Stern der irrenden Lichter" in den Mittelpunkt. Was mit einer emotionalen Eröffnungssequenz beginnt, in der alle Charaktere außer Kirby in Geister verwandelt werden, entpuppt sich als insgesamt eintönige Veranstaltung. Stück für Stück wandert ihr über die umfangreiche Map, bestreitet Kampf um Kampf. Schade ist, dass die Story euch nicht so mitnimmt, wie es die Einleitung andeutet. Es ist nicht viel mehr als ein Abarbeiten der Kämpfe, zwischendurch schaltet ihr Shops frei oder bekämpft Bossgegner.

Als Ersatz für die seit Melee in der verankerten und jetzt gestrichenen Trophäen gibt es hier die Geister. Mit jedem Kampf schaltet ihr einen neuen Geist frei, füllt somit eine Art virtuelles Stickeralbum. Sie alle basieren auf unzähligen verschiedenen Charakteren und Spielereihen. Das nicht allein zum Spaß, sie beeinflussen die Werte und Fähigkeiten eures Kämpfers. Ihr beginnt dann zum Beispiel mit einem Schwert oder habt Zugriff auf stärkere magische Attacken. Strategie und Taktik spielen dabei eine Rolle, indem ihr euch auf Gegner mit ihren Geistern abstimmt, um deren Fähigkeiten zu kontern und die Oberhand zu behalten. Das Gleiche gilt für vorbestimmte Voraussetzungen der Stages. Brennt der Boden oder ist die Steuerung gespiegelt, lässt sich mit Geistern dagegen ankämpfen.

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Immer feste drauf ist ein gutes Rezept. (Super Smash Bros Ultimate - Test)

Anders gesagt: Nintendo ergänzt Smash Bros in dem Bereich um RPG-Elemente. Ob das jetzt nötig war, ist eine gute Frage. Nintendos Gedanke dahinter war, dem Trophäen-Ersatz in puncto Gameplay eine Daseinsberechtigung zu verpassen. Die erhalten sie damit zwar, allerdings konterkariert es das ansonsten Skill-basierte Gameplay des Spiels. Keine Sorge: Sie sind im normalen Smash keine Pflicht, sondern optional. Ihr habt dort die Möglichkeit, so zu spielen wie immer, ohne dass euch die Geister in irgendeiner Form belästigen.

Wenig erbaulich ist zudem der Grinding-Aspekt der Geister. Es gibt im Spiel mehr als 1.000 davon. Das sind enorm viele und um sie alle zu sammeln, plant ihr am besten viel Zeit ein. Es erscheint wie ein langer Prozess, der aufgrund des immer gleichen Vorgehens mehr von Langeweile geprägt ist. Weniger wäre hier gleichzeitig mehr gewesen. Wofür sich der Abenteuermodus gut eignet, ist eine schnelle Runde zwischendurch. Nehmen wir an, ihr habt eine halbe Stunde Zeit, ob zuhause oder auf dem Weg zur Arbeit. In dieser Zeit lassen sich hier einige Kämpfe absolvieren und Fortschritte erzielen. Es ist aber nichts, womit ich mich mehrere Stunden am Stück befassen würde, aber zwischendurch immer ein paar kleine Fortschritte machen? Dafür eignet es sich gut.

Ein Überblick über das, was euch erwartet. (Super Smash Bros Ultimate - Test)

In manchen Momenten überwältigt mich Smash Bros Ultimate mit der schieren Zahl seiner Inhalte. Wie umfangreich das Angebot ist, lässt sich nicht genug betonen. Gleichzeitig wirft es Fragen hinsichtlich der Zukunft der Serie auf. Bei all dem Umfang: Wohin entwickelt sich Smash Bros von hier aus? Kommt ein weiterer Teil mit weniger Inhalt, fühlt sich das garantiert enttäuschend an. Ich bin gespannt, wie Nintendo hier in Zukunft weitermacht.

Was den Kern des Spiels betrifft - die Smashes -, gibt es hier außer wenigen Charakteren und Stages für euch nicht viel Neues, wenn ihr von der Wii U oder dem 3DS kommt. Seid euch dessen bewusst. Abseits dessen erwarten euch viele Optionen, wobei aber der Abenteuermodus etwas enttäuscht. Ein kurzweiliger Spaß, auf Dauer aber eintönig und mit Aussicht auf langweiliges Grinding nach den mehr als 1.000 Geistern. Das hätte sich besser lösen lassen. Für Neueinsteiger oder die, die länger kein Smash mehr angefasst haben, ist das hier insgesamt jedoch ein wunderbar umfangreiches Paket.

Smash Bros bleibt auch in Ultimate ein echtes Partyspiel - und zwar ein enorm unterhaltsames. Einsteigerfreundlich und in seiner Gesamtheit nicht übermäßig komplex. Das Gameplay in den Smashes funktioniert auf den Punkt genau, ist nahezu perfekt. Spielt mit Freunden und ihr wisst, was gemeint ist. Ihr lacht, ihr flucht, freut euch über jeden einzelnen Sieg. Das ist ein elementarer Bestandteil von Smash Bros. Der Singleplayer ist da ein netter Bonus, der wie gesagt nicht so gut ausfällt wie erhofft. Zugleich fühlt sich Ultimate wie ein interaktives Museum an. Ihr seht Stages und Charaktere, die von Anfang an dabei sind, ein Blick in die Vergangenheit mit einem modernen Anstrich. Retro auf die beste Art, in einem Spiel, das vor allem mit Freunden absolut zeitlos ist.

Entwickler/Publisher: Nintendo, Sora Ltd., Bandai Namco Studios Inc. / Nintendo - Erscheint für: Switch - Preis: ca. 60 Euro - Erscheint am: 7. Dezember - Getestete Version: Switch - Sprache: Deutsch - Mikrotransaktionen: nein

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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