Weihnachten - Fest der Liebe, des Zusammenseins, von Lebkuchen, Geschenken und ... Abmahnungen!? Epic hatte offenbar die Nase voll davon, dass ein Leaker es sich zur Lebensaufgabe (und -unterhalt) gemacht hat, kommende Geheimnisse an die Öffentlichkeit zu verraten.

Gestern Nacht veröffentlichte FNBRLeaks eine Stellungnahme auf TwitLonger, in der steht, dass er aufgefordert wurde, seine Kanäle zu schließen: "Wegen einer Aufforderung eines Epic Games Anwalts, dessen Namen ich nicht nennen werde, müssen mein Twitter, Discord, YouTube, Instagram und Github gelöscht werden, sonst werden sie rechtliche Schritte unternehmen", so der Besitzer der Site, Preston. "Danke für all die Unterstützung und Follower über die vergangenen sieben Monate FNBRLeaks Twitter."

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FNBRLeaks-Mitarbeiter Scenario postete ein Bild von dem Brief, der Preston zuging auf Discord. In dem steht, dass Preston "das Spiel für Millionen an Leuten, die Fortnite spielen oder schauen" spoilere und so die harte Arbeit derjenigen, die Fortnite erschafften und updateten, beeinträchtige. "Die Tatsache, dass er ein Teenager ist, macht diesen Umstand nicht weniger wahr."

Die Unterlassungsaufforderung behauptet, Preston habe vertrauliche Informationen zweckentfremdet, den Copyright Act verletzt und die "Nutzungsbedingungen von Epic" gebrochen. Preston solle seine Social-Media-Konten schließen und "jegliche unautorisierte Epic-bezogene Inhalte" entfernen.

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Der Brief, mit dem es zu Ende ging.

FNBRLeaks war eine zuverlässige Adresse für Vorabinformationen zum größten Spiel der Welt. Die Seite, die immer noch live, postete Leaks, die auf Datamining zurückgingen - etwa kommende Gegenstände und Skins. Vor vier Monaten behauptete man, man habe eine neue Art entdeckt, Dinge im Fortnite-Shop zu entdecken - dadurch wusste FNBRLeaks regelmäßig schon vorher von Skins, die bald kommen sollten. Als die Seite geschlossen wurde, hatte sie 243,000 Followers auf Twitter.

Dies ist der bisher entschiedendste Schritt gegen Leaker. Im Augustberichteten FNBRLeaks und andere Dataminer, dass ihre Fortnite-Accounts gesperrt wurden, wegen "Betrugs" und "Fehlverhaltens", das hielt sie aber nicht davon ab, weiter ihrer Arbeit nachzugehen.

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Über den Autor:

Alexander Bohn-Elias

Alexander Bohn-Elias

Deputy Editor - Eurogamer.de

Alex schreibt seit 2001 über Spiele und war von Beginn an bei Eurogamer.de dabei. Er mag Highsmith-Romane, seinen Amiga 1200 und Tier-Dokus ohne Vögel.

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