Update (15.01.2019): Mittlerweile haben sich die Slightly Mad Studios für ein Design entschieden.

Studiochef Ian Bell zeigt es auf Twitter:

"Die Öffentlichkeit hat gesprochen und wir hören zu", schreibt er. "Das ist das Design, das wir aufgreifen. Mit der Zeit wird es sich vielleicht leicht verändern. Danke für all eure Reaktionen, die uns dabei halfen, diesen Weg einzuschlagen."

Bell präsentierte auf Twitter auch andere Designentwürfe, zum Beispiel diese merkwürdig anmutende Kreation:

Oder diese in Form eines Würfels:

Originalmeldung (03.01.2019): Neben Project Cars 3 planen die Slightly Mad Studios die Veröffentlichung einer eigenen Konsole.

"Die Mad Box kommt", schrieb Slightly Mads CEO Ian Bell auf Twitter.

Zudem verriet Bell gegenüber Variety mehr Details zu den Plänen für diese Konsole, die einer Xbox oder PlayStation ähneln soll. Mit der Veröffentlichung sei "in rund drei Jahren" zu rechnen.

"Sie unterstützt die meisten großen VR-Headsets und die, die noch kommen", schreibt er. "Die Spezifikationen entsprechenden einem 'sehr schnellen PC in zwei Jahren'. Wir befinden uns in anfänglichen Gesprächen mit Herstellern von Komponenten, können also derzeit nicht mehr sagen außer dass wir die Designs im Detail ausgearbeitet haben."

"Was ist die Mad Box?", ergänzte er auf Twitter. "Es ist die leistungsstärkste Konsole, die je gebaut wurde. Sie ist buchstäblich 'mad'. Ihr wollt 4K und VR bei 60 FPS? Und eine komplette, kostenlose Engine, um eure Spiele zu entwickeln? Hier bekommt ihr es."

Dabei handelt es sich Bell zufolge um 60 FPS "pro Auge", was für viele Nutzer auf Twitter eher verwirrend war. Per E-Mail gab er später gegenüber Variety an, dass die Konsole 120 FPS erreicht.

Bell bezeichnet die Mad Box als "Standalone-Konsole" und auf ihr sollen Spiele aller möglichen Entwickler laufen, ob alt oder neu. Ob Spiele exklusiv für das Gerät erscheinen, liege in der Hand der Entwickler. Pläne für entsprechende Anreize gebe es nicht.

Die Konsole soll weltweit veröffentlicht werden. "Und wir befinden uns bereits in frühen Gesprächen mit Regionen, die derzeit nicht besonders offen gegenüber anderen Anbietern sind", merkt er an.

Was die Finanzierung betrifft, gebe es mehrere interessierte Investoren. Derzeit prüfe das Studio noch seine Optionen. Zum etwaigen Preis gibt es noch keine Angaben, Bell spricht allerdings von einem konkurrenzfähigen Preis im Vergleich zu kommenden Konsolen.

Bilder liegen aktuell noch nicht vor. Wie Bell angibt, sei in vier bis sechs Wochen mit ersten Designentwürfen zu rechnen.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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