Japan verbietet den Weiterverkauf digitaler Spiele-Keys ohne Zustimmung der Entwickler und Savegame-Editoren

Neue Gesetze.

Im Dezember traten in Japan neue Gesetze in Kraft, die den Weiterverkauf von digitalen Spiele-Keys ohne explizite Zustimmung von den Entwicklern der Software verbieten.

Die neuen Regeln sind Bestandteil einer Revision der Gesetze gegen den unlauteren Wettbewerb, die nun auch elektronische Daten umfassen (via Reddit und Gamasutra).

Der Weiterverkauf von Keys war schon immer eine Art rechtliche Grauzone in der Industrie. Entsprechende Portale dürften es in Zukunft schwerer haben.

Interessant sind aber auch die Einflüsse der neuen Gesetze auf andere Bereiche, vor allem hinsichtlich des Moddings.

Demnach ist der Vertrieb von Werkzeugen und Programmen für das Verändern von Spielständen - die guten, alten Savegame-Editoren - jetzt verboten. Ebenso dürfen keine Dienste für das Modifizieren von Spielständen für Kunden angeboten werden.

Im Zuge dessen hat bereits Cyber Gadget den Verkauf seines Savegame-Editors für die PlayStation 4 über die offizielle Webseite eingestellt.

Die Strafen für einen Verstoß reichen von Schadensersatz über Geldstrafen von maximal 5 Millionen Yen (ca. 41.000 Euro) bis hin zu Haftstrafen von mindestens fünf Jahren.

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Benjamin Jakobs

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Leitender Redakteur News  |  f1r3storm

Seit 2006 bei Eurogamer.de und spielt hauptsächlich auf Konsolen. Mag Sci-Fi, Star Wars UND Star Trek. @f1r3storm auf Twitter.

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