Update (14.01.2019): Wir haben Nintendo um ein Statement dazu gebeten und hier lest ihr, was das Unternehmen dazu sagt.

"Nintendo Switch verzeichnet seit ihrem Launch vor zwei Jahren ein stetiges Wachstum, die Konsole geht nun in ihr drittes Jahr", lässt das Unternehmen gegenüber Eurogamer.de verlauten. "Unser integriertes Business, also Videospiel-Hardware sowie zugehörige Software anzubieten, war und ist auch weiterhin ein Schlüsselfaktor unseres Geschäfts."

"Wir sind immer auf der Suche nach dem besten Weg, Nintendo-typische Unterhaltung in einem sich entwickelnden Markt zu bieten und es ist unser erklärtes Ziel, allen Menschen, die mit Nintendo in Berührung kommen, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern", heißt es weiter.

Originalmeldung (07.01.2019): Wenn es erforderlich sein sollte, könnte sich Nintendo aus der Entwicklung von Heimkonsolen zurückziehen.

"Wir sind nicht wirklich auf unsere Konsolen fixiert", sagt Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa im Gespräch mit Nikkei (via Nintendo Everything). "Aktuell bieten wir die einzigartige Nintendo Switch und ihre Software an - darauf basiert das 'Nintendo-Erlebnis'. Gleichwohl verändert sich Technologie. Wir denken weiterhin flexibel darüber nach, wie wir den Leuten dieses Erlebnis im Laufe der Zeit anbieten."

"Es ist mehr als 30 Jahre her, seit wir mit der Entwicklung von Konsolen begannen", fügt er hinzu. "Nintendos Geschichte geht noch weit darüber hinaus. Und bei all den Problemen, mit denen sie zu kämpfen hatten, dachten sie immer nur daran, was als nächstes kommt. Langfristig gesehen könnte sich unser Fokus von Heimkonsolen entfernen - Flexibilität ist ebenso wichtig wie Einfallsreichtum."

Um Schwankungen in der Industrie auszugleichen, möchte Furukawa unter anderem den Mobile-Bereich stärken, um für einen beständigen Umsatz zu sorgen. Ebenso befasse man sich mit Themenparks und Filmen - "unterschiedliche Wege, mit denen unsere Charaktere Teil des alltäglichen Lebens werden", sagt er.

Entwickler sollten sich keine Sorgen darüber machen müssen, was bei einem Misserfolg passiert. "Meine wichtigste Aufgabe ist, eine Umgebung zu schaffen, in der sie ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen könnten", erklärt er. "Ich selbst bin kein professioneller Entwickler, daher überlasse ich die tatsächliche Entwicklung den Führungskräften, die wissen, wie ein gutes Spiel aussieht."

Mit der Switch läuft es für Nintendo jedenfalls sehr gut. Ende des letzten Jahres hatte sich die Switch nach rund anderthalb Jahren öfter verkauft als der GameCube in seinem gesamten Lebenszyklus. Nach weniger als einem Jahr hatte die Switch zuvor die Wii U überholt.

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Über den Autor:

Benjamin Jakobs

Benjamin Jakobs

Editor, Eurogamer.de

Seit 2006 bei Eurogamer.de dabei, Redakteur und hauptverantwortlich für den Newsbereich. Begann seine Spielerlaufbahn auf dem PC mit Wing Commander, UFO und dem Bundesliga Manager, spielt mittlerweile aber hauptsächlich auf den Konsolen, genauer gesagt Xbox One, Xbox 360, Switch, PS4, Wii U, PS3 und 3DS. Ist grundsätzlich für viele Spiele und Genres offen und mag vieles, was mit Science-Fiction zu tun hat, kann aber mit JRPGs nicht wirklich viel anfangen. @f1r3storm auf Twitter.

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